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Kultur | Untergrund-Blättle

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Dokumentarfilm über den Musiker Jowan SafadiNamrud (Troublemaker)

The Last Supper.

Hierzulande unbekannt ist der israelisch-palästinensische Künstler Jowan Safadi im Nahen Osten ein berüchtigter „Troublemaker“.mehr...

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Rezension zum Film von Billy WilderDas Appartement

Screenshot von Jack Lemmon als C.C.

Schon Ende der 20er Jahre begann Wilders Karriere als Drehbuchautor, u.a. 1931 für die Kästner-Verfilmung »Emil und die Detektive«. Bekannt wurde er aber vor allem durch seine Filme »Das verlorene ...mehr...

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Grosses Drama auf kleinem RaumDraussen in meinem Kopf

Samuel Koch, dessen live gefilmter, folgenschwerer Unfall in „Wetten, dass…“ ihn 2010 bekannt machte, ist seitdem ein querschnittsgelähmter Schauspieler, der seinen Körper als Ausdrucksmittel nicht nutzen kann, sich aber desto intensiver seiner Augen, seiner akzentuierten Sprechkunst, seiner Mimik bedient.mehr...

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Familie, Missbrauch, VerleugnungThomas Vinterberg: Das Fest

Der dänische Filmregisseur Thomas Vinterberg am 40.

Thomas Vinterbergs „Festen”, ein Dogma-Film, der kein Szenenbild braucht, ja gar keines haben darf, weil es die Dogma-Regeln so vorsehen –, führt nicht nur die Familienmitglieder zu einem ...mehr...

Transit: Rezension zum neuen Film von Christian PetzoldIm historischen Nichts

Franz Rogowski, Christian Petzold und Paula Beer (v.l.n.r.) an der BerlinalePressekonferenz zu Transit, Februar 2018.

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Der Film kokettiert mit einer Idee: seine Fluchtgeschichte aus dem Roman von Anna Seghers spielt zwar 1941, aber in den Kulissen von heute.mehr...

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Rezension zum Film von Frank BeyerSpur der Steine

DDRRegisseur Frank Beyer am internationalen Filmfestival in Karlovy Vary, Juli 1964.

Frank Beyer war lange Jahre Mitglied in der SED. Der 1932 geborene Regisseur, studierter Theaterwissenschaftler, drehte u.a. „Nackt unter Wölfen“ (1962, nach dem Roman von Bruno Apitz) und ...mehr...

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Rezension zum Film von Ramin Bahrani99 Homes

Durham, North Carolina.

„99 Homes“ zeigt nüchtern, gerade dadurch aber auch mit gehöriger Wucht, wie Menschen aufgrund der Krise und rücksichtloser Geldmacher ihr Zuhause verlieren. Das ist stark gespielt und trotz der ...mehr...

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Dokumentation über James BaldwinI Am Not Your Negro

Teils Literaturessay, teils Porträt bedeutender Bürgerrechtler ist „I Am Not Your Negro“ ein spannender Dokumentarfilm über den Rassismus in den USA, der den Bogen von der Vergangenheit zur Gegenwart schlägt.mehr...

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Zwischen Bibeltreue, Massaker und RebellionBest of Jesus-Filme: Keiner starb öfter

Keine historische oder mythologische Figur ist so oft in Filmen gestorben wie Jesus. Dabei fehlen in dieser Wikipedia-Auflistung derzeit sogar Klassiker wie etwa „Jesus von Montréal“.mehr...

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Rezension zum Film von Quentin TarantinoReservoir Dogs

Logo des Films Reservoir Dogs.

Tarantinos Regiedebüt – mit dem unsäglichen deutschen Titel „Wilde Hunde“ – zeigt schon deutlich die Vorlieben des Regisseurs für ein Kino, das gegen den Strich bürstet, was klassische ...mehr...

Raoul Peck: Der junge Karl MarxDer weichgespülte Karl Marx

Schauspieler August Diehl (Karl Marx) und Regisseur Raoul Peck bei einer Pressekonferenz zu «Der junge Karl Marx» an den Internationalen Filmfestspielen 2017 in Berlin.

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Raoul Peck, der zuletzt mit „I am not your negro“ eine oskarnominierte Auseinandersetzung mit der schwarzen Bürgerrechtsbewegung veröffentlichte, hat Karl Marx‘ Leben verfilmt; genauer, Marx‘ prägende Jahre.mehr...

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Rezension zum Film von Craig GillespieTonya Harding: I, Tonya

Die Geschichte um die begnadete Eiskunstläuferin Tonya Harding, deren Karriere sehr hässlich endete, hätte Stoff für ein Drama oder auch einen Thriller gegeben. „I, Tonya“ macht daraus jedoch eine böse bis satirische (Meta-)Komödie, die sich über alles und jeden lustig macht, der damit zusammenhängt.mehr...

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Abmahnung wegen Affen-Selfie - the neverending StoryTerrorgruppe: Fotokamerabesitzer versus Punkband

Die Band Terrorgruppe hatte im Jahr 2016 das berühmte Affenselfie des indonesischen Schopfmakaken Naruto als Plattencover ihres Albums ’Tiergarten’ benutzt und dafür im Jahr 2015 das Bild von Wiki-Commons lizensiert.mehr...

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Rezension zum FilmTatis Schützenfest

In „Tatis Schützenfest” feiert Jacques Tati, der den Briefträger François spielt, die französische dörfliche Gemeinschaft – mit kritischer Sympathie, mit Leidenschaft, Liebe, aber ohne in idyllische Fahrwasser zu geraten.mehr...

«Die Verlegerin» von Steven SpielbergDer vergessene Whistleblower

Logo des Films «Die Verlegerin».

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Die ersten drei Filmminuten sind vielversprechend. Vietnam 1965.mehr...

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Zum Arbeitslos in der PopkulturindustrieElvis the Pelvis

Elvis Presley mit seiner Begleitband «The Jordanaires», März 1957.

Die Illusion der freien, schöpferischen Tätigkeit der Kunst übernimmt die Kulturindustrie als Ideologie der Arbeit – und verkoppelt die ästhetischen Werte unverhohlen mit den ökonomischen des ...mehr...

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Zur 90. Verleihung der Oscar Academy AwardsHollywood: Feminismus und Schwarze Superheld*innen

Am 4. März findet die 90. Verleihung des weltweit wichtigsten Filmpreises statt: Die Oscars. Ein Anlass, die Filmbranche auf ihr emanzipatorisches Potential abzuklopfen. Ist Hollywood zu wenig divers, was #Oscarssowhite suggeriert? Werden Frauen in der Schweizer Filmförderung diskriminiert? Wann haben wir zum letzten Mal eine Schwarze Superheldin gesehen? Und ist das alles überhaupt relevant?mehr...

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Ingmar Bergman: Wilde ErdbeerenEin Toter, der doch lebt

Der schwedische Regisseur Ingmar Bergman (1918–2007) während den Dreharbeiten zu «Wilde Erdbeeren».

Ein versteckter Ort. Nur zu finden für den, der auch sucht, zur richtigen Zeit. Smultronstället, der Ort, an dem die wilden, süssen Erdbeeren wachsen. Wer sie findet, kostet vom Leben, vom Baum der ...mehr...

Ein Counterculture-Hippie-ErbeJohn Perry Barlow: Nachruf auf den Songtexter der Grateful Dead

John Perry Barlow, November 2007.

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Gevatter Hein wird Grateful Dead bald vollständig abgeerntet haben. Mit John Perry Barlow ist jetzt ein Songtexter, Dichter, Autor, Aktivist und Internetunternehmer von uns gegangen, der wohl einer der besten Hippies war, den wir je hatten.mehr...

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Rezension zum Film von Andrei TarkowskiStalker

Der Kultfilm «Stalker» des russischen Meisterregisseurs Andrei Tarkowski ist eine Art Trip, ein Seelentrip dreier unterschiedlicher Menschen durch eine geheimnisvolle Welt, von der nie ganz klar wird, ob sie die innere Welt der drei Männer repräsentiert oder tatsächlich existiert. «Stalker» ist zweifelsohne einer der aussergewöhnlichsten filmischen Zivilisationskritiken.mehr...

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Rezension zum Film von Martin McDonaghThree Billboards Outside Ebbing, Missouri

Woody Harrelson auf der Hauptstrasse von Sylva während des Drehs zum Film «Three Billboards Outside Ebbing, Missouri».

Wie lebt ein Mensch, der ein schweres Trauma erlebt hat? Eine Mutter, deren jugendliche Tochter vergewaltigt, ermordet und verbrannt wurde? Und kein Mörder ist gefasst. So ein Mensch kann versteinern ...mehr...

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Theresienstadt-Auschwitz-Wolfratshausen-Berlin-AustralienCoco Schumann - der Swing-Junge aus dem Scheunenviertel

Am 28. Januar 2018 verstarb die Jazzlegende Heinz Jakob ’Coco’ Schumann 93jährig in Berlin, seinem Geburtsort. Als ’MAMPE’ (selbstironisch: Halbjude - Mutter jüdisch, Vater deutsch) wurde Coco zunehmend diskriminiert. Er machte aber das Bestemögliche aus seinem Leben und spielte sogar neben seinem Klempnerjob abends illegal Swing-Guitarre im Nazi-Berlin, bis er denunziert und nach Theresienstadt deportiert wurde.mehr...

Rezension zum Film von Agnieszka HollandDie Spur: Eine Frau sieht rot

Die Regisseurin Agnieszka Holland bei der Vorstellung des polnischen Films «Die Spur» auf der Berlinale 2017.

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Sie lebt mit ihren geliebten zwei Hunden in einem kleinen polnischen Ort der Sudety, der ehemaligen deutschen Sudeten, nahe der tschechischen Grenze, ist Mitte 60 und ein bisschen verrückt: Janine Duszejko, die darauf besteht, bei ihrem Nachnamen genannt zu werden.mehr...

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Rezension zum Film von Rafael KapelinskiButterfly Kisses

„Butterfly Kisses“ fängt wie die meisten Sozialdramen aus Grossbritannien an, geht aber doch auch eigene Wege. Da wären zum einen die Schwarzweiss-Aufnahmen, welche dem Film eine poetische Note geben.mehr...

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Zu Heinrich Heines Gedicht „Die Lore-Ley“Unwiederbringlich

Im Jahr 1848 beschreiben Marx und Engels in ihrem Manifest der Kommunistischen Partei die grundstürzenden Veränderungen, die in Deutschland und Westeuropa mit dem Siegeszug des Kapitalismus und der Herrschaft der Bourgeoisie einhergegangen sind.mehr...

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Rezension zum Film von Valérie MassadianMilla

Küstenabschnitt in der Bretagne.

„Milla“ erzählt die Geschichte zweier ungleicher Ausreisser, die sich ohne Geld - aber verliebt und voller Lebenslust - durchschlagen. Das naturalistische Porträt einer jungen Frau zeigt in ...mehr...

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Der Dokumentarfilm «Das Gegenteil von Grau» zeigt den anderen Pott. Ein Gespräch mit dem Filmemacher Matthias CoersDas Gegenteil von Grau

Brachflächen, Leerstand, Anonymität, Stillstand - nicht alle wollen sich damit abfinden. Im Gegenteil.mehr...

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Spalter killen das Berliner Filmfestival “globale”Strunzverbohrte Ideologiegläubigkeit

Symbolbild.

Es ist mal wieder so ein klassisches linkes Trauerspiel. Da gibt es mit der “globale” für 13 Jahre ein nicht-kommerzielles Festival, das 2003 aus der globalisierungskritischen Bewegung entstanden ...mehr...

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Neues Album „Alle gegen alle“Zugezogen Maskulin im Interview

Das schlechte Gewissen des ewigen Hauptstadthypes meldet sich wieder zurück. Nach endlosen zweieinhalb Jahren legen Grim104 und Testo aka.mehr...

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Film von Lucas BelvauxDas ist unser Land!

„Das ist unser Land!“ ist eine kaum verhohlene Abrechnung mit der französischen Front National. Das ist manchmal etwas plump und unglaubwürdig, führt aber doch eindrucksvoll vor Augen, wie die Nationalisten arbeiten, mit welchen Mitteln sie Leute zu ihren Anhängern machen, die dort eigentlich nichts zu suchen haben.mehr...

Rezension zum Film von Ildiko EnyediKörper und Seele

Die ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi bei der Pressekonferenz zu Körper und Seele (On Body and Soul) an der Berlinale 2017.

Kultur

„Körper und Seele“ von der ungarischen Regisseurin Ildiko Enyedi begibt sich in ein komplexes Erzählgeflecht aus Gleichnis, Dokumentation, Lovestory, Science Fiction, Krimi, Komödie und gerade noch verhinderter Tragödie.mehr...

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Rezension zum Film von Adrian GoigingerDie beste aller Welten

„Die beste aller Welten“ zeigt einfühlsam den Alltag einer Drogensüchtigen aus den Augen ihres kleinen Sohnes. Das ist im einen Moment schön rührend, im nächsten hässlich und hart.mehr...

Jakob Preuss: Als Paul über das Meer kamGrenzgänge eines Dokumentaristen

Blick auf die Nordküste von Lesbos zwischen den Ortschaften Molivos und Sykaminia.

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Ein Mann hat einen meterhohen Lichtmast erklommen, der noch viel höher ist als der Grenzzaun daneben. Nur mühsam, mit zitternden Gliedmassen, hält der Mann sich fest, kann jeden Moment abstürzen.mehr...

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Rezension zum Film von Rainer Werner FassbinderDie Ehe der Maria Braun

«Die Ehe der Maria Braun» kommentiert weniger als dass sie die Nachkriegszeit zeigt und verarbeitet. Ein etwas sperriger, aber sinniger Auftakt zu Fassbinders BRD-Trilogie.mehr...

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Phil Ochs: Love Me, I’m a LiberalEin Spottlied über den Linksliberalismus

Phil Ochs, Mai 1977.

Anders als in Deutschland gibt es in der anarchistischen und linksradikalen Bewegung in den USA eine lange Tradition von Spott über den Linksliberalismus. Das Lied «Love Me, I’m a Liberal» ...mehr...

Rezension zum Film von Rainer Werner FassbinderLola

Armin MüllerStahl spielt im FassbinderStreifen den anfänglich unbestechlichen Baudezernenten Herrn von Bohm.

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«Lola» ist Fassbinders dritter Film der BRD-Trilogie und kommt farbenfroh, fröhlich und gut gespielt daher. Manchmal aber verliert er sich in sich selbst und vernachlässigt dadurch die Story.mehr...

Trap