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Prosa | Untergrund-Blättle

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Sechster Teil und SchlussDer Waldmensch

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Was bisher geschah: Nach dem Auftauchen eines gewissen Herrn Dietmar gerät die Welt des Waldmenschen ins Wanken; hatte er sich nicht eingerichtet abseits des Weltentrubels, und war ich letztlich nicht doch der Dietmar?mehr...

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Nach dem SpaziergangNicole Mon Amour

Stephan Knecht, de Sede

Martin war wieder zuhause und setzte sich zu ihr. Hallo meine Süsse! Nicole sass da und verzog keine Miene. Hast du mich vermisst? Sie antwortete nicht. Martin erhob sich von der Couch und machte sich ...mehr...

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Fünfter TeilDer Waldmensch

Was bisher geschah: Nach der ersten Nacht mit Dietmar gerät der Waldmensch in ein Dilemma; es ist schwer, etwas loszuwerden, das wie mit Pattex angeklebt ist; wieso brauchen wir ein Programm?mehr...

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Vierter TeilDer Waldmensch

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Was bisher geschah: Der Bürger Dietmar dringt in die Eremitage des Waldmenschen ein; nach dem Genuss eines Glases Gerolsteiner Mineralwasser und einer Portion Rehbraten fühlt er sich dort scheinbar ...mehr...

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Klapsmühlen-TourneeSelbsttherapeutische Massnahmen

Mit Erreichen der Volljährigkeit hatte ich folgende Referenzen vorzuweisen: einen Schulabschluss der mittleren Reife, einen Pkw-Führerschein, eine Videothekenmitgliedskarte und ein psychologisches Gutachten, das mir bescheinigte, dass ich geisteskrank bin.mehr...

Dritter TeilDer Waldmensch

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Die Nacht dräute und breitete sich aus. Sollte ich dem Mann den Rücken kehren und ihn allein lassen?mehr...

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Zweiter TeilDer Waldmensch

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Meiner Meinung nach hat es noch nie etwas gebracht, auf Knien herumzurutschen und um irgendwas zu flehen. Vielleicht war es so, dass man einem König, einem Sultan, einem Häuptling das Herz wärmte und ...mehr...

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Erster TeilDer Waldmensch

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Ich hörte davon, erst neulich wieder, als ein Mann durch den Wald stolperte und immerzu rief: „Ich will nicht mehr! Ich kann nicht mehr! Ich kann nicht mehr! Ich will nicht mehr!“ Als ich auf den ...mehr...

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Am Vorabend der französischen VorwahlenPayssage - Geschichten aus der der französischen Provinz

Abends kamen wir in Forges-les-Eaux an. Ich hielt vor dem Hoteleingang und half Paul aus dem Wagen.mehr...

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Über Selbstbräuner vom Drogerie-DiscounterBald ist Weltuntergang, bitte weitersagen!

Nicolas Nova

Seit einigen Monaten setze ich keinen Fuss mehr vor die Tür. Ich sehe mich selbst in der Rolle eines Endzeitritters, der seine Lanze niederlegen möchte. Ich sehe mich selbst in der Rolle eines ...mehr...

Das Ende der liegenden AchtMia

Rostock, Schmarl, Wohnblocks.

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Gelangweilt sass sie vor ihrer bereits abgestandenen Apfelsaftschorle, die ihr diese Polenschlampe vor etwa einer Stunde falsch lächelnd serviert hatte.mehr...

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In memoriam Antillen-Ochsenfrosch „Alles geht, nur der Frosch hüpft.“Der Letzte oder Begattet euch doch selber

Nur, weil ich ein Frosch bin, muss ich nicht blöde, träge und taub sein. Wie ihr mich sehen wollt, weiss ich.mehr...

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Eckhard MiederOpferlamm e. V.

In Bad Stützbach lebten vor einiger Zeit drei Schafe, deren Aufgabe es war, in der Vorstadt Rasen zu mähen, Babys in den Schlaf zu blöken und Fremden die Zähne zu zeigen.mehr...

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Crash RoomWo gehobelt wird

Barbara holte aus und schlug mit voller Wucht auf den Wohnzimmertisch ein. Das Axtblatt blieb im Holz stecken.mehr...

Polnische Musik und SpirituosenIza und Zuzanna

MOs810

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Zuzanna kam gewöhnlich am frühen Nachmittag zu uns. Kaum angekommen, setzte sie sich in unsere geräumige Küche und zündete sich eine Zigarette an, während sie erste Anekdoten herausposaunte und Geschehnisse und Begebenheiten zu erörtern begann. »Machst du uns Tee, Schatzi?!«, forderte Iza mich immer hektisch auf, um nicht eine Minute mit ablenkenden Nichtigkeiten zu vergeuden und um sich voll und ganz auf unseren so geschätzten Gast konzentrieren zu können.mehr...

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Ein Dreiakter„Warum sind alle so böse zu Trampel?“

Proteste in Washington am Tag der Amtseinführung von Donald Trump, 20.

Vater Jonas sitzt mit seinem Sohn Fynn am Frühstückstisch. Im Radio laufen Nachrichten. Der Name Trump fällt. Ausserdem wird ein knapper Kommentar zum grad eingeführten Präsidenten der USA ...mehr...

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Zwei identische Brillen in einer KneipeAutor Normalverbraucher

Einmal traf ich einen Autor, der beschwerte sich, dass jeder Tag gleich verlaufe und er nicht vorankomme. Das tue mir leid, sagte ich ihm und wollte schnell wieder gehen, aber er hielt mich auf, liess mich nicht gehen, nahm mich quasi gefangen.mehr...

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Juristisches Getümmel um die Sanierung eines MietshausesHenry Haas. Fall eines Anwalts

Rijksdienst voor het Cultureel ErfgoedG.J.

Der Rechtsanwalt Henry Haas übernimmt Ende der 1990er Jahre das Mandat dreier Handwerker aus Sachsen, die sich um eine halbe Million Mark Lohn betrogen fühlen. Sie haben ihn bei der Sanierung eines ...mehr...

Der Widerstreit im MenschLeben des Joab

Internet Archive Book Images

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Hier werde ich sterben, und ganz Israel wird jubeln. Der Wind steht gegen die Stadt.mehr...

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Zwischen Jobcenter und AusnüchterungszelleMit den Augen meines Bruders

Seine Wohnung roch wie immer muffelig. Ich ging, oder kämpfte mich durch die Zimmer. Überall lagen Sachen herum, zumeist Bücher, Zeitschriften oder Papier, dazwischen Geschirr mit eingetrockneten Essensresten.mehr...

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Placebo-EinkaufszettelSuper Markt

Jörn Birkholz

Ich sortiere lustlos die Cornflakes-Packungen ein. Eine nach der anderen. Immer fünf hintereinander, gerade in vier Reihen. Können Sie mir sagen, wo die Waschmittel stehen?, fragt mich einer. Ich ...mehr...

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Auszug aus der Beatnovelle von Axel MonteTrespass City

Die meisten Bewohner von Trespass City kamen hierher, weil sie in irgendeiner Zeit und Welt etwas übertreten hatten. Welche, die nicht mehr geduldet wurden, und welche, die nicht mehr dulden wollten.mehr...

Papstwahl und BlutspendeDie Besuche eines Freundes

Jörn Birkholz

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Ich hatte mal einen Freund. Der besuchte mich von Zeit zu Zeit.mehr...

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“Manchmal muss man sich zwei Herzen fassen.”Aller Anfang ist schwer

Eine kurze Begegnung im Bus. Unzählige Gedanken und unausgesprochene Worte später und immer noch kein Anfang gemacht. Der Schriftsteller Claudio Ghin reist durch die Stadt und fasst sich irgendwann zwei Herzen. Eine Erzählung.mehr...

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Auszug aus dem Roman von Eckhard MiederRepublik der Ratten

Am 7. Juni verabschiedete sich der Zimmermann Amadeus Zündbrodt von seiner Freundin, wie morgens üblich, mit einem Kuss auf ihre Stirn, die sich wächsern anfühlte, während sie ihren restlichen Körper unter der Bettdecke verbarg, und erst als Amadeus nach sieben Tagen noch immer nicht heimgekehrt war, stand Isabelle auf, schmierte sich eine Wurst-, eine Käse- und eine Marmeladenstulle, um sich die Kraft anzufuttern, die sie brauchte, um das nächste Polizeirevier aufzusuchen.mehr...

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Chatgespräche und InternetsafariMario

Nicolas Nova

Mario kam abends meistens gegen acht. Er pflanzte sich auf meine ausladende Couch, während ich daneben auf meiner durchgelegenen Matratze lag. Mario schaltete immer sofort den Fernseher ein; war dieser ...mehr...

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GinTonic, Bier und breite ProllsNight of the Poets

Wir verliessen den Laden für den ich seit Jahren zu alt war. Zu meiner Rechten hatte sie sich eingehakt. Sie hiess Katrin, Karin oder Karoline. Im Laufe der Nacht hatte ich ihr verraten, dass ich schreibe, was sie mit „Cool, ich auch!“ kommentierte.mehr...

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Arbeit, Affäre und ein ProjektKarrieretraum

JB

Er wusste mehr, als sie ahnte. Das mit ihrer Tochter wusste er sogar schon lange vor ihr. Sie hatte ihn um Geld für die Wohnungskaution gebeten. Der neue Freund von Fee schien in Ordnung zu sein, ...mehr...

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Feuchtes Gras am silbrigen FlussZwischen den Bergen

In der siebten Nacht seiner Wanderung trieb es Josef vier Mal aus dem Zelt, und jedes Mal war es fast nur Wasser, bräunliches, grünliches Flüssiges, das ihn verliess.mehr...

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Überwachung des Internet-VerkehrGeschichte vom Griesspudding-Terroristen

Als Eduard K. am 24. Mai 2023 während des Frühstücks seinen Rechner hochfuhr und mit der Maus durch die Nachrichten fuhr, blieb ihm der Bissen (Camembert mit Tomatengeschmack aus der Tube auf biobakteriell angereicherter Brotscheibe) im Halse stecken.mehr...

Ein Streifschuss am UnterarmWie aus der Pistole

JB

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Ein Schuss löst sich. Freyja verstummt. Blut tropft aus ihr auf den Boden. Nach dem Schock, folgt das Heulen. Ein Streifschuss am Unterarm. Jod, Pflaster, Verband. Papa macht sich auf den Weg zum Kiez und bringt die Pistole zurück.mehr...

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Eine NovelleDas rote Lichtlein

In der Leipziger Innenstadt steht unweit der Nicolai-Kirche ein Hotel, das zur Motel-One-Kette gehört; es handelt sich um eine minimalistische Herberge, die im Bad nicht Seife hat, im Zimmer nicht einen verschliessbaren Schrank, ein Telefon gibt es nicht, doch die übrige Einrichtung ist von Designern gemacht, das Bett ausgezeichnet, die Preise sind angemessen.mehr...

Slayer vs. Hardcore-VeganerDer Obermieter

Jörn Birkholz

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Mist, er ist schon wach! Das dezente Knarren der Balken, das Rascheln, es klingt, als würde da oben ein riesiger Marder hausen. Warum ist der schon auf, es ist doch erst halb neun?mehr...

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Auch bei einem familiären Todesfall muss die Behörde informiert werdenKeine Wahl: Ein Verfahren droht

Ein Verfahren droht. Ich übte die Tätigkeit meines Ehrenamtes als Wahlhelfer - Schriftführerin im Wahlbezirk 17, OWiG Paragraph 224/5, Zeuge Herr Krippke - nicht aus, obwohl ich dazu verpflichtet gewesen sei.mehr...

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Eckhard MiederIm Niemandsland

Strasse in Norwegen.

Am Abend des meteorologischen Sommerbeginns 2015 rief der Gastwirt und Hoteldirektor Egon Schmahle nach seinem Vater, fand es nicht weiter verwunderlich, dass der sich nicht meldete, allzu dringlich war ...mehr...

Eckhard MiederAm Randes des Marktes

Jolandateekens

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Friedrich sass auf den Stufen am Rande des Marktes, sah hin und wieder auf seine Armbanduhr, obwohl er nicht wirklich aufgeregt oder ungeduldig war. Er wartete auf Karoline, er lächelte für sich, es gehörte zu ihren charmanten Seiten, stets unpünktlich zu sein.mehr...

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