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Kriegslust und Propaganda Die Schulbücher müssen neu geschrieben werden

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Es gäbe genug Geld, genug Arbeit, genug zu essen, wenn wir die Reichtümer der Welt richtig verteilen würden, statt uns zu Sklaven starrer Wirtschaftsdoktrinen oder -Traditionen zu machen. Vor allem aber dürfen wir nicht zulassen, dass unsere Gedanken und Bemühungen von konstruktiver Arbeit abgehalten und für die Vorbereitung eines neuen Krieges missbraucht werden.

Charlie Fong
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Bild: Charlie Fong / PD

26. September 1998

26. Sep. 1998

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Ich bin der gleichen Meinung wie der US-Amerikaner Benjamin Franklin, der sagte: "Es hat niemals einen guten Krieg und niemals einen schlechten Frieden gegeben." Ich bin nicht nur Pazifistin, ich bin militante Pazifistin. Ich will für den Frieden kämpfen, Nichts wird Kriege abschaffen, wenn nicht die Menschen selbst den Kriegsdienst verweigern.

Um grosse Ideale wird zunächst von einer aggressiven Minderheit gekämpft. Ist es nicht besser, für die Sache zu sterben an die mensch glaubt, wie an den Frieden, als für eine Sache zu leiden, an die mensch nicht glaubt, wie an den Krieg? Männer müssen einfach lernen den Kriegsdienst zu verweigern.

Die Masse ist niemals Kriegslüstern, so lange sie nicht durch Propaganda vergiftet wird. Wir müssen uns gegen die Propaganda immunisieren. Impfen wir unsere Kinder gegen Militarismus, erziehen wir sie im Geiste des Pazifismus. Der Jammer an Europa ist, dass die Völker mit falschen Zielen erzogen worden sind. Unsere Schulbücher verherrlichen den Krieg und unterschlagen seine Greuel. Sie indoktrinieren Kinder mit Hass. Ich will lieber Frieden lehren als Hass, lieber Liebe als Krieg. Die Schulbücher müssen neu geschrieben werden.

Die Eltern der ganzen Welt haben Verantwortung, ihre Kinder im Sinne der Friedenserhaltung zu erziehen. Es wird nicht möglich sein die Kriegsgelüste in einer einzigen Generation auszurotten. Es wäre nicht mal wünschenswert, sie gänzlich auszurotten.

Die Menschen müssen weiterhin kämpfen, aber nur, wofür zu kämpfen lohnt: Und das sind nicht imaginäre Grenzen, Rassenvorurteile oder Bereicherungsgelüste, die sich die Fahne des Patriotismus umhängen.

Was für eine Welt könnten wir bauen, wenn wir die Kräfte, die ein Krieg entfesselt, für den Aufbau einsetzen! Ein Zehntel der Energien, die die kriegführenden Nationen im Weltkrieg verbrauchen, ein Bruchteil des Geldes, das sie mit Handgranaten und Giftgasen verpulvert haben, wäre hinreichend, um allen Menschen der Erde zu einem menschenwürdigen Leben zu verhelfen und die Arbeitslosigkeit zu verhindern.

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