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Untergrund-Blättle

Belletristik | Untergrund-Blättle

Belletristik

Jérôme Leroy: Der BlockDie Geschichte des Front National als Kriminalroman

Treffen der Front National am 1.

Alles nur Fiktion? Ein Roman über zwei Faschisten verdeutlicht, wie die extreme Rechte und die rechtspopulistische Partei Frankreichs zu dem geworden sind, was sie sind.mehr...

Buchrezensionen

Upton Sinclair: Der DschungelDas grosse Arbeiterelend in den Schlachthöfen von Chicago

Die berühmtberüchtigten Schlachthöfe (Union Stock Yards) in Chicago, Illinois, USA.

Der Schriftsteller und Aktivist Upton Sinclair verarbeitete vor mehr als hundert Jahren in seinem sozialkritischen Roman «Der Dschungel» seine Eindrücke über die menschenunwürdige und ...mehr...

Buchrezensionen

The American NightmareImbolo Mbue: Das geträumte Land

Imbolo Mbue, eine US-Autorin mit Wurzeln im westafrikanischen Kamerun, landete mit ihrem ersten Roman „Das geträumte Land“ einen Bestseller.mehr...

Buchrezensionen

Wladimir Sorokin: TelluriaMit einem Nagel im Kopf durch Eurasien

Der russische Schriftsteller Vladimir Sorokin am Literaturfestival in Köln.

Eine zynische Zukunftsvision von Vladimir Sorokin, in der die Droge Tellur den Gipfel der Glückseligkeit darstellt. Sorokins Roman Telluria spielt in der nahen Zukunft, irgendwann in der Mitte des 21. ...mehr...

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Didier Eribon: Rückkehr nach ReimsDer FN-Propaganda aufgesessen

Aus Eribons Bestseller ableiten, der Front National werde dank den Stimmen ehemaliger Kommunisten gewählt: Ein wohlfeiler Irrtum.mehr...

Ungeschminkte EmotionenThomas Melle: Die Welt im Rücken

Thomas Melle in der Stadtbibliothek Mülheim an der Ruhr.

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Der Schriftsteller Thomas Melle feierte 2011 mit seinem Roman Sickster einen ersten Erfolg. Er wurde für den Deutschen Buchpreis 2011 nominiert.mehr...

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Geschichtsphilosophische Anmerkungen zu Dantons TodDas Scheitern der Befreiung

Werke von Georg Büchner, ausgestellt im Georg Büchner Geburtshaus in Riedstadt.

Georg Büchners «Dantons Tod» ist das Revolutionsdrama schlechthin. Das gilt in ästhetischer wie in inhaltlicher Hinsicht gleichermassen, wobei hier nur letzterer Aspekt von Interesse ist. Im ...mehr...

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Horst Eckert: WolfsspinneKriminelle Energien in der Belletristik

Ausgabe der chinesische Zeitung „Europe Times“ in Dresden; Artikel vmtl. über den NSUProzess mit Foto mit Beate Zschäpe.

Horst Eckert verknüpft in seinem dritten Fall um den Hauptkommissar Veih gekonnt Realität und Fiktion und ordnet aktuelles Geschehen literarisch ein. So sind die Protagonist_ innen des NSU-Komplexes ...mehr...

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Pola Oloixarac: KryptozänHacker aller Länder, vereinigt euch!

Dass man in technologieverrückten Zeiten noch gute Science-Fiction Romane schreiben kann, beweist die junge argentinische Autorin in ihrem neuesten Werk. «Kryptozän» ist Pola Oloixaracs zweiter Roman.mehr...

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Ronald M. Schernikau: Die Tage in LZu bunt fürs Grau

Ronald M. Schernikau porträtiert die DDR kurz vor dem Fall der Mauer und dem Kollaps der sozialistischen Blockstaaten und erinnert an ihr Versprechen einer besseren aller bisherigen Welten. Die „tage in l.“ sind jene in Leipzig verbrachten, die aus dem biografischen Kuriosum des Autors schöpfen, in Ostdeutschland geboren, westdeutsch sozialisiert und schliesslich in die DDR zurückgekehrt zu sein, um einen „kundschafterroman“ (S. 10) über diese seine DDR und ihre Beziehung zur Bonner Republik schreiben zu können.mehr...

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Peter Weiss: Die Ästhetik des Widerstands«Sie müssten selber mächtig werden dieses Griffs»

Szene aus dem Peter WeissFilm «Studie II» («Hallucinationer»), 1952.

«Die Ästhetik des Widerstands» von Peter Weiss gilt als «Jahrhundertwerk». Bis heute bewegt es ästhetisch und politisch. Nachdem die «Ästhetik des Widerstands» sukzessive in drei Bänden ...mehr...

Martin Sudermann: XXX - Ein Atomkraft-KrimiTod im Wendland

Gorleben, Sitzblockade, November 2011.

Buchrezensionen

November 2010. Zwei Tage nach einem von heftigen Auseinandersetzungen begleiteten Castor-Transport wird die Leiche eines Demonstranten in der Göhrde entdeckt.mehr...

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Rezension zu Dmitrij KapitelmanDas Lächeln meines unsichtbaren Vaters

Dmitrij Kapitelman ist 1986 in Kiew geboren. Als er acht Jahre alt war, ist die Familie nach Leipzig ausgewandert – als „willkommene Wiedergutmachungsjuden“.mehr...

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Andreas Latzko: Sieben TageDie Rache des armen Mannes

Im wiederentdeckten Politkrimi aus dem Jahr 1931 ist der gesellschaftspolitische Hintergrund spannender als die Handlung. In der Zusammenfassung erscheint die in Berlin und Hamburg spielende Geschichte simpel.mehr...

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Leif Randt: Planet MagnonSchöne neue Welt?

Leif Randts Roman „Planet Magnon“ entführt in fremde Welten und ferne Zeiten, die – so wie es sich für eine gute Dystopie gehört – zugleich sehr viel über das Hier und Jetzt der Leser_innen aussagen.mehr...

Wolfgang Herrndorf: Arbeit und StrukturNah am Tod

Dom Crossley

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Die Printversion des gleichnamigen Blogs nimmt die Leser_innen mit – nicht nur auf die letzte Reise des Romanautors Wolfgang Herrndorf, sondern auch hinsichtlich der Frage, wie man im Angesicht des Todes weiterleben kann.mehr...

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Petra Anwar: Geschichten vom SterbenDas Sterben teilen

Francisco Anzola

Beeindruckend erzählt Petra Anwar zwölf Geschichten vom Sterben, basierend auf ihrer Arbeit als Palliativmedizinerin in Berlin. Unterstützt hat sie dabei der Schriftsteller und Dramaturg John von ...mehr...

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Tom McCarthy: Satin IslandDas Denken streamt im Kopf

Das Buch «Satin Island» des englischen Autors Tom McCarthy – vielleicht ein Roman über das Leben in unserer Zeit.mehr...

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Thomas Glavinic: Der KameramörderDas Fernsehen, der Zuschauer und die Schuld

Archives New Zealand

Eine spannende Kriminalgeschichte, die schonungslos die Skrupellosigkeit des Fernsehens und den paradoxen Voyeurismus seiner Zuschauer thematisiert. Thomas Glavinic legt in seinem Roman „Der ...mehr...

Didier Eribon: Rückkehr nach ReimsDie Schlagkraft erhöhen

Poudou99

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Didier Eribon legt den Finger auf eine Schlüsselmechanik der Gegenwart: Er zeigt auf, wie wichtig die Ressource Bildung ist, damit ein Mensch seinen Klassenstandort verbessern kann.mehr...

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George Orwell: 1984Big Brother is watching You!

Eine beklemmende Geschichte von Widerstand, Wahnsinn und Wahrheit in einer Welt der totalen Überwachung. Orwell schreibt in 1984 über so viel mehr als nur totale Überwachung und Polizeistaat.mehr...

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Stefano Benni: Die PantherinBei Borges im Billardsalon

Benni erzählt aus der Perspektive eines Fünfzehnjährigen, der die Schule geschmissen hat und sich im Billardsalon beim Kloputzen sein Geld verdient.

Mit zwei neuen Erzählungen beweist der italienische Schriftsteller Stefano Benni wieder einmal seine Kunst. In Italien gehört er zu den etablierten Autoren: Stefano Benni, geboren 1947 in Bologna. ...mehr...

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Jaume Cabré: Das Schweigen des SammlersDas stille Böse in der bürgerlichen Existenz

Jaume Cabré liefert einen Cut-Up-Roman, der emanzipatorisches Potential auf kunstvolle Weise verspielt und somit Raum für ziemlich fragwürdige Interpretationen eröffnet.mehr...

Joachim Zelter: Schule der ArbeitslosenNicht lesen, nicht träumen, nicht sprechen

Arbeitsamt von Walter Gropius; erbaut 1928–29.

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In seinem dystopischen Roman von 2006 schildert Zelter ein reales Horrorszenario im Jahr 2016. Was Joachim Zelter in seinem 2006 erschienenen Roman „Schule der Arbeitslosen“ so satirisch starten lässt, entwickelt sich zu einem Horrorszenario: Wir schreiben das Jahr 2016, und die Digitalisierung der Arbeitswelt schreitet unaufhörlich voran, sodass für viele Arbeiten keine Menschen mehr gebraucht werden.mehr...

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Rezension zum Buch von Vassilij GrossmanLeben und Schicksal

Grossman entwirft in diesem Roman ein umfassendes Panorama der Kämpfe um Stalingrad. Sein 1080 Seiten-Roman geschrieben in den Jahren bis 1960, ist erst jetzt ungekürzt in neuer Übersetzung herausgekommen.mehr...

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Der Geschichte zum TrotzRobert Cohen: Exil der frechen Frauen

Robert Cohen setzt mit seinem historischen Roman „Exil der frechen Frauen“ den Kommunistinnen Olga Benario, Maria Osten und Ruth Rewald ein literarisches Denkmal.mehr...

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Der alltägliche TerrorTezer Kiral: Die kalten Nächte der Kindheit

LVRKlinik Köln, Zugangsgebäude zur Forensischen Psychiatrie.

Der autobiografisch geprägte Roman «Die kalten Nächte der Kindheit» dokumentiert auf anrührende Weise die Gewalt von sogenannten Nervenkliniken. Das Leben und das schriftstellerische Schaffen von ...mehr...

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Rezension zum BuchHarry Mulisch: Die Entdeckung des Himmels

„Die Entdeckung des Himmels“ gilt als Harry Mulischs bestes und vielseitigstes Buch und setzt sich mit vielen „Themen unserer Zeit“ kritisch auseinander.mehr...

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Rezension zum Roman von Alfred DöblinNovember 1918 - Eine deutsche Revolution

Alfred Döblin an der Akademie der Künste in Berlin, 1929 (stehend, zweiter von links).

Authentisches und Revolutionäres von Alfred Döblin, einem viel zu lange viel zu vergessenen Schriftsteller. 1957- Döblin war so verarmt, dass er nur in Deutschland - wohl über Wiedergutmachung - ...mehr...

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Autobiographie von Richard Hell: Blank GenerationDas Dilemma der Unterschätzten

Mit seiner Autobiographie liefert Richard Hell, Mitglied der Punkbands Heartbreakers und Television, fragmentarische Einblicke in sein Leben.mehr...

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Ingvar Ambjørnsen: Die Nacht träumt vom TagBeiläufig anders

Auf eine etwas seltsam niederschwellige Art zieht einen der Roman «Die Nacht träumt vom Tag» von Ingvar Ambjørnsen in einen Sog und lässt die Leser_innen nicht so einfach los, vor allem diejenigen, die ein Flair für etwas düstere skandinavische Literatur haben.mehr...

Rezension zum Roman über die junge DDRWerner Bräunig: Rummelplatz

Die Goethestrasse in Bad Doberan im Landkreis Rostock in MecklenburgVorpommern, Januar 1990.

Buchrezensionen

Der Roman «Rummelplatz» von Werner Bräunig verschafft tiefe Einblicke in die Probleme und Hoffnungen der Menschen in der jungen DDR.mehr...

Buchrezensionen

Ermattende Dialoge und kleinbürgerlicher EgozentrismusAlbert Ostermaier: Lenz im Libanon

Der neu erschienene Roman von Albert Ostermaier «Lenz im Libanon» ist ein Buch, welches unbedingt in jeder Bibliothek fehlen sollte.mehr...

Klassiker, und solche, die es werden sollten (Teil 4)Primo Levi: Das periodische System

Der Italienische Schriftsteller und Chemiker Primo Levi.

Buchrezensionen

Primo Levi, ein italienischer Jude, der am 13. Dezember 1943 von der faschistischen Miliz festgenommen und nach Auschwitz deportiert wurde, berichtet in „Ist das ein Mensch?“ von seiner Deportation und Gefangenschaft.mehr...

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Aleš Šteger: Archiv der toten SeelenLeichen im Keller

Thriller, Groteske, Gesellschaftsroman, Stadtporträt? Irgendwie von allem etwas ist Aleš Štegers „Archiv der toten Seelen“.mehr...

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Klassiker, und solche, die es werden sollten (Teil 3)Theodor Bergmann: Im Jahrhundert der Katastrophen

Theodor Bergmann hält die Hauptansprache bei der Gedekfeier für den HitlerAttentäter Georg Elser am 19.

Dieser Tage wurde Theodor Bergmann hundert und er ergänzte seine Biografie im Zuge dieses runden Geburtstages um ein weiteres Kapitel: „1917 – 2017: 100 Jahre Oktoberrevolution. Eine persönliche ...mehr...

Klassiker, und solche, die es werden sollten (Teil 1)Primo Levi: Ist das ein Mensch?

Das Konzentrationslager Auschwitz in Polen.

Buchrezensionen

Primo Levi, ein italienischer Jude, der am 13. Dezember 1943 von der faschistischen Miliz festgenommen und nach Auschwitz deportiert wurde, berichtet in „Ist das ein Mensch?“ von seiner Deportation und Gefangenschaft.mehr...

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