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Belletristik | Untergrund-Blättle

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Belletristik

Hans Fallada: Wer einmal aus dem Blechnapf frisstFeind der Gesellschaft

Gedenkstätte BerlinHohenschönhausen (Zellen).

In seinem Gangster-Drama „Wer einmal aus dem Blechnapf frisst“ erzählt der deutsche Schriftsteller Hans Fallada die Vita eines straffällig gewordenen Buchhalters, der nach Jahren im Gefängnis vergeblich versucht, in der geordneten Welt „da draussen“ wieder Fuss zu fassen.mehr...

Buchrezensionen

Die Lebensgeschichte eines RebellenTorsten Seifert: Wer ist B. Traven?

Skizze des Schriftstellers B.

Wer sich nicht schon vom schlichten Titel und dem irgendwie billig wirkenden Buchcover aus der Reihe Tropen bei Klett-Cotta abschrecken lässt, möchte das Buch am liebsten nach dem ersten Kapitel, in ...mehr...

Buchrezensionen

Überlegungen zu einer Allegorie in Henrik Ibsens Drama Peer GyntIch – eine Zwiebel

Henrik Ibsens Drama Peer Gynt, ursprünglich ein dramatisches Gedicht nach der Vorlage norwegischer Märchen, dann umgearbeitet zu einem Bühnenstück und uraufgeführt 1876 in Kristiania (heute Oslo) – dieser Peer Gynt wird gern als der „nordische Faust“ bezeichnet, und in der Tat sind die Parallelen unabweisbar.mehr...

Buchrezensionen

Originaltitel - Post OfficeCharles Bukowski: Der Mann mit der Ledertasche

Bukowski Tavern, New York.

«Der Mann mit der Ledertasche» ist ein autobiografischer Roman und Henry Chinaski kein anderer als Charles Bukowski. Das ’Pseudonym’ behielt er auch später u.a. in der Fortsetzung «Das ...mehr...

Buchrezensionen

Michael Schröter: Mäcke Häring – Der falsche EckensteherEine Graphic Novel-Kriminalserie aus Berlin

Michael Schröter aus Berlin Prenzlauer Berg gehörte einst zu den Zeichnern des „Mosaik“. Mit „Mäcke Häring“, einer Graphic Novel-Kriminalserie bedient er seit sechs Jahren die Ästhetik der DDR-Kultzeitschrift.mehr...

Jörn Birkholz: Das Ende der liegenden AchtBlinde Überlebenstriebe in Lichtenhagen

Lichtenhagens Kreuzung zentral von der SBahnBrücke.

Buchrezensionen

Auf der zwanghaften Suche nach unverbindlichem Sex mit Online-Bekanntschaften diverser Dating-Portalen verschlägt es einen geschiedenen, gutsituierten Vierzigjährigen in die Parallelwelt der heruntergekommenen Plattenbauten im Osten der Bundesrepublik Deutschland.mehr...

Buchrezensionen

Alex Gräbeldinger: Verloren im Weltall, verwahrlost auf ErdenTherapietagebuch eines Punk-Rockers

Aku!

Der im subkulturellen Bereich wohlbekannte Alkohol-Poet und Punk-Apologet Alex Gräbeldinger führt in seiner bereits dritten Buchveröffentlichung mit dem Titel „Verloren im Weltall“ den ...mehr...

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Jérôme Leroy: Der BlockDie Geschichte des Front National als Kriminalroman

Treffen der Front National am 1.

Alles nur Fiktion? Ein Roman über zwei Faschisten verdeutlicht, wie die extreme Rechte und die rechtspopulistische Partei Frankreichs zu dem geworden sind, was sie sind. Jérôme Leroy nähert sich dem ...mehr...

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Upton Sinclair: Der DschungelDas grosse Arbeiterelend in den Schlachthöfen von Chicago

Der Schriftsteller und Aktivist Upton Sinclair verarbeitete vor mehr als hundert Jahren in seinem sozialkritischen Roman «Der Dschungel» seine Eindrücke über die menschenunwürdige und erbarmungslose Ausbeutung der osteuropäischen Migranten in den neu entstandenen Industriezonen von Chicago.mehr...

Buchrezensionen

The American NightmareImbolo Mbue: Das geträumte Land

Imbolo Mbue, eine US-Autorin mit Wurzeln im westafrikanischen Kamerun, landete mit ihrem ersten Roman „Das geträumte Land“ einen Bestseller.mehr...

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Wladimir Sorokin: TelluriaMit einem Nagel im Kopf durch Eurasien

Der russische Schriftsteller Vladimir Sorokin am Literaturfestival in Köln.

Eine zynische Zukunftsvision von Vladimir Sorokin, in der die Droge Tellur den Gipfel der Glückseligkeit darstellt. Sorokins Roman Telluria spielt in der nahen Zukunft, irgendwann in der Mitte des 21. ...mehr...

Didier Eribon: Rückkehr nach ReimsDer FN-Propaganda aufgesessen

Die BoulingrinMarkthalle in Reims vor der Renovation.

Buchrezensionen

Aus Eribons Bestseller ableiten, der Front National werde dank den Stimmen ehemaliger Kommunisten gewählt: Ein wohlfeiler Irrtum. Das deutsche Feuilleton- und Talk-Show-Wesen hat es hingekriegt, das Buch vollkommen zu verfälschen und für politische Nebenzwecke zu instrumentalisieren. In der Kritik wurde Eribon mit allerlei Spekulationen zum «Weltweisen» gekürt.mehr...

Buchrezensionen

Ungeschminkte EmotionenThomas Melle: Die Welt im Rücken

Der Schriftsteller Thomas Melle feierte 2011 mit seinem Roman Sickster einen ersten Erfolg. Er wurde für den Deutschen Buchpreis 2011 nominiert.mehr...

Buchrezensionen

Geschichtsphilosophische Anmerkungen zu Dantons TodDas Scheitern der Befreiung

Georg Büchners «Dantons Tod» ist das Revolutionsdrama schlechthin. Das gilt in ästhetischer wie in inhaltlicher Hinsicht gleichermassen, wobei hier nur letzterer Aspekt von Interesse ist.mehr...

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Horst Eckert: WolfsspinneKriminelle Energien in der Belletristik

Horst Eckert verknüpft in seinem dritten Fall um den Hauptkommissar Veih gekonnt Realität und Fiktion und ordnet aktuelles Geschehen literarisch ein.mehr...

Pola Oloixarac: KryptozänHacker aller Länder, vereinigt euch!

Alexandre Dulaunoy

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Dass man in technologieverrückten Zeiten noch gute Science-Fiction Romane schreiben kann, beweist die junge argentinische Autorin in ihrem neuesten Werk. «Kryptozän» ist Pola Oloixaracs zweiter Roman.mehr...

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Ronald M. Schernikau: Die Tage in LZu bunt fürs Grau

Leipzig, DDR, 1989, Petersstrasse, Blick in Richtung Markt.

Ronald M. Schernikau porträtiert die DDR kurz vor dem Fall der Mauer und dem Kollaps der sozialistischen Blockstaaten und erinnert an ihr Versprechen einer besseren aller bisherigen Welten. Die „tage ...mehr...

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Peter Weiss: Die Ästhetik des Widerstands«Sie müssten selber mächtig werden dieses Griffs»

«Die Ästhetik des Widerstands» von Peter Weiss gilt als «Jahrhundertwerk». Bis heute bewegt es ästhetisch und politisch.mehr...

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Martin Sudermann: XXX - Ein Atomkraft-KrimiTod im Wendland

Gorleben, Sitzblockade, November 2011.

November 2010. Zwei Tage nach einem von heftigen Auseinandersetzungen begleiteten Castor-Transport wird die Leiche eines Demonstranten in der Göhrde entdeckt. Holger Becker, 54 Jahre alt, sportlich und ...mehr...

Rezension zu Dmitrij KapitelmanDas Lächeln meines unsichtbaren Vaters

Klagemauer bei Nacht, Jerusalem.

Buchrezensionen

Dmitrij Kapitelman ist 1986 in Kiew geboren. Als er acht Jahre alt war, ist die Familie nach Leipzig ausgewandert – als „willkommene Wiedergutmachungsjuden“.mehr...

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Andreas Latzko: Sieben TageDie Rache des armen Mannes

Im wiederentdeckten Politkrimi aus dem Jahr 1931 ist der gesellschaftspolitische Hintergrund spannender als die Handlung. In der Zusammenfassung erscheint die in Berlin und Hamburg spielende Geschichte simpel.mehr...

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Leif Randt: Planet MagnonSchöne neue Welt?

Steve Jurvetson

Leif Randts Roman „Planet Magnon“ entführt in fremde Welten und ferne Zeiten, die – so wie es sich für eine gute Dystopie gehört – zugleich sehr viel über das Hier und Jetzt der Leser_innen ...mehr...

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Wolfgang Herrndorf: Arbeit und StrukturNah am Tod

Die Printversion des gleichnamigen Blogs nimmt die Leser_innen mit – nicht nur auf die letzte Reise des Romanautors Wolfgang Herrndorf, sondern auch hinsichtlich der Frage, wie man im Angesicht des Todes weiterleben kann.mehr...

Petra Anwar: Geschichten vom SterbenDas Sterben teilen

Francisco Anzola

Buchrezensionen

Beeindruckend erzählt Petra Anwar zwölf Geschichten vom Sterben, basierend auf ihrer Arbeit als Palliativmedizinerin in Berlin. Unterstützt hat sie dabei der Schriftsteller und Dramaturg John von Düffel.mehr...

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Tom McCarthy: Satin IslandDas Denken streamt im Kopf

Das Buch «Satin Island» des englischen Autors Tom McCarthy – vielleicht ein Roman über das Leben in unserer Zeit. Tom McCarthy ist ein englischer Schriftsteller und Künstler, «Satin Island» sein drittes oder viertes Buch, das in deutscher Übersetzung erschienen ist: Ein Buch, das im Literaturbetrieb von heute über alle Erwartungen hinausgeht. Dabei verzichtet «Satin Island» auf eine fortschreitende Handlung im überlieferten Sinn.mehr...

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Thomas Glavinic: Der KameramörderDas Fernsehen, der Zuschauer und die Schuld

Eine spannende Kriminalgeschichte, die schonungslos die Skrupellosigkeit des Fernsehens und den paradoxen Voyeurismus seiner Zuschauer thematisiert.mehr...

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Didier Eribon: Rückkehr nach ReimsDie Schlagkraft erhöhen

Poudou99

Didier Eribon legt den Finger auf eine Schlüsselmechanik der Gegenwart: Er zeigt auf, wie wichtig die Ressource Bildung ist, damit ein Mensch seinen Klassenstandort verbessern kann. Und mit Bildung ...mehr...

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George Orwell: 1984Big Brother is watching You!

Eine beklemmende Geschichte von Widerstand, Wahnsinn und Wahrheit in einer Welt der totalen Überwachung. Orwell schreibt in 1984 über so viel mehr als nur totale Überwachung und Polizeistaat.mehr...

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Stefano Benni: Die PantherinBei Borges im Billardsalon

Benni erzählt aus der Perspektive eines Fünfzehnjährigen, der die Schule geschmissen hat und sich im Billardsalon beim Kloputzen sein Geld verdient.

Mit zwei neuen Erzählungen beweist der italienische Schriftsteller Stefano Benni wieder einmal seine Kunst. In Italien gehört er zu den etablierten Autoren: Stefano Benni, geboren 1947 in Bologna. ...mehr...

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Jaume Cabré: Das Schweigen des SammlersDas stille Böse in der bürgerlichen Existenz

Jaume Cabré liefert einen Cut-Up-Roman, der emanzipatorisches Potential auf kunstvolle Weise verspielt und somit Raum für ziemlich fragwürdige Interpretationen eröffnet.mehr...

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Joachim Zelter: Schule der ArbeitslosenNicht lesen, nicht träumen, nicht sprechen

In seinem dystopischen Roman von 2006 schildert Zelter ein reales Horrorszenario im Jahr 2016. Was Joachim Zelter in seinem 2006 erschienenen Roman „Schule der Arbeitslosen“ so satirisch starten lässt, entwickelt sich zu einem Horrorszenario: Wir schreiben das Jahr 2016, und die Digitalisierung der Arbeitswelt schreitet unaufhörlich voran, sodass für viele Arbeiten keine Menschen mehr gebraucht werden.mehr...

Rezension zum Buch von Vassilij GrossmanLeben und Schicksal

Der russische Regisseur Fedor Bondarchuk beim Filmdreh zu Stalingrad.

Buchrezensionen

Grossman entwirft in diesem Roman ein umfassendes Panorama der Kämpfe um Stalingrad. Sein 1080 Seiten-Roman geschrieben in den Jahren bis 1960, ist erst jetzt ungekürzt in neuer Übersetzung herausgekommen.mehr...

Buchrezensionen

Der Geschichte zum TrotzRobert Cohen: Exil der frechen Frauen

Robert Cohen setzt mit seinem historischen Roman „Exil der frechen Frauen“ den Kommunistinnen Olga Benario, Maria Osten und Ruth Rewald ein literarisches Denkmal.mehr...

Der alltägliche TerrorTezer Kiral: Die kalten Nächte der Kindheit

LVRKlinik Köln, Zugangsgebäude zur Forensischen Psychiatrie.

Buchrezensionen

Der autobiografisch geprägte Roman «Die kalten Nächte der Kindheit» dokumentiert auf anrührende Weise die Gewalt von sogenannten Nervenkliniken.mehr...

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Rezension zum BuchHarry Mulisch: Die Entdeckung des Himmels

„Die Entdeckung des Himmels“ gilt als Harry Mulischs bestes und vielseitigstes Buch und setzt sich mit vielen „Themen unserer Zeit“ kritisch auseinander.mehr...

Buchrezensionen

Rezension zum Roman von Alfred DöblinNovember 1918 - Eine deutsche Revolution

Alfred Döblin an der Akademie der Künste in Berlin, 1929 (stehend, zweiter von links).

Authentisches und Revolutionäres von Alfred Döblin, einem viel zu lange viel zu vergessenen Schriftsteller. 1957- Döblin war so verarmt, dass er nur in Deutschland - wohl über Wiedergutmachung - ...mehr...

Autobiographie von Richard Hell: Blank GenerationDas Dilemma der Unterschätzten

Die Punklegende Richard Hell in den frühen 90er an einem Konzert im Citta Club in Kawasaki, Japan.

Buchrezensionen

Mit seiner Autobiographie liefert Richard Hell, Mitglied der Punkbands Heartbreakers und Television, fragmentarische Einblicke in sein Leben.mehr...

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