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Afrika | Untergrund-Blättle

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Hohe Anfälligkeit für SchuldenkrisenSchulden in Afrika

Markt in Lagos, Nigeria.

Die üblicherweise verwendeten Schuldenindikatoren der afrikanischen „Eurobond-Staaten“ geben die Situation und die wirksamen Zusammenhänge nur unzureichend wider.mehr...

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Junge Somalis und ihr gefährlicher Weg nach Europa«Die Orangen in Europa schmecken besser»

Hafenarbeiter in Mogadischu, Somalia.

Es gibt viele Gründe für Migration: Verfolgung und Krieg, Armut und Hunger, aber auch das Streben nach einem besseren Leben. Migration ist – kurz definiert – die mittel- oder langfristige ...mehr...

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Die Finanzkrise und das süsse Gift der EurobondsAfrika vor einer neuen Schuldenkrise?

Christine Lagarde, Direktorin des IWF, warnte afrikanische Staaten noch 2014, nicht „zu viele Schulden“ aufzunehmen. Ende letzten Jahres konstatierte sie schon, einige Staaten Afrikas hätten ernsthafte Schuldenrisiken angehäuft.mehr...

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Offshore-Konstrukte für Afrikas Kleptokraten«West Africa Leaks»: wie afrikanische Länder ausgenommen werden

Niamey, Hauptstadt von Niger.

Es fliesst viel Geld aus Westafrika in die Steueroasen der Welt. Die Regierungen der betroffenen Länder tun zu wenig dagegen. Eine Mischung aus Korruption, Drogen- und Menschenhandel, Waffenschmuggel ...mehr...

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Viel Militär, weniger SicherheitMali – fünf Jahre nach Beginn der Intervention

Fünf Jahren internationaler Militärintervention haben für Malis Bevölkerung keine Sicherheit gebracht. Vielmehr breiten sich die Zonen der Unsicherheit im Land immer weiter aus.mehr...

Entwicklungsblockaden für rohstoffreiche StaatenFreihandel als Sackgasse

Rotterdam, Terminal.

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Die Abhängigkeit von Rohstoffexporten kann nur durch eine strukturelle Transformation der inländischen Wirtschaft überwunden werden.mehr...

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Vorzeitige De-Industrialisierung durch internationale Konkurrenz?Stehen Roboter der Industrialisierung Afrikas im Weg?

RoboCup 2016 LeipzigKUKA youBot.

Seit geraumer Zeit liest man Unkenrufe, Roboter würden uns die Arbeitsplätze wegnehmen. Nicht diskutiert wird, welche Auswirkungen die Automatisierung für Staaten hat, in denen es noch gar nicht ...mehr...

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Von 400 oder 500 haben 20 oder 30 überlebtEiner der gerettet wurde

Mittelmeer, Juli 2016.

Ein Geflüchteter erzählt von jenem Moment, als sein Boot im Mittelmeer gesunken ist: Wenn du in das Boot einsteigst, spürst du erstmals, dass dein Leben zu Ende geht. Wenn ein Idiot (der Schlepper) ...mehr...

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Neuanfang unter schwierigen BedingungenSüdafrika unter Präsident Ramaphosa

Cyril Ramaphosa ist neuer Staatspräsident Südafrikas und gilt für viele als Hoffnungsträger. Er soll einen tief gespaltenen ANC vereinen, mit Korruption aufräumen und untergrabene demokratische Institutionen wiederherstellen.mehr...

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„Ghana beyond aid“Afrikas Abschied von der „Mentalität der Abhängigkeit“

Ghanas Präsident Nana Addo Dankwa Akufo-Addo hielt Anfang Dezember eine bemerkenswerte Rede. Auf einer Pressekonferenz mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron im Anschluss an den AU-EU-Gipfel in Abidjan fragte Akufo-Addo, warum afrikanische Staaten wie Ghana selbst 60 Jahre nach ihrer Unabhängigkeit noch auf Entwicklungshilfe angewiesen seien.mehr...

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Die dramatische Situation Geflüchteter, eine Konferenz und die Perspektiven solidarischer VernetzungFolterstaat Eritrea

Isayas Afewerki, Staatspräsident  und Regierungschef von Eritrea.

Willkürliche Verhaftungen und Tötungen, Folter, politische Verfolgung, unbegrenzter militärischer Zwangsdienst für Männer und Frauen - die Lage in Eritrea ist katastrophal. Tausende versuchen Monat ...mehr...

Investoren, Selbstversorger und kollektives EigentumSambia: Landraub als Entwicklungshilfe

Arbeiter in Sambia, November 2017.

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Sambia fördert die Entstehung von Megafarmen – auf Kosten der Bevölkerung, die von ihrem Land vertrieben wird. Sambias Regierung vergibt seit Jahren grosse Stücke Ackerland an einheimische und ausländische Investoren, um die Exporteinnahmen zu erhöhen. Als Folge davon werden Bewohner von ihrem Land vertrieben, weil es an grosse Agrarkonzerne verkauft wurde.mehr...

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Am unterem Ende der LeiterWarum Afrika nicht aufholt

Warum nimmt kaum ein afrikanisches Land eine ähnliche Entwicklung wie die asiatischen Tigerstaaten oder China? Zwar weisen einige afrikanische Länder seit einigen Jahren hohe Wachstumsraten auf (beispielsweise Äthiopien, die Elfenbeinküste, Tansania, Senegal, Burkina Faso, Mozambique, Ruanda oder auch die DR Kongo). Allerdings gehen Experten davon aus, dass dieses Wachstum nicht dauerhaft anhalten wird – weil es nicht auf einer Industrialisierung beruht.mehr...

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Armut und sozialer Druck – besonders in den ländlichen RegionenTrotz Todesrisiken von Afrika nach Europa. Warum?

In Libyen erwartet sie die Hölle, auf dem Meer der Tod und, falls sie es schaffen, in Europa die Ausschaffung. Der Migrationsstrom aus westafrikanischen Ländern, namentlich aus Nigeria, Guinea, Gambia, Elfenbeinküste, Mali und Senegal nimmt zu. 2016 hat sich die Zahl der Senegalesen, welche sich auf den Weg machten, im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt.mehr...

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Gut gegen Böse?Südafrika: Der Kampf um die ANC-Präsidentschaft

Im Dezember 2017 wählt der in Südafrika regierende African National Congress (ANC) einen neuen Präsidenten. Die Wahl des Parteivorsitzes ist das grösste politische Ereignis des Jahres.mehr...

«Sie wollen unsern Fisch - aber uns wollen sie nicht»Migration aus dem Senegal

Fischer auf einer Piroge vor der Küste von Dakar, Senegal.

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Aus dem Senegal begeben sich mehr Menschen auf die gefährliche Reise nach Europa als aus fast jedem anderen westafrikanischen Staat.mehr...

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Das Märchen von der KorruptionIst ja nur Afrika …

Kupfer Mine bei Chingola, Sambia.

Afrika kommt in den Medien meist nur am Rande vor. Allzu oft mit falschen Darstellungen und üblichen Vorurteilen. Dabei gäbe es so viele Geschichten zu erzählen. Hauptsache jemand klickt’s an, ...mehr...

Afrika

Steuerflucht im BergbausektorAfrikas verlorene Milliarden

Gold, Diamanten, Erdöl, Kupfer, seltene Erden – viele afrikanische Länder sind reich an Rohstoffen. Und dennoch gehören sie zu den ärmsten Ländern der Welt.mehr...

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Saatgut- und Pestizid-Hersteller als ProfiteureKonzerne als Retter in der Entwicklungspolitik?

Neubau des Verwaltungsgebäudes der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

Neue Initiativen aus der deutschen Entwicklungspolitik setzen auf Unternehmen und ihre Investitionen zur Minderung der Armut in afrikanischen Staaten. Eine gestern ausgestrahlte Arte-Doku widmet sich ...mehr...

... und der braucht KontinuitätSomalia hat den Wandel gewählt

Mitglieder des somalischen Parlaments während den Wahlen zum Präsidentenamt in Mogadischu, Februar 2017.

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In Somalia wurde heute ein neuer Präsident ins Amt eingeführt. Mit fast einem halben Jahr Verspätung hatten die beiden Kammern des somalischen Parlaments in einer gemeinsamen Sitzung den früheren Premierminister Mohamed Abdullahi Mohamed ‚Farmajo‘ gewählt. Hohe Erwartungen an den neuen Staatschef gesellen sich zu den ohnehin enormen Herausforderungen somalischer Regierungsführung.mehr...

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Alter Wein in neuen SchläuchenFluchtursachen: Deutschlands neue Afrikapolitik

Die deutsche Politik hat Afrika neu „entdeckt“. Sowohl über die G20-Präsidentschaft, als auch durch einen „Marshallplan mit Afrika“ beziehungsweise durch eine gemeinsame Initiative vom Minister für Entwicklungspolitik Müller und Wirtschaftsminister Gabriel sollen Unternehmen und Investitionen nach Afrika gelockt werden. Ziel dieser Initiativen ist es, Perspektiven in afrikanischen Ländern aufzubauen, um Fluchtursachen zu überwinden.mehr...

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Geschlechterklischees weltweit verbreitetMarokko: Schulbücher sollen Gleichberechtigung fördern

Schulklasse in Merzouga, Marokko.

In marokkanischen Schulen sollen Kinder Gleichberechtigung und Toleranz lernen. Die Schulbücher werden deshalb überarbeitet. Im Auftrag von Marokkos König Mohammed VI. überprüfen rund 70 Fachleute ...mehr...

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Wie nachhaltig sind die „Nachhaltigen Entwicklungsziele“ (SDGs)?Über Monokulturen, Bergbau und Land Grabbing in Afrika

Zur Überwindung der Armut gibt es viele Konzepte und Strategien. Selten jedoch werden die gegensätzlichen Positionen von afrikanischen und westlichen Akteuren der Entwicklungszusammenarbeit so deutlich wie auf einer stattgefundenen Podiumsdiskussion in Berlin – organisiert von AfricAvenir. „Die Ausbeutung von Bodenschätzen, land grabbing und landwirtschaftliche Monokulturen können mit „nachhaltige Entwicklung“ nicht gemeint sein.mehr...

Durchbruch gegen „Dirty Diesel“Westafrika senkt den Schwefelgehalt um das 60 bis 200 fache

Der Tinubu Square in Lagos, Nigeria.

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An einem vom UNO-Umweltprogramm (UNEP) einberufenen Treffen in Abuja, Nigeria, wurden gestern wesentliche Schritte zur Verbesserung der Treibstoffqualität in Westafrika beschlossen.mehr...

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Abbau und Handel von Mineralien in KonfliktregionenEU droht bei Konfliktrohstoffen erneut zu bremsen

Es gibt neue Entwicklungen bei den Konfliktmineralien und der EU-Verordnung, die den Handel mit Mineralien einschränken soll, die Kriege und Konflikte finanzieren.mehr...

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Über falsches Schubladendenken und versteckte TäterKorruption in Afrika

„Afrika ist korrupt. Und die Korruption verhindert, dass sich die Länder Afrikas entwickeln“.mehr...

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Deutsch-französische Initiative für verstärkte EU-Militärzusammenarbeit, die britische Kritik und die Lage in LibyenNichts ist gut in Libyen!

Europäische Luftangriffe auf den ISder französische Flugzeugträger Charles de Gaulle im östlichen Mittelmeer, Oktober 2016.

Kriegsministerin von der Leyen und ihr französischer Kampfgefährte Jean-Yves Drian forderten in einem gemeinsamen Papier ein Hauptquartier für militärische und zivile EU-Operationen, die ...mehr...

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„Entwicklungsperspektiven“ in afrikanischen LändernSambia: Hindernislauf statt Sprint

Wir fragen uns häufig, warum „Afrika“ sich nicht „entwickelt“. Warum es keinen dauerhaften Weg aus der Armut zu geben scheint.mehr...

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Die Überwindung von FluchtursachenFlüchtlinge: Abschotten keine Lösung – so afrikanische Politiker

Gambias Präsident, Yahya Jammeh, hier in Sharm El Sheikh, weist die Verantwortung an der Krise auch von sich.

Seit Jahren kommen Flüchtlinge aus afrikanischen Staaten nach Europa. Seit Jahren sterben tausende Menschen im Mittelmeer. Was ist die Reaktion afrikanischer Regierungschefs und der Afrikanischen Union ...mehr...

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Erste Anzeichen einer ImplosionProteste in Simbabwe

Die gegen einen verhängten Importstopp gerichteten Demonstrationen in Simbabwes Hauptstadt Harare weiten sich zu einer Protestbewegung um den Pastor Evan Mawarire gegen die Regierung aus.mehr...

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Er kämpfte, wo Völkerrecht seit Jahren nicht giltWestsahara: Nach dem Tod von Mohamed Abdelaziz

Seit 25 Jahren Jahren versucht die Uno in Westsahara eine Volksabstimmung durchzuführen, damit die Sahrauis über ihre Unabhängigkeit selber bestimmen können.mehr...

Ruecratie - Demokratisierung und PerspektivenBurkina Faso: Macht der Strasse im Land der Aufrechten

Strassenszene in Burkina Faso.

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Armut, hohe AnalphabetInnenrate und eine Zivilgesellschaft, die für ihre Rechte kämpft: Burkina Faso – ein Land mit Widersprüchen.mehr...

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Über die Machenschaften globaler Öl-Konzerne und wie unsere iPhones ein Tschernobyl in Ghana verursachenGiftmüll in Afrika

Eine NGO deckt die dreckigen Machenschaften eines Öl-Unternehmens im Südsudan auf. Sie wird vom Öl-Ministerium des Landes bedroht, muss das Land verlassen und die Nothilfe vor Ort abbrechen.mehr...

Entwicklung ist kein rein technisches ProblemGhana: Der Traum vom Ende der Armut

Strassenszene in Yendi, einer Stadt im Nordosten von Ghana.

Afrika

Ein Dorf in Ghana ist Teil eines visionären Projekts: Innert nur fünf Jahren soll es hier allen besser gehen. Ein Besuch vor Ort.mehr...

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Afrika: Das Ende des MythosWeder hoffnungsloser Fall noch Wirtschaftswunder

Lange galt Afrika als eine von Katastrophen und Kriegen geprägte Ödnis ohne Zukunft. Noch vor einigen Jahren drehten sich westliche Medienberichte über den schwarzen Kontinent fast ausschliesslich um Dürren und Hungersnöte, Staatscoups, Schulden und Krankheiten.mehr...

Afrika

Wie internationale Konzerne afrikanische Länder als Müllkippe nutzenGiftmüll, Öl, Elektroschrott

Fischer in einer Lagune vor Abidjan, Elfenbeinküste.

Giftmüll verpestet Wohngebiete und Schulwege, verätzt Haut und Lungen. Rohöl und Elektroschrott töten alles Leben und nehmen den Menschen ihre Lebensgrundlage. Mehr als 30 Millionen Menschen in ...mehr...

Die Flüchtlinge bleiben in den Lagern blockiertBurundi: Flüchtlinge von Medien und Politik vergessen

Flüchtlinge aus Burundi in einem UNHCRCamp in der Demokratischen Republik Kongo.

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Neben den Saraouis in Nordwestafrika erhalten auch über 100’000 Flüchtlinge aus Burundi in Tansania kaum Aufmerksamkeit. Der Konflikt in Burundi hat im Nachbarland Tansania in der Gegend von Kigoma für überfüllte Flüchtlingslager gesorgt.mehr...

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