UB-Logo
Online Magazin
Untergrund-Blättle

Kultur | Untergrund-Blättle

Kultur

Der Dokumentarfilm «Das Gegenteil von Grau» zeigt den anderen Pott. Ein Gespräch mit dem Filmemacher Matthias CoersDas Gegenteil von Grau

Treffen der Wikipedianer Ruhrgebietim Hauptschalthaus.

Brachflächen, Leerstand, Anonymität, Stillstand - nicht alle wollen sich damit abfinden. Im Gegenteil.mehr...

Kultur

Spalter killen das Berliner Filmfestival “globale”Strunzverbohrte Ideologiegläubigkeit

Symbolbild.

Es ist mal wieder so ein klassisches linkes Trauerspiel. Da gibt es mit der “globale” für 13 Jahre ein nicht-kommerzielles Festival, das 2003 aus der globalisierungskritischen Bewegung entstanden ...mehr...

Kultur

Neues Album „Alle gegen alle“Zugezogen Maskulin im Interview

Das schlechte Gewissen des ewigen Hauptstadthypes meldet sich wieder zurück. Nach endlosen zweieinhalb Jahren legen Grim104 und Testo aka.mehr...

Kultur

Film von Lucas BelvauxDas ist unser Land!

Front NationalAnhänger bei einem Treffen in Paris, Mai 2012.

„Das ist unser Land!“ ist eine kaum verhohlene Abrechnung mit der französischen Front National. Das ist manchmal etwas plump und unglaubwürdig, führt aber doch eindrucksvoll vor Augen, wie die ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Ildiko EnyediKörper und Seele

„Körper und Seele“ von der ungarischen Regisseurin Ildiko Enyedi begibt sich in ein komplexes Erzählgeflecht aus Gleichnis, Dokumentation, Lovestory, Science Fiction, Krimi, Komödie und gerade noch verhinderter Tragödie.mehr...

Rezension zum Film von Adrian GoigingerDie beste aller Welten

WienPremiere von «Die beste aller Welten» im Gartenbaukino, Wien, Österreich.

Kultur

„Die beste aller Welten“ zeigt einfühlsam den Alltag einer Drogensüchtigen aus den Augen ihres kleinen Sohnes. Das ist im einen Moment schön rührend, im nächsten hässlich und hart.mehr...

Kultur

Jakob Preuss: Als Paul über das Meer kamGrenzgänge eines Dokumentaristen

Blick auf die Nordküste von Lesbos zwischen den Ortschaften Molivos und Sykaminia.

Ein Mann hat einen meterhohen Lichtmast erklommen, der noch viel höher ist als der Grenzzaun daneben. Nur mühsam, mit zitternden Gliedmassen, hält der Mann sich fest, kann jeden Moment abstürzen. Er ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Rainer Werner FassbinderDie Ehe der Maria Braun

Die FassbinderMuse Hanna Schygulla in Venedig, 1982.

«Die Ehe der Maria Braun» kommentiert weniger als dass sie die Nachkriegszeit zeigt und verarbeitet. Ein etwas sperriger, aber sinniger Auftakt zu Fassbinders BRD-Trilogie. Während die ...mehr...

Kultur

Phil Ochs: Love Me, I’m a LiberalEin Spottlied über den Linksliberalismus

Anders als in Deutschland gibt es in der anarchistischen und linksradikalen Bewegung in den USA eine lange Tradition von Spott über den Linksliberalismus.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Rainer Werner FassbinderLola

«Lola» ist Fassbinders dritter Film der BRD-Trilogie und kommt farbenfroh, fröhlich und gut gespielt daher. Manchmal aber verliert er sich in sich selbst und vernachlässigt dadurch die Story.mehr...

Kultur

„Das ist also das Haus, das ich besetze.“Interview mit dem Berliner Rapper PTK

PTKMusikVideo «Das Haus wird besetzt».

Der Berliner Rapper PTK ist als Sohn ehemaliger Hausbesetzer in Kreuzberg geboren und erzählt im Interview vom vielen Umziehen wegen steigender Mieten, goldenen Klingelschildern, Kinder kriegen und ...mehr...

Dokumentarfilm von Christian Weisenborn„Die guten Feinde – mein Vater, die Rote Kapelle und ich“

Widerstandsorganisation SchulzeBoysenHarnack v.l.n.r.: Martha Husemann, Günter Weisenborn, Harro SchulzeBoysen.

Kultur

Das Problem vieler Deutscher seiner Generation, Sohn eines Nazivaters zu sein, hatte Christian Weisenborn (Jahrgang 1947) nicht. Im Gegenteil, sein Vater, Günther Weisenborn, Widerstandskämpfer der Roten Kapelle, wurde eine Identifikationsfigur des Anti-Establishments in der restaurierten Bundesrepublik, dann Idol der 68er Bewegung und später sogar Symbolfigur des rebellischen Filmemachers Reiner Werner Fassbinder, der ihn in seinem Film „Lili Marleen“ selbst verkörpert. Die Szene zeigt der Film gleich in den ersten Minuten.mehr...

Kultur

Dokumentarfilm von Jakob PreussAls Paul über das Meer kam

„Als Paul über das Meer kam“ erzählt exemplarisch anhand eines Flüchtlings die gesamte Odyssee vom gefährlichen Aufbruch bis zum bürokratischen Monster Asylantrag.mehr...

Kultur

Ausstellung im Kunstmuseum BaselPaul Cézanne: Die Zeichnungssammlung

Paul Cézanne ist eine der Begründer der Moderne und einem breiteren Kunstpublikum durch seine reiche Farbwahl bekannt. Der Einfluss der Pariser Impressionisten zeigte sich bei ihm in einer Aufhellung der Palette, einer Verfeinerung der Pinselführung und in der Aufnahme der Freilichtmalerei, das heisst einer Malerei, die das Atelier verlässt, um in der freien Natur ihre Gemälde nicht nur zu skizzieren, sondern mit Ölfarben nahezu fertig zu stellen.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Leonie KrippendorffLooping

Drei Frauen landen in einer psychiatrischen Klinik und finden beieinander erstmals Geborgenheit. Das ist aufgrund der tollen Besetzung und der kunstvollen Bilder sehenswert, besticht aber mehr durch eine märchenhafte, etwas gewollt rätselhafte Atmosphäre als unbedingten Realismus.mehr...

Anlässlich des Todes von George Andrew RomeroWir sind Zombie

George Romero am 66.

Kultur

Knapp 400 Millionen US-Dollar – soviel soll die Produktion und Vermarktung des jüngsten Zombiespektakels World War Z verschlungen haben.mehr...

Kultur

Plage des pas perdusTopographische Anmerkungen zu Dünkirchen

Englische Soldaten warten am Strand von Dünkirchen auf ihre Evakuierung, Juni 1940.

Allein der Name hat die volle Durchschlagskraft: Dünkirchen – düster und schicksalsschwer lastet die Geschichte auf ihm. Aber nicht erst im historischen Rückblick löst er blutige Vorstellungen ...mehr...

Kultur

László Nemes: Son Of SaulAuf der Jagd nach dem Kaddisch

Oktober 1944. Vogelzwitschern, in der Unschärfe eine Wiese mit Menschen.mehr...

Kultur

Des Menschen nackte HautJames Baldwin: I am Not Your Negro

James Baldwin 1969 im Hyde Park von London.

Nicht Heimweh trieb den jungen schwarzen Schriftsteller James Baldwin 1957 zurück in sein Geburtsland USA, sondern ein Zeitungsfoto, das eines Tages überall an den Pariser Kiosken zu sehen war: er sah ...mehr...

Rezension zum Film von Robert BudreauChet Baker: Born to Be Blue

Chet Baker in Belgien, 1983.

Kultur

„Born to Be Blue“ erzählt mal realitätsgetreu, dann wieder sehr fiktionalisiert von dem Comebackversuch Chet Bakers in den 60ern.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Stanley KramerDas Narrenschiff

«Das Narrenschiff» überzeugt mit hervorragendem Schauspiel des gesamten Ensembles sowie schönen Bildern. Die damals neuartige Erzählstruktur wirkt heutzutage allerdings eher zusammengewürfelt und inkohärent.mehr...

Kultur

Die Imagination der „Macht des Volkes“Pop und Populismus

Konzert der Rockband Rage Against the Machine im Target Center von Minneapolis, September 2008.

Pop, sollte man meinen, ist doch je schon und von Anfang an, seit den fünfziger Jahren, populistisch: Wie „Pop“ einst, sei der Populismus heute auch und vor allem: Kampfbegriff – wenn auch jener ...mehr...

Kultur

Überraschend berührtDas Kino des Max Ophüls und das Verlangen nach dem Verlangen selbst

Das Kino des Max Ophüls wurde oft als oberflächlich bezeichnet. Ein Missverständnis: Seine Filme reflektieren komplexe menschliche Erfahrungen, so unterschiedlich wie das Gefühl der Vergeblichkeit, das Vergehen der Zeit oder die Melancholie über das Verlorene.mehr...

„Angriff ist die beste Verteidigung“Do Not Resist – Police 3.0

Aufstandsbekämpfung in Ferguson, September 2014.

Kultur

In seinem Regiedebüt «Do Not Resist – Police 3.0» versammelt Craig Atkinson eine ganze Reihe von Beispielen zu den Themen militarisierte Polizei und Sicherheit.mehr...

Kultur

Vom Oranienplatz in die OperInterview mit der Band Antinational Embassy

Die Band Antinational Embassy gründete sich Anfang 2013 in der damals besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin Kreuzberg. Die Besetzung hat sich im Laufe der Zeit immer wieder geändert.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Chris KrausDie Blumen von gestern

Der Film «Die Blumen von gestern» des deutschen Autor und Filmregisseurs Chris Kraus erzählt von Gefühlserbschaften, von der Weitergabe des Auschwitz-Traumas bis in die dritte Generation der Opfer in Zazies Familie, ebenso wie von der Weitergabe der Hass-Ideologie in Totilas Nazi-Familie; aber auch vom frühen Ausstieg Totilas und vom Schmerz auch all jener Menschen, die sich mit den Traumata des Holocausts näher beschäftigen .mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Nicole WeegmannEin Teil von uns

Die deutsche Filmregisseurin Nicole Weegmann im Gespräch, Juni 2011.

Eine Familie hadert mit der psychisch kranken und obdachlosen Mutter. Das ist schwerer Stoff, „Ein Teil von uns“ macht es weder sich, noch dem Publikum einfach. Das ist vor allem aufgrund der ...mehr...

Kultur

Bertolt Brecht: Die SeeräuberjennyNo future for Jenny

Brecht hat das Gedicht «Die Seeräuberjenny» 1926 geschrieben, im selben Zeitraum wie die Ballade «Von der Kindesmörderin Marie Farrar», einer als Dienstmädchen schuftenden jungen Frau, die ihre (ungewollte) Schwangerschaft geheim hält (denn ein schwangeres Dienstmädchen wird auf die Strasse geworfen) und dann aus Verzweiflung ihr Neugeborenes umbringt.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Mariana RondónPelo Malo: Der Traum vom glatten Haar

Der Film, ein Sozialdrama aus Venezuela über den Überlebenskampf in Caracas, thematisiert im Subtext die Verschleppung und jahrhundertelange Versklavung afrikanischer Menschen.

„Ich habe dich nicht lieb.“ sagt der 9jährige Junior zu seiner Mutter in der Küche in einem dicht bevölkerten Viertel in Caracas. „Ich dich auch nicht.“ antwortet die Mutter. Wann sassen sich ...mehr...

Kultur

Hip-Hop und Selbstorganisierung in Athen„Wir versuchen, eine neue proletarische Kultur aufzubauen“

Über Hip-Hop und Selbstorganisierung in Athen und anderswo – Interview mit Apsinthos und DJ Cinuk Muerto. Anfang November spielten der Rapper Apsinthos und der DJ Cinuk Muerto aus Griechenland zwei Konzerte in Deutschland und hielten einen Vortrag über Selbstorganisierung und Hip Hop in Athen. Beide Veranstaltungen wurden von dem Projekt IN.FLAMMEN organisiertmehr...

Kultur

Angriff der Gegenwart auf die übrige ZeitThe Future is unwritten

Die Moderne will auf Dauer eingestellt sein, proklamiert die Ewigkeit, die keinen Anfang und kein Ende kennt, verteidigt die Beständigkeit ihrer Werte.mehr...

Rezension zum Film von Daniel RagussisImperium

Graham Dean  ngc981

Kultur

„Imperium“ erinnert nicht nur daran, dass im Schatten des islamistischen Terrors auch vor der eigenen Haustür Terror droht, sondern zeigt auch auf erschreckende Weise, wie Wahrnehmung und Realität auseinanderklaffen können.mehr...

Kultur

Über das neue Berliner Hip-Hop-Album „LIT Lost in Translation“ von JuJu Rogers und BluestaebRight on! All Power to the People!

Panther Power Rap auf souligen Hip-Hop-Beats – das neue Album „LIT Lost in Translation“ von JuJu Rogers (Rap) und Bluestaeb (Beats und Produktion) ist schon musikalisch vom Feinsten.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Veronika Franz und Severin FialaVeronika Franz: Ich seh, ich seh

Zwei Kinder erkennen ihre Mutter nach einer Operation nicht wieder, was zu immer stärkeren Konflikten führt – aus dieser Ausgangslage wird bei „Ich seh, ich seh“ von den österreichischen RegisseurInnen Veronika Franz und Severin Fiala ein atmosphärischer starker, teilweise sehr schmerzhafter Thriller, auch wenn Genreprofis das Ende bereits früh vorwegsehen können.mehr...

Kultur

Mehr Melancholie!Nachruf auf Leonard Cohen

Leonard Cohen im King’s Garden von Odense, Dänemark, August 2013.

Manche meinen, Leonard Cohen hätte eher als Bob Dylan den Literaturnobelpreis verdient, was stimmen mag, aber ähnlich wie bei den Dylan-Fans dürfte es auch für die Cohen-Fans letztlich egal sein. ...mehr...

Interview mit Monchi von der Punkband Feine Sahne Fischfilet„Wenn nur noch die Solipartys laufen, läuft irgendwas schief“

Die Punkband «Feine Sahne Fischfilet» am 32.

Kultur

Über Antifa-Konzerte in Meck-Pomm, den Blick über den deutschen Tellerrand und die Notwendigkeit, sich immer und immer wieder zu streiten – Interview mit Monchi von Feine Sahne Fischfilet.mehr...