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Untergrund-Blättle

Film | Untergrund-Blättle

Film

Der Dokumentarfilm «Das Gegenteil von Grau» zeigt den anderen Pott. Ein Gespräch mit dem Filmemacher Matthias CoersDas Gegenteil von Grau

Treffen der Wikipedianer Ruhrgebietim Hauptschalthaus.

Brachflächen, Leerstand, Anonymität, Stillstand - nicht alle wollen sich damit abfinden. Im Gegenteil.mehr...

Kultur

Spalter killen das Berliner Filmfestival “globale”Strunzverbohrte Ideologiegläubigkeit

Symbolbild.

Es ist mal wieder so ein klassisches linkes Trauerspiel. Da gibt es mit der “globale” für 13 Jahre ein nicht-kommerzielles Festival, das 2003 aus der globalisierungskritischen Bewegung entstanden ...mehr...

Kultur

Film von Lucas BelvauxDas ist unser Land!

„Das ist unser Land!“ ist eine kaum verhohlene Abrechnung mit der französischen Front National. Das ist manchmal etwas plump und unglaubwürdig, führt aber doch eindrucksvoll vor Augen, wie die Nationalisten arbeiten, mit welchen Mitteln sie Leute zu ihren Anhängern machen, die dort eigentlich nichts zu suchen haben.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Ildiko EnyediKörper und Seele

Die ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi bei der Pressekonferenz zu Körper und Seele (On Body and Soul) an der Berlinale 2017.

„Körper und Seele“ von der ungarischen Regisseurin Ildiko Enyedi begibt sich in ein komplexes Erzählgeflecht aus Gleichnis, Dokumentation, Lovestory, Science Fiction, Krimi, Komödie und gerade ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Adrian GoigingerDie beste aller Welten

„Die beste aller Welten“ zeigt einfühlsam den Alltag einer Drogensüchtigen aus den Augen ihres kleinen Sohnes. Das ist im einen Moment schön rührend, im nächsten hässlich und hart.mehr...

Jakob Preuss: Als Paul über das Meer kamGrenzgänge eines Dokumentaristen

Blick auf die Nordküste von Lesbos zwischen den Ortschaften Molivos und Sykaminia.

Kultur

Ein Mann hat einen meterhohen Lichtmast erklommen, der noch viel höher ist als der Grenzzaun daneben. Nur mühsam, mit zitternden Gliedmassen, hält der Mann sich fest, kann jeden Moment abstürzen.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Rainer Werner FassbinderDie Ehe der Maria Braun

Die FassbinderMuse Hanna Schygulla in Venedig, 1982.

«Die Ehe der Maria Braun» kommentiert weniger als dass sie die Nachkriegszeit zeigt und verarbeitet. Ein etwas sperriger, aber sinniger Auftakt zu Fassbinders BRD-Trilogie. Während die ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Rainer Werner FassbinderLola

Armin MüllerStahl spielt im FassbinderStreifen den anfänglich unbestechlichen Baudezernenten Herrn von Bohm.

«Lola» ist Fassbinders dritter Film der BRD-Trilogie und kommt farbenfroh, fröhlich und gut gespielt daher. Manchmal aber verliert er sich in sich selbst und vernachlässigt dadurch die Story. Zur ...mehr...

Kultur

Dokumentarfilm von Christian Weisenborn„Die guten Feinde – mein Vater, die Rote Kapelle und ich“

Das Problem vieler Deutscher seiner Generation, Sohn eines Nazivaters zu sein, hatte Christian Weisenborn (Jahrgang 1947) nicht. Im Gegenteil, sein Vater, Günther Weisenborn, Widerstandskämpfer der Roten Kapelle, wurde eine Identifikationsfigur des Anti-Establishments in der restaurierten Bundesrepublik, dann Idol der 68er Bewegung und später sogar Symbolfigur des rebellischen Filmemachers Reiner Werner Fassbinder, der ihn in seinem Film „Lili Marleen“ selbst verkörpert. Die Szene zeigt der Film gleich in den ersten Minuten.mehr...

Kultur

Dokumentarfilm von Jakob PreussAls Paul über das Meer kam

„Als Paul über das Meer kam“ erzählt exemplarisch anhand eines Flüchtlings die gesamte Odyssee vom gefährlichen Aufbruch bis zum bürokratischen Monster Asylantrag.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Leonie KrippendorffLooping

Baccharus

Drei Frauen landen in einer psychiatrischen Klinik und finden beieinander erstmals Geborgenheit. Das ist aufgrund der tollen Besetzung und der kunstvollen Bilder sehenswert, besticht aber mehr durch ...mehr...

Anlässlich des Todes von George Andrew RomeroWir sind Zombie

George Romero am 66.

Kultur

Knapp 400 Millionen US-Dollar – soviel soll die Produktion und Vermarktung des jüngsten Zombiespektakels World War Z verschlungen haben.mehr...

Kultur

Plage des pas perdusTopographische Anmerkungen zu Dünkirchen

Allein der Name hat die volle Durchschlagskraft: Dünkirchen – düster und schicksalsschwer lastet die Geschichte auf ihm. Aber nicht erst im historischen Rückblick löst er blutige Vorstellungen aus.mehr...

Kultur

László Nemes: Son Of SaulAuf der Jagd nach dem Kaddisch

Oktober 1944. Vogelzwitschern, in der Unschärfe eine Wiese mit Menschen.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Robert BudreauChet Baker: Born to Be Blue

„Born to Be Blue“ erzählt mal realitätsgetreu, dann wieder sehr fiktionalisiert von dem Comebackversuch Chet Bakers in den 60ern.mehr...

Rezension zum Film von Stanley KramerDas Narrenschiff

Narrenschiff, Ölbild Thomas Bühler.

Kultur

«Das Narrenschiff» überzeugt mit hervorragendem Schauspiel des gesamten Ensembles sowie schönen Bildern. Die damals neuartige Erzählstruktur wirkt heutzutage allerdings eher zusammengewürfelt und inkohärent.mehr...

Kultur

Überraschend berührtDas Kino des Max Ophüls und das Verlangen nach dem Verlangen selbst

Madame de … ist ein französischItalienisches Filmdrama von Max Ophüls aus dem Jahr 1953.

Das Kino des Max Ophüls wurde oft als oberflächlich bezeichnet. Ein Missverständnis: Seine Filme reflektieren komplexe menschliche Erfahrungen, so unterschiedlich wie das Gefühl der Vergeblichkeit, ...mehr...

Kultur

„Angriff ist die beste Verteidigung“Do Not Resist – Police 3.0

In seinem Regiedebüt «Do Not Resist – Police 3.0» versammelt Craig Atkinson eine ganze Reihe von Beispielen zu den Themen militarisierte Polizei und Sicherheit.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Chris KrausDie Blumen von gestern

Kurt Stocker, Jan Josef Liefers, Chris Kraus, Adèle Haenel, Lars Eidinger und Hannah Herzsprung bei der Österreichpremiere von «Die Blumen von gestern» im Gartenbaukino in Wien, Österreich.

Der Film «Die Blumen von gestern» des deutschen Autor und Filmregisseurs Chris Kraus erzählt von Gefühlserbschaften, von der Weitergabe des Auschwitz-Traumas bis in die dritte Generation der Opfer ...mehr...

Rezension zum Film von Nicole WeegmannEin Teil von uns

Die deutsche Filmregisseurin Nicole Weegmann im Gespräch, Juni 2011.

Kultur

Eine Familie hadert mit der psychisch kranken und obdachlosen Mutter. Das ist schwerer Stoff, „Ein Teil von uns“ macht es weder sich, noch dem Publikum einfach.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Mariana RondónPelo Malo: Der Traum vom glatten Haar

„Ich habe dich nicht lieb.“ sagt der 9jährige Junior zu seiner Mutter in der Küche in einem dicht bevölkerten Viertel in Caracas. „Ich dich auch nicht.“ antwortet die Mutter.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Daniel RagussisImperium

Graham Dean  ngc981

„Imperium“ erinnert nicht nur daran, dass im Schatten des islamistischen Terrors auch vor der eigenen Haustür Terror droht, sondern zeigt auch auf erschreckende Weise, wie Wahrnehmung und Realität ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Veronika Franz und Severin FialaVeronika Franz: Ich seh, ich seh

Zwei Kinder erkennen ihre Mutter nach einer Operation nicht wieder, was zu immer stärkeren Konflikten führt – aus dieser Ausgangslage wird bei „Ich seh, ich seh“ von den österreichischen RegisseurInnen Veronika Franz und Severin Fiala ein atmosphärischer starker, teilweise sehr schmerzhafter Thriller, auch wenn Genreprofis das Ende bereits früh vorwegsehen können.mehr...

Ken Loach: I, Daniel BlakeDas tödliche System

Der britische Filmregisseur Ken Loach am Festival von Cannes, Mai 2014.

Kultur

Ken Loachs neuer Film „I, Daniel Blake“ beschreibt das Ergebnis jahrzehntelanger neoliberaler Zerstörung der sozialen Sicherungssysteme.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Stephan RichterEiner von uns

„Einer von uns“ ist das zugleich spannende wie trostlose Porträt einer Gesellschaft, deren Mittelpunkt ein Supermarkt bildet. Da treffen schicke Endlosregale auf bittere Wegwerfbilder, die Wut der Verlierer auf die Langeweile der Ungewollten, bis hin zum erschütternden Finale, das einen als Zuschauer hilflos zurücklässt. Die Möglichkeiten in der kleinen österreichischen Vorstadt sind begrenzt.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Fede AlvarezDon’t Breathe

«Don’t Breathe» vom uruguayischen Filmregisseur und Drehbuchautor Fede Alvarez ist nichts für schwache Nerven und Asthmatiker sollten sich ihren Kinobesuch zweimal überlegen.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Jan Ole GersterOh Boy

Der deutsche Filmschauspieler Tom Schilling verkörpert in dem Film den ziellosen Berliner ExStudenten Niko.

«Oh Boy» des deutschen Filmregisseurs Jan-Ole Gerster erzählt mit stimmungsvollen Schwarzweissbildern die unspektakuläre Geschichte eines jungen Mannes, der auf seiner Sinnsuche durch Berlin streift ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Fritz LangM – Eine Stadt sucht einen Mörder

Fritz Langs unverwüstlicher Klassiker M von 1931 ist nicht etwa nur die Studie eines Mörders, der sich scheinbar nicht kontrollieren kann und zum brutalen Mörder unschuldiger Kinder wird.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Helena Ahonen und Max AnderssonTito On Ice

Josip Broz Tito im Jahr 1964.

Zwei Comiczeichner, eine Styropor-Mumie und Papierfiguren machen sich auf den gemeinsamen Weg durch das ehemalige Jugoslawien. Das ist eine inhaltlich wie visuell faszinierende De- und Rekonstruktion ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Martti HeldeIn the Crosswind

„In the Crosswind“ der estnischen Regisseurin Martti Helde erzählt die bedrückende Geschichte einer baltischen Familie, die 1941 von Russland deportiert und getrennt wurde.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Florian GaagLenaLove

Mobbing unter Jugendlichen im Alter des Internets, das hätte leicht zu einer Moralstunde werden können, ist bei „LenaLove“ aber eine beunruhigende Mischung aus Jugenddrama und Psychothriller, das von einer engagierten Hauptdarstellerin und der audiovisuellen Umsetzung lebt.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Burhan QurbaniWir sind jung. Wir sind stark.

Wer waren die Täter der Ausschreitungen 1992 in Rostock? Und was trieb sie an?mehr...

Rezension zum Film von Doris DörrieGrüsse aus Fukushima

Dorris Dörrie an der Pressekonferenz der Berlinale 2016 anlässlich der Präsentation ihres neuen Filmes «Grüsse aus Fukushima».

Kultur

Es sind wunderbare, geradezu gespenstische Bilder, mit denen uns Doris Dörrie hier auf eine Reise in die Vergangenheit mitnimmt. Die Geschichte um Verluste und deren Aufbereitung ist jedoch weniger spannend, dafür ist „Grüsse aus Fukushima“ an vielen Stellen einfach zu plump und repetitiv. Sie hat genug von ihrem Leben daheim, Marie (Rosalie Thomass) will einfach nur weg. Weit weg. Warum also nicht nach Japan?mehr...

Kultur

Blick hinter das Idyll der EidgenossenschaftRezension zum Film «Heimatland»

Ein Land, zehn Filmemacher, viele Geschichten … ein Porträt? „Heimatland“ ist ein interessantes filmisches Experiment, welches eine Reihe von Jungregisseuren versammelt, um gemeinsam über das Ende der Schweiz zu sinnieren.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Pablo TraperoEl Clan

Der argentinische Regisseur Pablo Trapero am Cine Arte in Viña del mar, Chile.

’Wir hatten ja keine Ahnung!’, hört man es von Nachbarn gefasster Kidnapper und Mörder. Der Film «El Clan» von Pablo Trapero spielt mit dieser Unwissenheit und greift dabei auf seine realen ...mehr...

Rezension zum Antikriegsfilm von Michael CiminoDeer Hunter: Die durch die Hölle gehen

Infanterieeinheit der USArmee im Dschungel von Vietnam.

Kultur

Schon viel über «Deer Hunter» gelesen und gehört, aber nun kann ich endlich meinen eigenen Senf zum Werk von Michael Cimino dazugeben.mehr...