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Film | Untergrund-Blättle

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Film

GundermannStasischuld und Sühne

Foto der Band «Gundermann & Seilschaft».

Die erste Szene spielt 1992. Gundermann sitzt im Wohnzimmer und singt das anrührende Lied von Vater und Mutter und Zuckerbrot, dazu Gitarre.mehr...

Kultur

Das weisse Band – Eine deutsche KindergeschichteDas Unfassbare siegt

Verleihung Papierener Gustl 2013 (Bester internationaler Film 2003 bis 2012 «Das weiße Band») v.l.n.r.

Der autoritäre Charakter, den Michael Haneke in «Das weisse Band» uns allen vorführt, ist geprägt von Merkmalen wie Destruktivität, Konformität, von Vorurteilen und einem ausgeprägten, ...mehr...

Kultur

How the fuck can I be white, I don’t even exist8 Mile

Wieder einer, der singt, und glaubt schauspielern zu können? Wieder eine Hollywood-reife Verballhornung einer Realität, die doch so ganz anders ist?mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Mike NicholsWer hat Angst vor Virginia Woolf?

Thetarestück von «Who’s Afraid of Virgina Woolf?» an der Otterbein Universität.

Mike Nichols – bekannt durch Filme wie „Die Reifeprüfung”, „Mit aller Macht” oder „Hautnah” – entzauberte in seinem Kinodebut – basierend auf Edward Albees erfolgreichem Theaterstück ...mehr...

Kultur

Theorie der Praxis und Berliner SchuleWie die Filmzeitschrift “Revolver” seit 20 Jahren das Träumen gegen die Wirklichkeit zelebriert

1998 erschien die erste Ausgabe von “Revolver – Zeitschrift für Film”. Die Idee: Keine Filmkritiken, sondern eine „Theorie der Praxis”.mehr...

Rezension zum Film von Sergei LoznitsaDonbass

Zerstörtes Gebäude im Donbass.

Kultur

Mal komisch, dann wieder verstörend und vor allem sehr verwirrend: „Donbass“ nimmt uns mit in die Ostukraine, in der sowohl mit Waffen wie auch mit Propaganda gekämpft wird.mehr...

Kultur

Body Snatchers – Angriff der KörperfresserSchleichender Tod

Der USamerikanische Drehbuchautor und Regisseur Abel Ferrara.

Jack Finneys Roman über eine fremde Spezies, die sich menschlicher Körper bedient, um in Menschengestalt auf der Erde zu existieren, wobei die Erdbewohner dabei das Zeitliche segnen, wurde bislang ...mehr...

Kultur

Welcome to Sodom - Dein Smartphone ist schon hier„Für die Europäer ist es nur Müll“

Arbeiter auf der Müllhalde von Agbogbloshie in Accra.

Westafrika. Eine Müllkippe in der Hauptstadt von Ghana, Accra. Da gibt es Imbiss-Stände, TV-Stationen, mobile Friseure, selbst gezimmerte Waschboxen, Fitnessbuden. Ein Ort, den die Bewohner nach dem ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Luis BuñuelTagebuch einer Kammerzofe

Die visuelle Verschlüsselung sowie die Mischung aus realen und surrealen Elementen spielt bei Luis Buñuels Filmen zumeist eine grosse Rolle.mehr...

Kultur

Rezension zum Animationsfilm von Victor Orozco Ramirez32-Rbit

Auf Computern lässt sich fast alles rückgängig machen. Im Leben nicht. Aus diesem Widerspruch macht Victor Orozco Ramirez einen animierten Kurzfilm, der durch seine gespenstischen Bilder ebenso in Erinnerung bleibt wie durch die losgelösten Voice-overs.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Jakob LassSo was von da

Jakob Lassi auf dem Max Ophüls Filmfestival 2015.

Einmal noch feiern, bevor es vorbei ist! Die Silvesterparty „So was von da“ bedeutet rauschendes Fest und Nachdenklichkeit in einem, mischt zwischen Dauermusik und Nebelschwaden ein beständiges ...mehr...

Rosemaries BabyDie Geburt des Bösen

The Dakota (auch Dakota Building genannt) ist ein exklusives, traditionsreiches Apartmenthaus in New York City.

Kultur

Was M. Night Shyamalan in „The Sixth Sense“ oder Alejandro Amenábar in „The Others“ versuchten, hat seine unausgesprochenen Vorbilder. Zu ihnen zählen sicherlich „Ekel“ und „Rosemary’s Baby“ von Roman Polanski.mehr...

Kultur

Barry LyndonSisyphos und die Freiheit

Stanley Kubricks „Barry Lyndon“ ist ein Gemälde, eine Gemäldegalerie, besser gesagt, eine bewegte Abfolge von lebendig gewordenen Bildern, farbenprächtig, satt, barock. Schon die Eingangsszene erinnert deutlich an ein solches Ölbild aus vergangenen Zeiten.mehr...

Kultur

Wie die Regisseurin Lucrecia Martel das Kino revolutioniertHinter dem Rücken des Kolonialherren

Zu den grössten Neuentdeckungen des globalen Autorenkinos zu Beginn des 21. Jahrhunderts zählt das noch junge Werk der aus Argentinien stammenden Regisseurin Lucrecia Martel.mehr...

Kultur

Fellinis SatyriconTraumhafte Dekadenz ...

Man fühlt sich versetzt in einen Traum, einen Alptraum zumeist, gespielt gleichsam sowohl auf der antiken Bühne eines Amphitheaters, wie auch in Unterwelt, wenn die beiden Studenten Encolpio und Ascilto durch die Gelage und Obszönitäten, frivolen und ekelhaften Schauplätze Roms zur Zeit Neros wandern.mehr...

Rezension zum Film von Stanley Kubrick2001: Odyssee im Weltraum

Stanley Kubrick: The Exhibit.

Kultur

Sciencefiction ist mehr als „Star Wars“. „2001: A Space Odyssey“ ist der schlagende Beweis. Für manche ein Sciencefiction mit zu wenig „Action“, für andere unverständlich geblieben, ist dieser Film in gewisser Hinsicht Kubricks zentrales Werk.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Federico FelliniLa Strada – Das Lied der Strasse

Federico Fellini, 1965.

Schon in diesem Film, in dem Fellinis Frau Giulietta Masina die weibliche Hauptrolle spielt, kündigt sich Fellinis Liebe für die Darstellung des Lebens und der inneren Zustände von Menschen als ...mehr...

Kultur

HerbstsonateZwei im Schatten ...

«Herbstsonate» ist eine kräftige, aber nichtsdestotrotz liebevolle, dem Publikum wie seinen beiden Hauptfiguren zugewandte Kritik dessen, was man bürgerliche Familie zu nennen pflegt.mehr...

Kultur

A Clockwork Orange / Uhrwerk OrangeDer sozialdisziplinierte Mensch

Stanley Kubrick Ausstellung in Kanada.

Kubricks „A Clockwork Orange“ firmiert seit 30 Jahren als bissige Gesellschaftssatire über die Frage, ob Staat und Gesellschaft das Recht haben, kriminelle Gewalt dadurch zu bekämpfen, dass man ...mehr...

Nosferatu: Phantom der NachtDas Leiden an sich selbst

Gerbic as Nosferatu 2013.

Kultur

F. W. Murnaus „Nosferatu – eine Symphonie des Grauens” aus dem Jahre 1922 gehört zu den Meilensteinen des Horrorfilms. Für viele, und übrigens auch für Werner Herzog, könnte dieser Film in einem Remake nicht übertroffen werden.mehr...

Kultur

Down, but not underDown by Law

„Down by Law“ ist so etwas wie ein Märchen, jedenfalls dann, wenn man den offenen Ausgang des Films betrachtet, den Weg dorthin, die formale Strenge, mit der sich Jarmusch an das Sub-Genre des Gefängnisfilms hält.mehr...

Kultur

Anlässlich des Todes von Claude Lanzmann„Ich wende mich an den Verstand“

Der französische Regisseur Claude Lanzmann (rechts im Bild).

In Claude Lanzmanns Filmen zwitschern oft die Vögel und rauschen andauernd die Bäume, aber bei ihm klingt das nicht friedlich. Denn das Thema seiner Filme ist die Vernichtung des europäischen ...mehr...

Kultur

Ansiktet: Das GesichtMagie der Kunst und Rationalität

«Ansiktet» von Ingmar Bergman ist vor allem eine Art Selbstschau auf die Kulturszene, oder genauer auf die Stellung der Kunst und der Künstler in einer sich selbst für aufgeklärt haltenden Gesellschaft - wobei gerade diejenigen, die sich für besonders aufgeklärt halten, zu den erklärten Feinden einer (magischen) Kunst gehören.mehr...

Rezension zum Antikriegsfilm von Stanley KubrickDr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben

Logo des Films.

Kultur

Wenn man so will, hat Stanley Kubrick drei Anti-Kriegs-Filme gedreht – natürlich „Full Metal Jacket“, sicherlich „Wege zum Ruhm“ , und „Dr.mehr...

Kultur

Rezension zum Drama von Hans Weingartner303

Zwei junge Menschen, jeder von ihnen an einem Scheideweg, begegnen sich per Zufall und setzen ihre Reise gemeinsam fort: Die Suche nach Antworten und sich selbst ist an vielen Stellen hoffnungslos konstruiert, legt so gar keinen Wert auf Glaubwürdigkeit.mehr...

Kultur

Künstlerporträt der SängerinNico, 1988

In den 1950ern und 60ern stieg die deutsche Sängerin Nico zur Ikone auf. Das Biopic „Nico, 1988“ ignoriert diese Zeit jedoch und konzentriert sich stattdessen auf die letzten Jahre der Künstlerin.mehr...

Kultur

Madame Bovary von Claude ChabrolTödliche Enge

Lorena Otero DONOSTIA KULTURA

Gustave Flauberts zunächst 1856 in der Zeitschrift „Revue de Paris“,dann 1857 in Buchform erschienener Roman „Madame Bovary“, zeitweise verboten wegen „Verstoss gegen die öffentliche Moral, ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Ken LoachSweet Sixteen

Zerbrochene soziale Beziehungen hat Ken Loach schon immer gnadenlos in Szene gesetzt – gnadenlos denjenigen gegenüber, die er dafür verantwortlich hält.mehr...

Kultur

Christian Petzolds Film “Transit” erzählt vom Alltag im AusnahmezustandAm Nullpunkt des Seins

Der Regisseur Christian Petzold beim Photo Call für den Film «Transit» auf der Berlinale 2018.

Der vieldiskutierte Film “Transit” scheint wie gemacht für ein Europa in Zeiten der “Flüchtlingskrise”. Doch die Potenziale des Films, unsere Lage kritisch zu kommentieren, konnte das ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Sarah GavronSuffragette – Taten statt Worte

„Suffragette“ erinnert an den harten Kampf der englischen Frauenrechtsbewegung vor rund hundert Jahren. Das ist sehenswert, der historischen Bedeutung wegen, aber auch aufgrund der exzellenten Besetzung und der stimmungsvollen Ausstattung. Über die Besonderheit der Bewegung erfährt man jedoch wenig, das Drama hält sich eng an Bewährtes und ist an manchen Stellen auch vereinfacht bzw. etwas dick aufgetragen.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Wolfgang FischerStyx

„Styx“ nähert sich dem Thema Flüchtlingskrise auf eine ungewöhnliche Weise an. Während die erste Hälfte sehr dokumentarisch umgesetzt ist, wenn wir mit einem Segelboot unterwegs sind, ist die zweite umso emotionaler.mehr...

Fahrenheit 451Das Paradoxe des Totalitären

Monorail SafegeFilm locations von Fahrenheit 451 (1966).

Kultur

Eine triste, graue und kalte Szenerie in einer nicht allzu fernen Zukunft entfaltet sich vor unseren Augen. Menschen in einer Schwebebahn, schweigend, ins Nichts blickend.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Wim WendersDer Himmel über Berlin

„Der Himmel über Berlin“ gilt bis heute als eines der grossen Meisterwerke von Wim Wenders bzw. des zeitgenössischen deutschen Kinos.mehr...

Rezension zum Film von Andrei TarkowskiSolaris

Solaris Logo 1972 deutsch.

Kultur

Andrei Tarkovsky gilt als der bedeutendste russische Regisseur nach Sergej Eisenstein. Sein nach einem Roman von Stanislaw Lem gedrehter Film „Solaris“ gilt unter Kennern als Meisterstück, vergleichbar nur noch mit Kubricks „2001: A Space Odyssee“.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Billy WilderDas Appartement

Schon Ende der 20er Jahre begann Wilders Karriere als Drehbuchautor, u.a. 1931 für die Kästner-Verfilmung »Emil und die Detektive«.mehr...

Kultur

Grosses Drama auf kleinem RaumDraussen in meinem Kopf

Pressekonferenz anlässlich der Vorstellung von Samuel Kochs Buch «Zwei Leben» in Berlin am 23.

Samuel Koch, dessen live gefilmter, folgenschwerer Unfall in „Wetten, dass…“ ihn 2010 bekannt machte, ist seitdem ein querschnittsgelähmter Schauspieler, der seinen Körper als Ausdrucksmittel ...mehr...

Familie, Missbrauch, VerleugnungThomas Vinterberg: Das Fest

Der dänische Filmregisseur Thomas Vinterberg am 40.

Kultur

Thomas Vinterbergs „Festen”, ein Dogma-Film, der kein Szenenbild braucht, ja gar keines haben darf, weil es die Dogma-Regeln so vorsehen –, führt nicht nur die Familienmitglieder zu einem feucht-fröhlichen Jubelfest zusammen; „Festen” visualisiert sozusagen den Klimax einer familiären Katastrophe, dekonstruiert die gutbürgerliche oder auch weniger gut bürgerliche Familie und ihre vordergründige, gespielte, Konflikte überdeckende Idylle.mehr...

Trap