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Gesellschaft | Untergrund-Blättle

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Über Zufriedenheit und UnglückGlück haben

Zug nach Brooklyn.

Glück ist ein unglückliches Substantiv. Eins kann glücklich sein oder es kann auch etwas glücken, aber Glück haben?mehr...

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Staat, Gewalt und Klassenkampf von obenFeminismus und die Befreiung des Mannes

Frauenstreiktag in Saragossa, Spanien, , März 2018.

Im Rahmen der Vorbereitungen des Internationalen Frauenstreiks, welcher zum 8. März 2019 auch in Deutschland in allen Lebensbereichen möglichst kraftvoll umgesetzt werden soll, kommt es immer wieder ...mehr...

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Werbung bis zur Kenntlichkeit verändertWas ist Adbusting?

Adbusting ist eine Protestform, angesiedelt irgendwo zwischen Kunst und Politik. Diese Spielart der Kommunikationsguerilla, die sich explizit mit dem Umdeuten von Werbung beschäftigt, nennt sich Adbusting.mehr...

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Der Klassenfeind ist auch weiblich„So schreiben, dass die normalen Frauen euch verstehen“

Frauenstreiktag in Baltimore, März 2018.

Die Autorinnen Dimitra Dermitzaki und Eleonora Roldán Mendívil verbrachten fünf Tage mit der US-amerikanischen Feministin Selma James in Berlin und Göttingen. Im Rahmen des Internationalen ...mehr...

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Organisieren und vernetzen – Perspektiven über den Frauen*streik 2019 hinausPerspektiven über den Frauen*streik 2019 hinaus

Jetzt brodelt es also auch in der Schweiz. Die Vorbereitungen für einen Frauen*streik 2019 nehmen Fahrt auf.mehr...

Profit mit SpendensammlungenDie bösen Guten

Spendensammler (Chugger) bei der Arbeit.

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Haustür- und Strassenspendensammlungen werden von verdeckt agierenden, spezialisierten Werbefirmen durchgeführt, die daraus ein Geschäft machen: „Profit mit Non-Profit“.mehr...

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Der Streik-Begriff in Theorie und PraxisDie feministische Internationale

London, Februar 2016.

Politische Streiks sind in Deutschland nicht erwünscht – und dabei dringend notwendig. Der Frauen*streik möchte zeigen, wie kraftvoller Widerstand gegen Kapitalismus und Patriarchat auszusehen hat. ...mehr...

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Überall und doch fast unsichtbarRohstoffe – und was haben wir damit zu tun?

Die Bedeutung wirtschaftsstrategischer Rohstoffe nimmt zu.

Wenn wir morgens aufstehen, schalten wir den Handy-Wecker aus, ziehen uns an und gehen zum Frühstückstisch. Erst mal ein Toast mit Nuss-Nougat-Creme und einen Kaffee! Nach dem Duschen und Zähneputzen ...mehr...

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Gesellschaft und GewitterEinige Anmerkungen zum Antisemitismus und der Zerstörung der Vernunft

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat kürzlich empfohlen in der Öffentlichkeit keine Kippa mehr zu tragen. In Österreich wurde 2017 mit über 500 Vorfällen ein Höchststand des offen sichtbaren Antisemitismus verzeichnet.mehr...

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Über Pick-Up Artists, angehende Sexgötter und die Kritiklosigkeit der Süddeutschen ZeitungDie SZ und der Aufreisser

Unter dem Titel „Wenn du weisst, welche Knöpfe du drücken musst, ist fast niemand vor dir sicher“ räumt die Süddeutsche Zeitung einem Anmach-Trainer in einem unsäglich harmlos geführten Interview viel Raum für seine misogynen Prahlereien und für Werbung für sein Buch ein.mehr...

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Extreme Form von AusgrenzungDas anonyme Sterben der Obdachlosen

Obdachloser in Berlin.

Sie leben unter Brücken und in Stadtparks, sie wärmen sich an Abluftschächten, und sie sterben nicht selten anonym und einsam: die Obdachlosen. Jetzt, wo es wieder kälter wird, reicht es manchmal ...mehr...

Europas Fleisch- und Milchproduktion muss sich halbierenWarum Fleisch auf die politische Agenda gehört

In Zukunft etwas wenigerFrisches Fleisch im Supermarkt.

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Der Fleischkonsum in den wohlhabenden Ländern muss markant sinken. Dennoch spielt das Thema in der Politik kaum eine Rolle.mehr...

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Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist das MondgesichtCaptain Future: Gesichtskonstruktion

Die Gesichtskonstruktion hat viel verändert. Früher musstest du nur dafür sorgen, dass sie dir deine DNA nicht zuordnen können.mehr...

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Ein Bericht zur 3. internationalen Marxismus-Feminismus KonferenzMarxismus-Feminismus als revolutionäre Theorie und Praxis

Vom 5. bis 7. Oktober fand in Lund, Schweden, die dritte internationale Marxismus-Feminismus Konferenz unter dem Motto „Unser Leben transformieren.mehr...

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Wie ein Konzern den Journalismus dominiertCitizen Google

Der Suchmaschinen-Konzern ist für die Verlagsbranche beinahe unverzichtbar. Doch Googles Dominanz scheint kaum jemand zu stören.mehr...

Über Google Maps und ErinnerungsleistungDaten und Orte: Daten

John F.

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Lange Zeit habe ich Google Maps so wie die meisten benutzt. Wenn ich mich irgendwo nicht auskannte, tippte ich auf das Kartensymbol und schaltete GPS ein. Es war ein Versehen, dass ich irgendwann meine timeline entdeckte.mehr...

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Obama, Snowden und die Welt, in der wir heute lebenWie konnte alles nur so schiefgehen?

Die Demonstration «Seebrücke» des «Seebrücke» Bündnisses forderte am 7.

“Yes we can” – das war der Sound des Sommers 2008. Obama flirrte durch die Medien, scheinbar direkt in die Herzen der Menschen. Zehn lange Jahre ist es her. Was ist seither schiefgegangen? Abiol ...mehr...

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Plädoyer wider die Verzichtslogik in der gegenwärtigen KlimadebattePostkapitalismus ohne Verzicht

In der öffentlichen Diskussion über Ursachen und Folgen des Klimawandels sind zumeist die ganz grossen Verallgemeinerungen an der Tagesordnung: Wir lebten über unsere Verhältnisse, der Mensch an sich treibe durch seine Gier die Welt in den ökologischen Abgrund, wir alle trügen irgendwie durch unseren Konsum Schuld an der drohenden Klimakatastrophe, die Menschheit müsse endlich zur Besinnung kommen, etc.mehr...

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Slavoj Žižek als Retter der Frauen?Sankt Žižek rettet „den Sex“

Slavoj Žižek in Brasilien, März 2013.

#metoo hat wieder deutlich gemacht, wie weit verbreitet sexualisierte Gewalt seitens Männern an Frauen* ist – und einen shitstorm der Entrüstung gegen die Kämpfenden hervorgerufen. Slavoj Žižek ...mehr...

Wer oder was hat welchen Wert?Optimierung und Verwertung

Photo by CEphoto, Uwe Aranas

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Um in der Ökonomie überleben zu können, müssen wir schneller, eifriger, umtriebiger, verschlagener, effektiver sein. Alle Kompetenzen sind diesen Imperativen unterzuordnen.mehr...

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Das Steigen des MeeresspiegelsFacette jeder möglichen Zukunft: Der Klimawandel

Bei jeder Betrachtung möglicher Zukünfte muss man den ökologischen Rahmen mitbedenken, in dem sie sich abspielen. Dieser Rahmen ist dabei nicht unabhängig von den Gesellschaften, die sich in ihm bewegen – mit dem menschengemachten Klimawandel beweist die Menschheit heute schon, dass sie das irdische Ökosystem in beträchtlichem Umfang beeinflussen kann.mehr...

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Ich wollte etwas Abenteuerliches, Irrationales, stark Emotionales1968 war die Zündung

Studentenrevolte 196768, WestBerlin.

Die Ereignisse von 1967 und 1968 erreichten mich über die Nachrichten, im Radio und Fernsehen. Da braute sich etwas zusammen, was mich als Jugendliche magnetisch anzog. In der Schule veränderte sich ...mehr...

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Mit Maulwurfsarbeit und Solidarität gegen den sozialen KriegHartz IV: Bericht aus dem beschädigten Leben

Der nachfolgende Bericht ist eine aktuelle Begebenheit des Autors, der seit vielen Jahren von Hartz IV lebt und nun in den Mühlen der Bürokratie des repressiven Sozialsystems zermalmt wird.mehr...

Über die Verquickung von Medientheorie und MachtFriedrich Kittler und künstliche Intelligenz

„Umschreibung” (circumscription), by Olafur Eliasson, in München.

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Friedrich Kittlers Denken ist in der jüngsten Medientheorie nicht mehr wegzudenken. Sein Konzept der „Aufschreibesysteme“ etwa ermöglichte in den 1980er Jahre einen Zugriff auf die zunehmend computerisierte Welt.mehr...

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Vom Tomatenwurf zu Netzfeminismus und #MeToo. Ein Interview mit Gisela Notz50 Jahre 68 und die neuen Frauenbewegungen

Die promovierte Historikerin und Sozialwissenschaftlerin Gisela Notz lebt in Berlin und war von 1979 bis 2007 hauptberuflich wissenschaftliche Referentin für Frauenforschung im Historischen Forschungszentrum der Friedrich-Ebert-Stiftung.mehr...

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Über Objektivität, Verantwortung und MachtFeminismus und Technowissenschaften

Wie könnte in einer Zeit, die von Technikfortschritt geprägt wird, eine lebbare, gerechte Welt aussehen? Diese Frage zieht sich als roter Faden durch die feministischen Science und Technology Studies (STS).mehr...

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Eine «Fahne» des politischen IslamBurkini, nein danke!

Frauen mit Burkini beim Baden.

Sommerzeit, Burkinizeit: Der Ganzkörperbadeanzug ist nichts weiter als Sexismus und kein «liberaler» politischer Islam. Vor zwanzig Jahren kam ein Kleidungsstück auf den Markt, das es muslimischen ...mehr...

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Zum aktuellen Weltwoche Editorial von Roger Köppel«Eingeschweizerte Afrikaner»

In seinem Juni-Editorial der Weltwoche beschwert sich Roger Köppel, Nationalrat der SVP, über den hohen Ausländeranteil in der Schweizer Nationalmannschaft an der Fussball-WM in Russland.mehr...

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Zeit für eine Neu-Beurteilung der Risiken183 Millionen Kiffer

Ein CannabisGrower in Denver, USA, erklärt Touristen den Anbau von Cannabis, Mai 2018.

Der Umgang mit Marihuana ist lockerer geworden. Cannabis-Gegner berufen sich auf Risiken – obwohl die Wissenschaft nur wenig weiss. Einige Länder haben Massnahmen zur Legalisierung von Cannabis ...mehr...

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«Tourismus ist emissionsintensiv»CO2-Fussabdruck von Touristen deutlich grösser als angenommen

Weltweit entstehen acht Prozent aller Treibhausgase durch Reisen. Das Klimaschutzabkommen von Paris hinkt hinterher.mehr...

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Die Pervertierung des MaskulinenSexuelle Gewalt, Kolonialismus – eine Parallele

Die #MeToo-Bewegung hängt mit der Natur-Ausbeutung zusammen. #MeToo ist keine Frage des Geschlechts, sondern der Wahrnehmung. Die Bewegung könnte zum Sammelbecken verunsicherter Bürger werden, die politisch kaum vertreten sind, aber genau spüren, dass etwas falsch läuft. Warum sie das Potenzial hat, die herrschenden Strukturen aufzubrechen.mehr...

Pitaval 68: Sammlung von historischen Strafrechtsfällen… und hatten einander so lieb. Teil 1

Studentenrevolte 196768, WestBerlin.

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Sie trafen sich in der Gartenlaube, die seinem Vater gehörte: Wilhelm war 20, Margot 19 Jahre alt. Der Vater war es, der die beiden fand.mehr...

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Transaktion durch kryptografische VerkettungEmergenz und Blockchain

Den Begriff Emergenz betrachte ich seit jeher mit Skepsis. Ist nicht erklärbar, warum und wie aus einem Prozess etwas hervorgeht, so wird die Erklärungslücke mit dem Hinweis auf „Emergenz“ zugedeckt.mehr...

Pitaval 68: Sammlung von historischen StrafrechtsfällenÜberall Beat und Minis

Studentenrevolte 196768, WestBerlin.

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Am 21. Oktober 1968 meldet BILD, dass in Nürnberg ein 35jähriger Mann seine zwanzig Jahre jüngerer Geliebte erwürgt hat. Sie, ich nenne sie Eva, wollte immer nur „zum Beat“ tanzen. Eva trällerte die Songs der Beatles, der Beach Boys, die Songs von Small Faces und von Dave Dee, Dozy, Beaky Mick & Tich mit. Sie tanzte gern dazu.mehr...

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Die Revolte als Klassenkampf„Die“ 68er gibt es nicht

Studentenrevolte 196768, WestBerlin.

Die politische Debatte des Jubiläumsjahrs 2018 hat diverse Facetten: schroffe Abgrenzung, Warnung vor Gewalt und „Extremismus“, Selbstbezichtigung einstiger Aktivist_innen: Akzeptabel scheint, was ...mehr...

Pitaval 68: Sammlung von historischen StrafrechtsfällenDer verhinderte Erfinder

Studentenrevolte 196768, WestBerlin.

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Am 6. August 1968 berichtet BILD über einen Mann, der am Vorabend fünf Kinder, die Gattin und sich selbst im nordhessischen Breitenbach hingerichtet hat. Mit diesem Verbrechen brachte es Kurt-Hermann Buschbeck, 43, im Ranking der „List of family slaughters“ auf den 155. Platz in der Welt – und zu einem ewigen Leben im virtuellen Universum. Aus dem Abschiedsbrief, den er in seiner Aktentasche hinterliess, zitiert die Tageszeitung: „Ich schaffe es nicht mehr. Die Räumungsklage ist zu Ende.“mehr...

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