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Lateinamerika | Untergrund-Blättle

Lateinamerika

Eine Geschichte um Landraub und staatliche RepressionArgentinien: Der Tod von Santiago Maldonado

Gedenken an Santiago Maldonado, Buenos Aires, Oktober 2017.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts annektierten die neu entstandenen Staaten Chile und Argentinien im Rahmen von „Befriedungskampagnen“ das Siedlungsgebiet der Mapuche und anderer indigener Völker beiderseits der Anden.mehr...

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Repression gegen indigene Mitglieder von lokalen BauernorganisationenErneute Massaker in Kolumbien

Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos (rechts im Bild) auf dem Flughafen von Quito, Ecuador, Mai 2013.

Am 5. Oktober ermordeten staatliche Kräfte in der Pazifikregion nahe der Provinzhauptstadt Tumaco mindestens 9 Bauern durch Schussverletzungen. Die lokale Bauernorganisation ASOMINUMA informiert in ...mehr...

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«Dem Leben der Frau wird kein Wert beigemessen»Abtreibungsverbot in El Salvador

Im mittelamerikanischen El Salvador geht das 1998 eingeführte restriktive Abtreibungsgesetz weit über die Kriminalisierung von Frauen hinaus, die einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen wollen.mehr...

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Santiago Maldonado: «Lebend wollen wir ihn wieder!»Argentinien: Die Suche nach einem Menschenrechtler

«Wo ist Santiago?», Marcha por la aparición de Santiago Maldonado, September 2017, Ciudad de Santa Fe.

Ein Menschenrechtler ist seit einem Polizeieinsatz in Argentinien spurlos verschwunden. Das weckt Erinnerungen an eine düstere Zeit. Seit Multimillionär Mauricio Macri im Dezember 2015 an die Macht ...mehr...

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Wirtschaftskrieg, defizitäre Demokratie und das Erbe des Hugo ChavézAusnahmezustand in Venezuela

Der Nachrichtenstrom aus Venezuela reisst nicht ab: Verfassungsänderung, Proteste, Ausschreitungen und nun US-Sanktionen. Über 80 Prozent der Menschen leben heute in Armut.mehr...

Streik der Lehrer_innen in Peru„Der Streik geht weiter“

Die Privatschule «Colegio San Agustin» in Lima, Peru.

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Seit fast zwei Monaten befinden sich tausende Lehrer_innen in Peru im Arbeitskampf. Am 6. Juli 2017 streikten die Lehrer_innen in der Andenregion Cusco – eine Touristenhochburg. Die gleichnamige Regionalhauptstadt ist die nächstegelegene Stadt nach Machu Picchu, eine gut erhaltene Ruinenstadt des Inka Imperiums; Highlight der peruanischen Tourismusindustrie. Ab dem 12. Juli weitete sich der Streik landesweit aus.mehr...

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Die Guerilla in BolivienChe Guevara: Tagebuch eines Erlösers

Che GuevaraStatue an seinem Todesort in La Higuera, Bolivien.

«Ich bin ein menschliches Wrack», schrieb einer 1967 ins Tagebuch. Die Chronik einer Niederlage, die mit Tod und Auferstehung endet. Der Tagebuchschreiber ist ein 39-jähriger argentinischer Arzt ...mehr...

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Anti-Bergbaugesetz verabschiedetEl Salvador: Wenn ein Däumling einen Riesen besiegt

SiegessicherUmweltaktivistinnen erwarten voller Spannung die Verabschiedung des AntiBergbaugesetzes im salvadorianischen Parlament.

El Salvador ist das kleinste und am dichtesten besiedelte Land Mittelamerikas. Auf einer Fläche knapp so gross wie Hessen leben sechs Millionen Menschen. Am 29. März hat das Parlament einstimmig ein ...mehr...

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Legalisierung von MarihuanaCannabis: Uruguay brüskiert die USA

Zehn Gramm Cannabis pro Woche günstig in der Apotheke. Alle können sich dafür registrieren.mehr...

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Soziale Kämpfe und die Frage der richtigen StrategiePeru: Mao in den Anden

In Peru inspirierte der Maoismus Millionen Menschen. Nur langsam entstehen libertäre und nicht-maoistische marxistische Kollektive.mehr...

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Ruhe an der Trump-FrontMexiko und der Freihandel

Ciudad Juárez, Mexico.

Aufatmen in Mexiko: Die Exporte in die USA sind hoch wie nie und Trump scheint derzeit anderweitig beschäftigt. Dafür drängen die eigenen Gewaltprobleme in den Blickpunkt. Schon 2016 war die Mordrate ...mehr...

Donald Trump gefährdet das Zusammenleben an der US-mexikanischen GrenzeMexiko: Eine Mauer des Hasses

Graffiti auf der mexikanischen Seite der Grenze bei Heroica Nogales.

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Es herrschen Angst und Ablehnung an der US-mexikanischen Grenze. Gerade die Tatsache Hispano zu sein, eine andere Hautfarbe zu haben, bedeutet für die Menschen auf der US-Seite der Grenze ein grosses Risiko.mehr...

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Hassliebe zum Nachbarn im NordenDonald Trump reitet gegen Mexiko

Die lange Grenze zwischen Mexiko und den USA war schon immer umkämpft. Trump sorgt für eine neue Runde.mehr...

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Stevia: Ein klassischer Fall von BiopiraterieGuaraní gegen Grosskonzerne

Für Grosskonzerne wird Stevia, der gesunde Zuckerersatz, zu einem immer grösseren Geschäft. Die Guaraní, die die Pflanze entdeckt haben, gehen leer aus.mehr...

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Über den Niedergang der linken Regierungen in LateinamerikaDas Ende der progressiven Erzählung

Angesichts der zunehmenden Gegenstimmen und regierungskritischer Protestwellen steht, verstärkt durch den Tod Hugo Chávez‘ im März 2013, die Frage im Raum, ob die Ägide der progressiven Regierungen in Lateinamerika ihrem Ende entgegengeht.mehr...

Wie King Kong auf einem HochhausdachArmes Mexiko - so fern von Gott und so nah an Trump

Die Grenze zwischen Mexiko und USA.

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Eine Mauer hatte Donald Trump angekündigt - und einen kreativen Schub für alle Karikaturisten in Mexiko ausgelöst. „Tromp“ wird er in Mexiko ausgesprochen, und schon das klingt vor allem despektierlich.mehr...

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Eine Betrachtung des Máximo Líder und des kubanischen Staatsapparats aus libertär-antimilitaristischer SichtFidel Castro (1926-2016): Legenden und Realität

Fidel Castro, September 1960.

Fidel Castro starb am 25. November 2016 im Alter von 90 Jahren in Havanna. Es soll hier nicht bestritten werden, dass seine Person angesichts jahrzehntelanger kapitalistischer Globalisierung und ...mehr...

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Die Leugnung der Opfer staatlicher GewaltKolumbien: Friedensnobelpreis an Kriegstreiber

Nach dem US-Präsidenten und der Europäischen Union bekommt nun ein weiterer Kriegstreiber seinen Friedensnobelpreis. Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos nahm die Auszeichnung am Samstag in Oslo feierlich entgegen.mehr...

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Fidel Castro Ruz, 1926 – 2016Fidel Castro: Nachrufe auf einen Revolutionär

Fidel Castro am Flughafen von Washington, April 1959.

Die Reaktion der westlichen Leitmedien auf das Ableben des Máximo Lider ist gemischt und eine gewisse Unzufriedenheit klingt aus den Meldungen hervor. Sich so richtig freuen und eine grosse Fiesta ...mehr...

Eine gefährliche EntwicklungKolumbien: Ein Frieden für wen?

Gespräche zu den Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARCEP in New York, September 2016.

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Der neue Friedensvertrag zwischen FARC-EP und Regierung Santos hat Potential ein Pyrrhussieg für die Guerilla zu werden und die reaktionärsten Teile der kolumbianischen Oligarchie durch die Hintertür zu stärken.mehr...

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„Wir werden um jeden Hektar kämpfen müssen’Kolumbien: Die Rückkehr der Kleinbauern

Eine der grössten Hürden auf dem Weg zum Frieden in Kolumbien ist die Rückkehr der Bauern auf ihre Felder. In dem kleinen Dorf Macondo in der Bananenregion Urabá haben nun die ersten ihr Land zurückerhalten - 20 Jahre nach ihrer Vertreibung. Ein Hoffnungsschimmer. mehr...

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Über den Regierungswechsel in ArgentinienKirchnerismus vs. Macrismus - zwei Seiten derselben Medaille

Die scheidende Präsidentin von Argentinien Cristina Fernández de Kirchner in Moskau.

In Argentinien wurde Anfang des Jahres ein neuer Präsident gewählt. Der ultraneoliberal ausgerichtete Macri löste die 12-jährige Herrschaft des Kirchner-Ehepaares ab. Damit endet die Ära des ...mehr...

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Politischer Machtkampf um Brasiliens EntwicklungSchwere Zeiten für Brasiliens defekte Demokratie

Drei Jahrzehnte nach einer mit vielen Opfern erkämpften Demokratisierung hat Brasiliens Demokratie mit einem umstrittenen Verfahren gegen die Präsidentin Dilma Rousseff schweren – und wie zu befürchten ist – nachhaltigen Schaden genommen.mehr...

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Die Rolle der MIR in sozialen KämpfenDie chilenische ,,Movimiento de Izquierda Revolucionaria“ (MIR)

Wenig ist hierzulande noch übrig geblieben von der einstmals starken Solidaritätsbewegung mit dem chilenischen Aufbruch und dem darauffolgenden Widerstand gegen die faschistische Militär-Junta von Agosto Pinochet.mehr...

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Ein Erklärungsversuch zum negativen Ausgang des Referendums in KolumbienKolumbien: Ein Sieg der Apathie und der Gewalt

Am 2. Oktober war die kolumbianische Bevölkerung aufgerufen, zu dem bereits unterschriebenen Friedensvertrag zwischen der Regierung des konservativen Präsidenten Juan Manuel Santos und der linken Guerillagruppe FARC-EP Stellung zu beziehen. Vorangegangen waren Wahlanalysen, die für das Si-Lager traumhafte Resultate bis zu 70% vorhersagten. Auch auf den Strassen sprach wenig für ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wie es der Wahlabend zeitigen sollte.mehr...

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Ein Interview mit der LGBT-Organisation RedSomos aus Bogota„Die LGBT-Community ist kein Ghetto“

LGBTDemonstration in Bogota am 30.

Die im Oktober 2012 aufgenommenen Friedensverhandlungen zwischen der Regierung Santos und der FARC-EP in Kolumbien schufen die Möglichkeiten für kolumbianische AktivistInnen, sich erneut verstärkt zu ...mehr...

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Ein Interview mit der bolivarischen Bewegung Marcha Patriótica«Freiheit, Frieden und soziale Gleichheit sind die Parolen unserer Sache»

Die im Oktober 2012 aufgenommenen Friedensverhandlungen zwischen der Regierung Santos und der FARC-EP in Kolumbien schufen die Möglichkeiten für kolumbianische AktivistInnen, sich erneut verstärkt zu organisieren und öffentlich Präsenz zu zeigen.mehr...

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Kampf gegen die Vertreibung im Westen Rio de JaneirosVila Autódromo: Räumung und Widerstand

Abgerissene Häuser in der Vila Autódromo im Januar 2016.

Die Siedlung Vila Autódromo im Westen Rio de Janeiros wurde durch den Kampf ihrer Bewohner/innen gegen die Vertreibung Symbol des Widerstands gegen die städtische Räumungspolitik im Vorfeld der ...mehr...

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Golf für wen?Brasilien: Umweltzerstörung und falsche Prioritäten

Golf wird nach 112 Jahren wieder zur Disziplin bei den Olympischen Spielen 2016. Ein Investor baut den passenden Golfplatz an der Küste von Rio de Janeiro - leider mitten in einem Naturschutzgebiet.mehr...

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Private Spiele?Brasilien: Die öffentliche Hand legt weiter drauf für die Olympischen Spiele

Kurz vor den Olympischen Spielen ruft der Bundesstaat Rio de Janeiro den Finanznotstand aus. Es fehlt an Geld für Bildung und Gesundheit, aber auch für die Auszahlung von Gehältern und Pensionen.mehr...

Rohstoffkrise und „Korruption“Rollback in Lateinamerika

Dilma Rousseff an einer Pressekonferenz während der laufenden Untersuchung wegen den KorruptionsVorwürfen gegen sie.

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„Warum endete Südamerikas progressiver Traum so plötzlich?“ fragte vor einigen Tagen der Guardian und bot auch gleich seine Erklärung an: Die alte Korruption holt die neuen Hoffnungsträger ein und macht ihre Bemühungen zunichte.mehr...

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Die Arbeiterpartei zahlt die Rechnung ihrer eigenen VersäumnisseBrasilien in der Krise: Vorwärts in die Vergangenheit

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff ist vorerst suspendiert. Schon kurze Zeit nach dem Antritt ihres Vizes Temer setzt dieser ein neues Kabinett zusammen und erklärt wo es für die brasilianische Politik hingehen soll.mehr...

Schwere Vorwürfe gegen den StaatVerschwundene Studierende in Mexiko

Vater eines des verschwundenen Studenten von Ayotzinapa.

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Im September 2014 verschwanden 43 Studierende aus dem mexikanischen Ort Ayotzinapa. Nun liegt der 608-seitige Abschlussbericht der Interamerikanischen Menschenrechtskommission vor und liefert neue Erkenntnisse zu der Gewalttat. mehr...

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Zurück zur ’Bananenrepublik’Honduras: Hintergrund eines angekündigten Todes

Honduras ist der gefährlichste Ort für Umweltschützer/innen. Der Mord an Berta Cáceres am 3. März ist Teil einer Serie von mehr als 100 Toten. Einblicke in ein System, das keinen Widerstand duldet. mehr...

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Proteste auf der StrasseBrasilien: Kein Ausweg aus der Krise in Sicht

„Weg mit der PT“: Demo gegen Präsidentin Dilma Rousseff am 13.

Millionen Brasilianer und Brasilianerinnen fordern Dilma Rousseffs Rücktritt und ein Ende der PT-Regierung. Ex-Präsident Lula wird überraschend zum Minister ernannt. Die Opposition setzt die ...mehr...

Migration aus Zentral- und SüdamerikaDas mexikanische Trauma

Migranten auf einem Güterzug in Tenosique, Mexiko.

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Entlang der Fluchtrouten hat sich Organisierte Kriminalität etabliert und macht mit der Not der Menschen gigantische Geschäfte. Wie brutal mit ihnen umgegangen wird, erfuhr die Öffentlichkeit, als 2012 ein Massengrab gefunden wurde.mehr...