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Film | Untergrund-Blättle

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Film

Rezension zum Film von Billy WilderDas Appartement

Screenshot von Jack Lemmon als C.C.

Schon Ende der 20er Jahre begann Wilders Karriere als Drehbuchautor, u.a. 1931 für die Kästner-Verfilmung »Emil und die Detektive«.mehr...

Kultur

Grosses Drama auf kleinem RaumDraussen in meinem Kopf

Pressekonferenz anlässlich der Vorstellung von Samuel Kochs Buch «Zwei Leben» in Berlin am 23.

Samuel Koch, dessen live gefilmter, folgenschwerer Unfall in „Wetten, dass…“ ihn 2010 bekannt machte, ist seitdem ein querschnittsgelähmter Schauspieler, der seinen Körper als Ausdrucksmittel ...mehr...

Kultur

Familie, Missbrauch, VerleugnungThomas Vinterberg: Das Fest

Thomas Vinterbergs „Festen”, ein Dogma-Film, der kein Szenenbild braucht, ja gar keines haben darf, weil es die Dogma-Regeln so vorsehen –, führt nicht nur die Familienmitglieder zu einem feucht-fröhlichen Jubelfest zusammen; „Festen” visualisiert sozusagen den Klimax einer familiären Katastrophe, dekonstruiert die gutbürgerliche oder auch weniger gut bürgerliche Familie und ihre vordergründige, gespielte, Konflikte überdeckende Idylle.mehr...

Kultur

Rezension zum EpisodenfilmDeutschland im Herbst

Versteck für Pistole in Akten während der StammheimProzesse.

Ein Begräbnis. Nicht irgendeines. Das des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer, ermordet von Mitgliedern der Roten Armee Fraktion. Kränze. Viele schweigen, einige reden miteinander. Ein ...mehr...

Kultur

Transit: Rezension zum neuen Film von Christian PetzoldIm historischen Nichts

Der Film kokettiert mit einer Idee: seine Fluchtgeschichte aus dem Roman von Anna Seghers spielt zwar 1941, aber in den Kulissen von heute.mehr...

Rezension zum Film von Frank BeyerSpur der Steine

DDRRegisseur Frank Beyer am internationalen Filmfestival in Karlovy Vary, Juli 1964.

Kultur

Frank Beyer war lange Jahre Mitglied in der SED. Der 1932 geborene Regisseur, studierter Theaterwissenschaftler, drehte u.a. „Nackt unter Wölfen“ (1962, nach dem Roman von Bruno Apitz) und „Jakob, der Lügner“, die sich beide mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinander setzen, für das DDR-Fernsehen „Das Versteck“ (1977) und „Der Aufenthalt“ (1983), der aufgrund von Protesten aus Polen auf der Berlinale nicht gezeigt werden durfte.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Ramin Bahrani99 Homes

Durham, North Carolina.

„99 Homes“ zeigt nüchtern, gerade dadurch aber auch mit gehöriger Wucht, wie Menschen aufgrund der Krise und rücksichtloser Geldmacher ihr Zuhause verlieren. Das ist stark gespielt und trotz der ...mehr...

Kultur

Dokumentation über James BaldwinI Am Not Your Negro

James Baldwin im Hyde Park, London, 1969.

Teils Literaturessay, teils Porträt bedeutender Bürgerrechtler ist „I Am Not Your Negro“ ein spannender Dokumentarfilm über den Rassismus in den USA, der den Bogen von der Vergangenheit zur ...mehr...

Kultur

Zwischen Bibeltreue, Massaker und RebellionBest of Jesus-Filme: Keiner starb öfter

Keine historische oder mythologische Figur ist so oft in Filmen gestorben wie Jesus. Dabei fehlen in dieser Wikipedia-Auflistung derzeit sogar Klassiker wie etwa „Jesus von Montréal“.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Quentin TarantinoReservoir Dogs

Tarantinos Regiedebüt – mit dem unsäglichen deutschen Titel „Wilde Hunde“ – zeigt schon deutlich die Vorlieben des Regisseurs für ein Kino, das gegen den Strich bürstet, was klassische Dramaturgie, inhaltliche Aussage und Effekte angeht.mehr...

Kultur

Raoul Peck: Der junge Karl MarxDer weichgespülte Karl Marx

Schauspieler August Diehl (Karl Marx) und Regisseur Raoul Peck bei einer Pressekonferenz zu «Der junge Karl Marx» an den Internationalen Filmfestspielen 2017 in Berlin.

Raoul Peck, der zuletzt mit „I am not your negro“ eine oskarnominierte Auseinandersetzung mit der schwarzen Bürgerrechtsbewegung veröffentlichte, hat Karl Marx‘ Leben verfilmt; genauer, Marx‘ ...mehr...

Rezension zum Film von Craig GillespieTonya Harding: I, Tonya

Tonya Harding während einem Training in Portland, Oregon, 1994.

Kultur

Die Geschichte um die begnadete Eiskunstläuferin Tonya Harding, deren Karriere sehr hässlich endete, hätte Stoff für ein Drama oder auch einen Thriller gegeben. „I, Tonya“ macht daraus jedoch eine böse bis satirische (Meta-)Komödie, die sich über alles und jeden lustig macht, der damit zusammenhängt.mehr...

Kultur

Rezension zum FilmTatis Schützenfest

In „Tatis Schützenfest” feiert Jacques Tati, der den Briefträger François spielt, die französische dörfliche Gemeinschaft – mit kritischer Sympathie, mit Leidenschaft, Liebe, aber ohne in idyllische Fahrwasser zu geraten.mehr...

Kultur

«Die Verlegerin» von Steven SpielbergDer vergessene Whistleblower

Die ersten drei Filmminuten sind vielversprechend. Vietnam 1965.mehr...

Kultur

Zur 90. Verleihung der Oscar Academy AwardsHollywood: Feminismus und Schwarze Superheld*innen

Am 4. März findet die 90. Verleihung des weltweit wichtigsten Filmpreises statt: Die Oscars. Ein Anlass, die Filmbranche auf ihr emanzipatorisches Potential abzuklopfen. Ist Hollywood zu wenig divers, was #Oscarssowhite suggeriert? Werden Frauen in der Schweizer Filmförderung diskriminiert? Wann haben wir zum letzten Mal eine Schwarze Superheldin gesehen? Und ist das alles überhaupt relevant?mehr...

Ingmar Bergman: Wilde ErdbeerenEin Toter, der doch lebt

Der schwedische Regisseur Ingmar Bergman (1918–2007) während den Dreharbeiten zu «Wilde Erdbeeren».

Kultur

Ein versteckter Ort. Nur zu finden für den, der auch sucht, zur richtigen Zeit.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Andrei TarkowskiStalker

A bit Tarkovski.

Der Kultfilm «Stalker» des russischen Meisterregisseurs Andrei Tarkowski ist eine Art Trip, ein Seelentrip dreier unterschiedlicher Menschen durch eine geheimnisvolle Welt, von der nie ganz klar wird, ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Martin McDonaghThree Billboards Outside Ebbing, Missouri

Wie lebt ein Mensch, der ein schweres Trauma erlebt hat? Eine Mutter, deren jugendliche Tochter vergewaltigt, ermordet und verbrannt wurde?mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Agnieszka HollandDie Spur: Eine Frau sieht rot

Die Regisseurin Agnieszka Holland bei der Vorstellung des polnischen Films «Die Spur» auf der Berlinale 2017.

Sie lebt mit ihren geliebten zwei Hunden in einem kleinen polnischen Ort der Sudety, der ehemaligen deutschen Sudeten, nahe der tschechischen Grenze, ist Mitte 60 und ein bisschen verrückt: Janine ...mehr...

Rezension zum Film von Rafael KapelinskiButterfly Kisses

Die Tower Blocks in Edmonton, NordLondon.

Kultur

„Butterfly Kisses“ fängt wie die meisten Sozialdramen aus Grossbritannien an, geht aber doch auch eigene Wege. Da wären zum einen die Schwarzweiss-Aufnahmen, welche dem Film eine poetische Note geben.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Valérie MassadianMilla

„Milla“ erzählt die Geschichte zweier ungleicher Ausreisser, die sich ohne Geld - aber verliebt und voller Lebenslust - durchschlagen.mehr...

Kultur

Der Dokumentarfilm «Das Gegenteil von Grau» zeigt den anderen Pott. Ein Gespräch mit dem Filmemacher Matthias CoersDas Gegenteil von Grau

Treffen der Wikipedianer Ruhrgebietim Hauptschalthaus.

Brachflächen, Leerstand, Anonymität, Stillstand - nicht alle wollen sich damit abfinden. Im Gegenteil. Immer mehr Menschen entdecken Möglichkeiten und greifen in den städtischen Alltag ein. Ein ...mehr...

Kultur

Spalter killen das Berliner Filmfestival “globale”Strunzverbohrte Ideologiegläubigkeit

Es ist mal wieder so ein klassisches linkes Trauerspiel. Da gibt es mit der “globale” für 13 Jahre ein nicht-kommerzielles Festival, das 2003 aus der globalisierungskritischen Bewegung entstanden ist.mehr...

Film von Lucas BelvauxDas ist unser Land!

Front NationalAnhänger bei einem Treffen in Paris, Mai 2012.

Kultur

„Das ist unser Land!“ ist eine kaum verhohlene Abrechnung mit der französischen Front National. Das ist manchmal etwas plump und unglaubwürdig, führt aber doch eindrucksvoll vor Augen, wie die Nationalisten arbeiten, mit welchen Mitteln sie Leute zu ihren Anhängern machen, die dort eigentlich nichts zu suchen haben.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Ildiko EnyediKörper und Seele

„Körper und Seele“ von der ungarischen Regisseurin Ildiko Enyedi begibt sich in ein komplexes Erzählgeflecht aus Gleichnis, Dokumentation, Lovestory, Science Fiction, Krimi, Komödie und gerade noch verhinderter Tragödie.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Adrian GoigingerDie beste aller Welten

„Die beste aller Welten“ zeigt einfühlsam den Alltag einer Drogensüchtigen aus den Augen ihres kleinen Sohnes. Das ist im einen Moment schön rührend, im nächsten hässlich und hart.mehr...

Kultur

Jakob Preuss: Als Paul über das Meer kamGrenzgänge eines Dokumentaristen

Blick auf die Nordküste von Lesbos zwischen den Ortschaften Molivos und Sykaminia.

Ein Mann hat einen meterhohen Lichtmast erklommen, der noch viel höher ist als der Grenzzaun daneben. Nur mühsam, mit zitternden Gliedmassen, hält der Mann sich fest, kann jeden Moment abstürzen. Er ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Rainer Werner FassbinderDie Ehe der Maria Braun

«Die Ehe der Maria Braun» kommentiert weniger als dass sie die Nachkriegszeit zeigt und verarbeitet. Ein etwas sperriger, aber sinniger Auftakt zu Fassbinders BRD-Trilogie.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Rainer Werner FassbinderLola

Armin MüllerStahl spielt im FassbinderStreifen den anfänglich unbestechlichen Baudezernenten Herrn von Bohm.

«Lola» ist Fassbinders dritter Film der BRD-Trilogie und kommt farbenfroh, fröhlich und gut gespielt daher. Manchmal aber verliert er sich in sich selbst und vernachlässigt dadurch die Story. Zur ...mehr...

Kultur

Dokumentarfilm von Christian Weisenborn„Die guten Feinde – mein Vater, die Rote Kapelle und ich“

Das Problem vieler Deutscher seiner Generation, Sohn eines Nazivaters zu sein, hatte Christian Weisenborn (Jahrgang 1947) nicht. Im Gegenteil, sein Vater, Günther Weisenborn, Widerstandskämpfer der Roten Kapelle, wurde eine Identifikationsfigur des Anti-Establishments in der restaurierten Bundesrepublik, dann Idol der 68er Bewegung und später sogar Symbolfigur des rebellischen Filmemachers Reiner Werner Fassbinder, der ihn in seinem Film „Lili Marleen“ selbst verkörpert. Die Szene zeigt der Film gleich in den ersten Minuten.mehr...

Kultur

Dokumentarfilm von Jakob PreussAls Paul über das Meer kam

„Als Paul über das Meer kam“ erzählt exemplarisch anhand eines Flüchtlings die gesamte Odyssee vom gefährlichen Aufbruch bis zum bürokratischen Monster Asylantrag.mehr...

Rezension zum Film von Leonie KrippendorffLooping

Baccharus

Kultur

Drei Frauen landen in einer psychiatrischen Klinik und finden beieinander erstmals Geborgenheit. Das ist aufgrund der tollen Besetzung und der kunstvollen Bilder sehenswert, besticht aber mehr durch eine märchenhafte, etwas gewollt rätselhafte Atmosphäre als unbedingten Realismus.mehr...

Kultur

Anlässlich des Todes von George Andrew RomeroWir sind Zombie

Knapp 400 Millionen US-Dollar – soviel soll die Produktion und Vermarktung des jüngsten Zombiespektakels World War Z verschlungen haben.mehr...

Plage des pas perdusTopographische Anmerkungen zu Dünkirchen

Englische Soldaten warten am Strand von Dünkirchen auf ihre Evakuierung, Juni 1940.

Kultur

Allein der Name hat die volle Durchschlagskraft: Dünkirchen – düster und schicksalsschwer lastet die Geschichte auf ihm. Aber nicht erst im historischen Rückblick löst er blutige Vorstellungen aus.mehr...

Kultur

László Nemes: Son Of SaulAuf der Jagd nach dem Kaddisch

Oktober 1944. Vogelzwitschern, in der Unschärfe eine Wiese mit Menschen.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Robert BudreauChet Baker: Born to Be Blue

Chet Baker in Belgien, 1983.

„Born to Be Blue“ erzählt mal realitätsgetreu, dann wieder sehr fiktionalisiert von dem Comebackversuch Chet Bakers in den 60ern. Zwischen Drogen und Kunst entsteht so das Porträt eines Mannes, ...mehr...

Rezension zum Film von Stanley KramerDas Narrenschiff

Narrenschiff, Ölbild Thomas Bühler.

Kultur

«Das Narrenschiff» überzeugt mit hervorragendem Schauspiel des gesamten Ensembles sowie schönen Bildern. Die damals neuartige Erzählstruktur wirkt heutzutage allerdings eher zusammengewürfelt und inkohärent.mehr...

Trap