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Untergrund-Blättle

Film | Untergrund-Blättle

Film

Film von Lucas BelvauxDas ist unser Land!

Front NationalAnhänger bei einem Treffen in Paris, Mai 2012.

„Das ist unser Land!“ ist eine kaum verhohlene Abrechnung mit der französischen Front National. Das ist manchmal etwas plump und unglaubwürdig, führt aber doch eindrucksvoll vor Augen, wie die Nationalisten arbeiten, mit welchen Mitteln sie Leute zu ihren Anhängern machen, die dort eigentlich nichts zu suchen haben.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Ildiko EnyediKörper und Seele

Die ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi bei der Pressekonferenz zu Körper und Seele (On Body and Soul) an der Berlinale 2017.

„Körper und Seele“ von der ungarischen Regisseurin Ildiko Enyedi begibt sich in ein komplexes Erzählgeflecht aus Gleichnis, Dokumentation, Lovestory, Science Fiction, Krimi, Komödie und gerade ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Adrian GoigingerDie beste aller Welten

„Die beste aller Welten“ zeigt einfühlsam den Alltag einer Drogensüchtigen aus den Augen ihres kleinen Sohnes. Das ist im einen Moment schön rührend, im nächsten hässlich und hart.mehr...

Kultur

Jakob Preuss: Als Paul über das Meer kamGrenzgänge eines Dokumentaristen

Blick auf die Nordküste von Lesbos zwischen den Ortschaften Molivos und Sykaminia.

Ein Mann hat einen meterhohen Lichtmast erklommen, der noch viel höher ist als der Grenzzaun daneben. Nur mühsam, mit zitternden Gliedmassen, hält der Mann sich fest, kann jeden Moment abstürzen. Er ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Rainer Werner FassbinderDie Ehe der Maria Braun

«Die Ehe der Maria Braun» kommentiert weniger als dass sie die Nachkriegszeit zeigt und verarbeitet. Ein etwas sperriger, aber sinniger Auftakt zu Fassbinders BRD-Trilogie.mehr...

Rezension zum Film von Rainer Werner FassbinderLola

Armin MüllerStahl spielt im FassbinderStreifen den anfänglich unbestechlichen Baudezernenten Herrn von Bohm.

Kultur

«Lola» ist Fassbinders dritter Film der BRD-Trilogie und kommt farbenfroh, fröhlich und gut gespielt daher. Manchmal aber verliert er sich in sich selbst und vernachlässigt dadurch die Story.mehr...

Kultur

Dokumentarfilm von Christian Weisenborn„Die guten Feinde – mein Vater, die Rote Kapelle und ich“

Widerstandsorganisation SchulzeBoysenHarnack v.l.n.r.: Martha Husemann, Günter Weisenborn, Harro SchulzeBoysen.

Das Problem vieler Deutscher seiner Generation, Sohn eines Nazivaters zu sein, hatte Christian Weisenborn (Jahrgang 1947) nicht. Im Gegenteil, sein Vater, Günther Weisenborn, Widerstandskämpfer der ...mehr...

Kultur

Dokumentarfilm von Jakob PreussAls Paul über das Meer kam

Drei Flüchtlingsboote bei der Ankunft auf der Insel Lesvos, Griechenland.

„Als Paul über das Meer kam“ erzählt exemplarisch anhand eines Flüchtlings die gesamte Odyssee vom gefährlichen Aufbruch bis zum bürokratischen Monster Asylantrag. Der Dokumentarfilm von Jakob ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Leonie KrippendorffLooping

Drei Frauen landen in einer psychiatrischen Klinik und finden beieinander erstmals Geborgenheit. Das ist aufgrund der tollen Besetzung und der kunstvollen Bilder sehenswert, besticht aber mehr durch eine märchenhafte, etwas gewollt rätselhafte Atmosphäre als unbedingten Realismus.mehr...

Kultur

Anlässlich des Todes von George Andrew RomeroWir sind Zombie

Knapp 400 Millionen US-Dollar – soviel soll die Produktion und Vermarktung des jüngsten Zombiespektakels World War Z verschlungen haben.mehr...

Kultur

Plage des pas perdusTopographische Anmerkungen zu Dünkirchen

Englische Soldaten warten am Strand von Dünkirchen auf ihre Evakuierung, Juni 1940.

Allein der Name hat die volle Durchschlagskraft: Dünkirchen – düster und schicksalsschwer lastet die Geschichte auf ihm. Aber nicht erst im historischen Rückblick löst er blutige Vorstellungen ...mehr...

László Nemes: Son Of SaulAuf der Jagd nach dem Kaddisch

Heimliche Aufnahme aus Birkenau, die nackte Menschen auf dem Weg zur Gaskammer zeigt.

Kultur

Oktober 1944. Vogelzwitschern, in der Unschärfe eine Wiese mit Menschen.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Robert BudreauChet Baker: Born to Be Blue

„Born to Be Blue“ erzählt mal realitätsgetreu, dann wieder sehr fiktionalisiert von dem Comebackversuch Chet Bakers in den 60ern. Zwischen Drogen und Kunst entsteht so das Porträt eines Mannes, der immer auf der Suche war, aber nur selten irgendwo ankam.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Stanley KramerDas Narrenschiff

«Das Narrenschiff» überzeugt mit hervorragendem Schauspiel des gesamten Ensembles sowie schönen Bildern. Die damals neuartige Erzählstruktur wirkt heutzutage allerdings eher zusammengewürfelt und inkohärent.mehr...

Kultur

Überraschend berührtDas Kino des Max Ophüls und das Verlangen nach dem Verlangen selbst

Das Kino des Max Ophüls wurde oft als oberflächlich bezeichnet. Ein Missverständnis: Seine Filme reflektieren komplexe menschliche Erfahrungen, so unterschiedlich wie das Gefühl der Vergeblichkeit, das Vergehen der Zeit oder die Melancholie über das Verlorene.mehr...

„Angriff ist die beste Verteidigung“Do Not Resist – Police 3.0

Aufstandsbekämpfung in Ferguson, September 2014.

Kultur

In seinem Regiedebüt «Do Not Resist – Police 3.0» versammelt Craig Atkinson eine ganze Reihe von Beispielen zu den Themen militarisierte Polizei und Sicherheit.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Chris KrausDie Blumen von gestern

Kurt Stocker, Jan Josef Liefers, Chris Kraus, Adèle Haenel, Lars Eidinger und Hannah Herzsprung bei der Österreichpremiere von «Die Blumen von gestern» im Gartenbaukino in Wien, Österreich.

Der Film «Die Blumen von gestern» des deutschen Autor und Filmregisseurs Chris Kraus erzählt von Gefühlserbschaften, von der Weitergabe des Auschwitz-Traumas bis in die dritte Generation der Opfer ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Nicole WeegmannEin Teil von uns

Eine Familie hadert mit der psychisch kranken und obdachlosen Mutter. Das ist schwerer Stoff, „Ein Teil von uns“ macht es weder sich, noch dem Publikum einfach.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Mariana RondónPelo Malo: Der Traum vom glatten Haar

Der Film, ein Sozialdrama aus Venezuela über den Überlebenskampf in Caracas, thematisiert im Subtext die Verschleppung und jahrhundertelange Versklavung afrikanischer Menschen.

„Ich habe dich nicht lieb.“ sagt der 9jährige Junior zu seiner Mutter in der Küche in einem dicht bevölkerten Viertel in Caracas. „Ich dich auch nicht.“ antwortet die Mutter. Wann sassen sich ...mehr...

Rezension zum Film von Daniel RagussisImperium

Graham Dean  ngc981

Kultur

„Imperium“ erinnert nicht nur daran, dass im Schatten des islamistischen Terrors auch vor der eigenen Haustür Terror droht, sondern zeigt auch auf erschreckende Weise, wie Wahrnehmung und Realität auseinanderklaffen können.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Veronika Franz und Severin FialaVeronika Franz: Ich seh, ich seh

Zwei Kinder erkennen ihre Mutter nach einer Operation nicht wieder, was zu immer stärkeren Konflikten führt – aus dieser Ausgangslage wird bei „Ich seh, ich seh“ von den österreichischen RegisseurInnen Veronika Franz und Severin Fiala ein atmosphärischer starker, teilweise sehr schmerzhafter Thriller, auch wenn Genreprofis das Ende bereits früh vorwegsehen können.mehr...

Kultur

Ken Loach: I, Daniel BlakeDas tödliche System

Der britische Filmregisseur Ken Loach am Festival von Cannes, Mai 2014.

Ken Loachs neuer Film „I, Daniel Blake“ beschreibt das Ergebnis jahrzehntelanger neoliberaler Zerstörung der sozialen Sicherungssysteme. Daniel Blake ist ein älterer Mann, der nach einem ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Stephan RichterEiner von uns

„Einer von uns“ ist das zugleich spannende wie trostlose Porträt einer Gesellschaft, deren Mittelpunkt ein Supermarkt bildet.mehr...

Rezension zum Film von Fede AlvarezDon’t Breathe

Filmregisseur Fede Alvarez an der WonderCon in Anaheim, California, 2013.

Kultur

«Don’t Breathe» vom uruguayischen Filmregisseur und Drehbuchautor Fede Alvarez ist nichts für schwache Nerven und Asthmatiker sollten sich ihren Kinobesuch zweimal überlegen.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Jan Ole GersterOh Boy

«Oh Boy» des deutschen Filmregisseurs Jan-Ole Gerster erzählt mit stimmungsvollen Schwarzweissbildern die unspektakuläre Geschichte eines jungen Mannes, der auf seiner Sinnsuche durch Berlin streift und den verschiedensten Menschen begegnet.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Fritz LangM – Eine Stadt sucht einen Mörder

Fritz Langs unverwüstlicher Klassiker M von 1931 ist nicht etwa nur die Studie eines Mörders, der sich scheinbar nicht kontrollieren kann und zum brutalen Mörder unschuldiger Kinder wird.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Helena Ahonen und Max AnderssonTito On Ice

Josip Broz Tito im Jahr 1964.

Zwei Comiczeichner, eine Styropor-Mumie und Papierfiguren machen sich auf den gemeinsamen Weg durch das ehemalige Jugoslawien. Das ist eine inhaltlich wie visuell faszinierende De- und Rekonstruktion ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Martti HeldeIn the Crosswind

„In the Crosswind“ der estnischen Regisseurin Martti Helde erzählt die bedrückende Geschichte einer baltischen Familie, die 1941 von Russland deportiert und getrennt wurde.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Florian GaagLenaLove

Der deiutsche Regisseur Florian Gaag im Lycée Sévigné von CharlevilleMézières.

Mobbing unter Jugendlichen im Alter des Internets, das hätte leicht zu einer Moralstunde werden können, ist bei „LenaLove“ aber eine beunruhigende Mischung aus Jugenddrama und Psychothriller, das ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Burhan QurbaniWir sind jung. Wir sind stark.

Wer waren die Täter der Ausschreitungen 1992 in Rostock? Und was trieb sie an?mehr...

Rezension zum Film von Doris DörrieGrüsse aus Fukushima

Dorris Dörrie an der Pressekonferenz der Berlinale 2016 anlässlich der Präsentation ihres neuen Filmes «Grüsse aus Fukushima».

Kultur

Es sind wunderbare, geradezu gespenstische Bilder, mit denen uns Doris Dörrie hier auf eine Reise in die Vergangenheit mitnimmt.mehr...

Kultur

Blick hinter das Idyll der EidgenossenschaftRezension zum Film «Heimatland»

Ein Land, zehn Filmemacher, viele Geschichten … ein Porträt? „Heimatland“ ist ein interessantes filmisches Experiment, welches eine Reihe von Jungregisseuren versammelt, um gemeinsam über das Ende der Schweiz zu sinnieren.mehr...

Rezension zum Film von Pablo TraperoEl Clan

Der argentinische Regisseur Pablo Trapero am Cine Arte in Viña del mar, Chile.

Kultur

’Wir hatten ja keine Ahnung!’, hört man es von Nachbarn gefasster Kidnapper und Mörder. Der Film «El Clan» von Pablo Trapero spielt mit dieser Unwissenheit und greift dabei auf seine realen Hintergründe zurück.mehr...

Kultur

Rezension zum Antikriegsfilm von Michael CiminoDeer Hunter: Die durch die Hölle gehen

Schon viel über «Deer Hunter» gelesen und gehört, aber nun kann ich endlich meinen eigenen Senf zum Werk von Michael Cimino dazugeben. Anfangs dachte ich, dass die Spieldauer von 182 Minuten bestimmt zu langatmig sein würde, aber das war nicht der Fall.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Carolina HellsgardWanja

Landschaftspark DuisburgNord.

„Wanja“ stellt sich der interessanten Frage, wie ehemalige Häftlinge wieder den Weg ins Leben finden können. Antworten bietet das Drama nicht, dafür springt es zu sehr von Thema zu Thema, bleibt ...mehr...

Rezension zum Film von Yony LeyserDesire Will Set You Free

Berlin at Night.

Kultur

„Desire Will Set You Free“ ist gleichzeitig das Porträt zweier Schwuler auf der Suche nach Identität und eines des nächtlichen Berlins.mehr...

Quellen-URL:

http://www.untergrund-blättle.ch/kultur/film/

Untergrund-Blättle 2017