UB-Logo
Online Magazin
Untergrund-Blättle

Film | Untergrund-Blättle

Film

Rezension zum Film von Leonie KrippendorffLooping

Baccharus

Drei Frauen landen in einer psychiatrischen Klinik und finden beieinander erstmals Geborgenheit. Das ist aufgrund der tollen Besetzung und der kunstvollen Bilder sehenswert, besticht aber mehr durch eine märchenhafte, etwas gewollt rätselhafte Atmosphäre als unbedingten Realismus.mehr...

Kultur

Anlässlich des Todes von George Andrew RomeroWir sind Zombie

George Romero am 66.

Knapp 400 Millionen US-Dollar – soviel soll die Produktion und Vermarktung des jüngsten Zombiespektakels World War Z verschlungen haben. Wenn Hollywood eine solch üppige Summe in die Verwertung ...mehr...

Kultur

Plage des pas perdusTopographische Anmerkungen zu Dünkirchen

Allein der Name hat die volle Durchschlagskraft: Dünkirchen – düster und schicksalsschwer lastet die Geschichte auf ihm. Aber nicht erst im historischen Rückblick löst er blutige Vorstellungen aus.mehr...

Kultur

László Nemes: Son Of SaulAuf der Jagd nach dem Kaddisch

Heimliche Aufnahme aus Birkenau, die nackte Menschen auf dem Weg zur Gaskammer zeigt.

Oktober 1944. Vogelzwitschern, in der Unschärfe eine Wiese mit Menschen. Aus dem Nebel weicher Konturen nähert sich eine Gestalt der Kamera, bis sie nah in der Schärfe landet: Die Hauptfigur des ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Robert BudreauChet Baker: Born to Be Blue

„Born to Be Blue“ erzählt mal realitätsgetreu, dann wieder sehr fiktionalisiert von dem Comebackversuch Chet Bakers in den 60ern. Zwischen Drogen und Kunst entsteht so das Porträt eines Mannes, der immer auf der Suche war, aber nur selten irgendwo ankam.mehr...

Rezension zum Film von Stanley KramerDas Narrenschiff

Narrenschiff, Ölbild Thomas Bühler.

Kultur

«Das Narrenschiff» überzeugt mit hervorragendem Schauspiel des gesamten Ensembles sowie schönen Bildern. Die damals neuartige Erzählstruktur wirkt heutzutage allerdings eher zusammengewürfelt und inkohärent.mehr...

Kultur

Überraschend berührtDas Kino des Max Ophüls und das Verlangen nach dem Verlangen selbst

Madame de … ist ein französischItalienisches Filmdrama von Max Ophüls aus dem Jahr 1953.

Das Kino des Max Ophüls wurde oft als oberflächlich bezeichnet. Ein Missverständnis: Seine Filme reflektieren komplexe menschliche Erfahrungen, so unterschiedlich wie das Gefühl der Vergeblichkeit, ...mehr...

Kultur

„Angriff ist die beste Verteidigung“Do Not Resist – Police 3.0

Aufstandsbekämpfung in Ferguson, September 2014.

In seinem Regiedebüt «Do Not Resist – Police 3.0» versammelt Craig Atkinson eine ganze Reihe von Beispielen zu den Themen militarisierte Polizei und Sicherheit. Das ist manchmal absurd, manchmal ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Chris KrausDie Blumen von gestern

Der Film «Die Blumen von gestern» des deutschen Autor und Filmregisseurs Chris Kraus erzählt von Gefühlserbschaften, von der Weitergabe des Auschwitz-Traumas bis in die dritte Generation der Opfer in Zazies Familie, ebenso wie von der Weitergabe der Hass-Ideologie in Totilas Nazi-Familie; aber auch vom frühen Ausstieg Totilas und vom Schmerz auch all jener Menschen, die sich mit den Traumata des Holocausts näher beschäftigen .mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Nicole WeegmannEin Teil von uns

Eine Familie hadert mit der psychisch kranken und obdachlosen Mutter. Das ist schwerer Stoff, „Ein Teil von uns“ macht es weder sich, noch dem Publikum einfach.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Mariana RondónPelo Malo: Der Traum vom glatten Haar

Der Film, ein Sozialdrama aus Venezuela über den Überlebenskampf in Caracas, thematisiert im Subtext die Verschleppung und jahrhundertelange Versklavung afrikanischer Menschen.

„Ich habe dich nicht lieb.“ sagt der 9jährige Junior zu seiner Mutter in der Küche in einem dicht bevölkerten Viertel in Caracas. „Ich dich auch nicht.“ antwortet die Mutter. Wann sassen sich ...mehr...

Rezension zum Film von Daniel RagussisImperium

Graham Dean  ngc981

Kultur

„Imperium“ erinnert nicht nur daran, dass im Schatten des islamistischen Terrors auch vor der eigenen Haustür Terror droht, sondern zeigt auch auf erschreckende Weise, wie Wahrnehmung und Realität auseinanderklaffen können.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Veronika Franz und Severin FialaVeronika Franz: Ich seh, ich seh

Zwei Kinder erkennen ihre Mutter nach einer Operation nicht wieder, was zu immer stärkeren Konflikten führt – aus dieser Ausgangslage wird bei „Ich seh, ich seh“ von den österreichischen RegisseurInnen Veronika Franz und Severin Fiala ein atmosphärischer starker, teilweise sehr schmerzhafter Thriller, auch wenn Genreprofis das Ende bereits früh vorwegsehen können.mehr...

Kultur

Ken Loach: I, Daniel BlakeDas tödliche System

Ken Loachs neuer Film „I, Daniel Blake“ beschreibt das Ergebnis jahrzehntelanger neoliberaler Zerstörung der sozialen Sicherungssysteme. Daniel Blake ist ein älterer Mann, der nach einem Herzinfarkt nicht arbeiten darf. Sozialhilfe kriegt er allerdings auch nicht. Die gesichtslose Mitarbeiterin einer privaten Gesundheitsdienstleistungsfirma sieht keinen Grund, weshalb Daniel nicht arbeiten könnte.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Stephan RichterEiner von uns

„Einer von uns“ ist das zugleich spannende wie trostlose Porträt einer Gesellschaft, deren Mittelpunkt ein Supermarkt bildet.mehr...

Rezension zum Film von Fede AlvarezDon’t Breathe

Filmregisseur Fede Alvarez an der WonderCon in Anaheim, California, 2013.

Kultur

«Don’t Breathe» vom uruguayischen Filmregisseur und Drehbuchautor Fede Alvarez ist nichts für schwache Nerven und Asthmatiker sollten sich ihren Kinobesuch zweimal überlegen.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Jan Ole GersterOh Boy

Der deutsche Filmschauspieler Tom Schilling verkörpert in dem Film den ziellosen Berliner ExStudenten Niko.

«Oh Boy» des deutschen Filmregisseurs Jan-Ole Gerster erzählt mit stimmungsvollen Schwarzweissbildern die unspektakuläre Geschichte eines jungen Mannes, der auf seiner Sinnsuche durch Berlin streift ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Fritz LangM – Eine Stadt sucht einen Mörder

Fritz Langs unverwüstlicher Klassiker M von 1931 ist nicht etwa nur die Studie eines Mörders, der sich scheinbar nicht kontrollieren kann und zum brutalen Mörder unschuldiger Kinder wird.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Helena Ahonen und Max AnderssonTito On Ice

Josip Broz Tito im Jahr 1964.

Zwei Comiczeichner, eine Styropor-Mumie und Papierfiguren machen sich auf den gemeinsamen Weg durch das ehemalige Jugoslawien. Das ist eine inhaltlich wie visuell faszinierende De- und Rekonstruktion ...mehr...

Rezension zum Film von Martti HeldeIn the Crosswind

EvakuierungDeporation [?] sowjetischer Zivilisten, Männer und Frauen beim Besteigen von Güterwagen auf einem Bahnhof.

Kultur

„In the Crosswind“ der estnischen Regisseurin Martti Helde erzählt die bedrückende Geschichte einer baltischen Familie, die 1941 von Russland deportiert und getrennt wurde.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Florian GaagLenaLove

Mobbing unter Jugendlichen im Alter des Internets, das hätte leicht zu einer Moralstunde werden können, ist bei „LenaLove“ aber eine beunruhigende Mischung aus Jugenddrama und Psychothriller, das von einer engagierten Hauptdarstellerin und der audiovisuellen Umsetzung lebt.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Burhan QurbaniWir sind jung. Wir sind stark.

Wer waren die Täter der Ausschreitungen 1992 in Rostock? Und was trieb sie an?mehr...

Rezension zum Film von Doris DörrieGrüsse aus Fukushima

Dorris Dörrie an der Pressekonferenz der Berlinale 2016 anlässlich der Präsentation ihres neuen Filmes «Grüsse aus Fukushima».

Kultur

Es sind wunderbare, geradezu gespenstische Bilder, mit denen uns Doris Dörrie hier auf eine Reise in die Vergangenheit mitnimmt.mehr...

Kultur

Blick hinter das Idyll der EidgenossenschaftRezension zum Film «Heimatland»

Ein Land, zehn Filmemacher, viele Geschichten … ein Porträt? „Heimatland“ ist ein interessantes filmisches Experiment, welches eine Reihe von Jungregisseuren versammelt, um gemeinsam über das Ende der Schweiz zu sinnieren.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Pablo TraperoEl Clan

’Wir hatten ja keine Ahnung!’, hört man es von Nachbarn gefasster Kidnapper und Mörder. Der Film «El Clan» von Pablo Trapero spielt mit dieser Unwissenheit und greift dabei auf seine realen Hintergründe zurück.mehr...

Kultur

Rezension zum Antikriegsfilm von Michael CiminoDeer Hunter: Die durch die Hölle gehen

Infanterieeinheit der USArmee im Dschungel von Vietnam.

Schon viel über «Deer Hunter» gelesen und gehört, aber nun kann ich endlich meinen eigenen Senf zum Werk von Michael Cimino dazugeben. Anfangs dachte ich, dass die Spieldauer von 182 Minuten ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Carolina HellsgardWanja

„Wanja“ stellt sich der interessanten Frage, wie ehemalige Häftlinge wieder den Weg ins Leben finden können. Antworten bietet das Drama nicht, dafür springt es zu sehr von Thema zu Thema, bleibt im Guten wie im Schlechten bis zuletzt fremd.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Yony LeyserDesire Will Set You Free

Berlin at Night.

„Desire Will Set You Free“ ist gleichzeitig das Porträt zweier Schwuler auf der Suche nach Identität und eines des nächtlichen Berlins. Während Letzterer durch seinen ungeschminkten Blick auf ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Alexander SokurowFaust

Faust ist der letzte Teil von Alexander Sokurows Tetralogie über das Thema „Macht“. Moloch (1999) ging über Adolf Hitler, Taurus (2000) über Wladimir Lenin und Die Sonne (2005) über Kaiser Hirohito.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Claude ChabrolVor Einbruch der Nacht

Der für Chabrol typische Blick hinter die Fassade der Bourgeoisie - kann dieser Thriller dem Genre noch etwas Neues abgewinnen?mehr...

Rezension zum KinofilmChrieg - Ein Film von Simon Jaquemet

Simon Jaquemet beim MaxOphülsPreis 2015.

Kultur

Ohne Erklärungen oder nennenswerte Entwicklungen zeigt uns der Film „Chrieg“ von dem Schweizer Regisseur Simon Jaquemet, wie sich vier allein gelassene Jugendliche eine eigene Parallelwelt voller Gewalt aufgebaut haben.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Camille DelamarreBrick Mansions

Ob mit Waffen, am Steuer eines Autos oder beim Treppenhaus-Parkour, Brick Mansions bietet Actionszenen am laufenden Band.mehr...

Eine Kritik der deutschen Erinnerungskultur muss am Begriff der Authentizität ansetzenDie Fiktion der Authentizität

Dreharbeiten für den Film «Das Wunder von Bern».

Kultur

Ein Schlagwort, das aus der gegenwärtigen deutschen Erinnerungskultur nicht mehr wegzudenken ist, ist das der Authentizität. Zwei Dinge sind dabei bemerkenswert.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Baran bo OdarWho Am I – Kein System ist sicher

Sowohl beim Zuschauer als auch beim Film selbst ist Verwirrung Programm, zu unentschlossen schlingert Who Am I – Kein System ist sicher von Baran bo Odar umher.mehr...

Kultur

Warum selbst keine Politik den Cultural Politics vorzuziehen istDjango Unchained oder The Help

Requisite aus dem Film Django Unchained im Film Museum Lone Pie, Kalifornien.

Betrachtet man die beiden amerikanischen Spielfilme Django Unchained und The Help genauer, drängt sich das eigentümliche Gefühl auf, es handele sich um zwei Versionen ein und desselben Films. Denn in ...mehr...

Rezension zum FilmJean-Luc Godard: Weekend

Der Regisseur JeanLuc Godard in Berkeley, 1968.

Kultur

„Ein Film, verirrt im Kosmos“, „Ein Film, gefunden auf dem Schrotthaufen“ – So heisst es zumindest am Anfang von «Weekend».mehr...

Quellen-URL:

http://www.untergrund-blättle.ch/kultur/film/

Untergrund-Blättle 2017