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Kultur | Untergrund-Blättle

Kultur

Ausstellung im Kunstmuseum BaselPaul Cézanne: Die Zeichnungssammlung

 Paul Cézanne in seinem Studio bei Les Lauves, 1904.  Émile Bernard

Paul Cézanne ist eine der Begründer der Moderne und einem breiteren Kunstpublikum durch seine reiche Farbwahl bekannt.mehr...

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Rezension zum Film von Leonie KrippendorffLooping

Baccharus

Drei Frauen landen in einer psychiatrischen Klinik und finden beieinander erstmals Geborgenheit. Das ist aufgrund der tollen Besetzung und der kunstvollen Bilder sehenswert, besticht aber mehr durch ...mehr...

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Anlässlich des Todes von George Andrew RomeroWir sind Zombie

Knapp 400 Millionen US-Dollar – soviel soll die Produktion und Vermarktung des jüngsten Zombiespektakels World War Z verschlungen haben.mehr...

Kultur

Plage des pas perdusTopographische Anmerkungen zu Dünkirchen

Englische Soldaten warten am Strand von Dünkirchen auf ihre Evakuierung, Juni 1940.

Allein der Name hat die volle Durchschlagskraft: Dünkirchen – düster und schicksalsschwer lastet die Geschichte auf ihm. Aber nicht erst im historischen Rückblick löst er blutige Vorstellungen ...mehr...

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László Nemes: Son Of SaulAuf der Jagd nach dem Kaddisch

Oktober 1944. Vogelzwitschern, in der Unschärfe eine Wiese mit Menschen.mehr...

Des Menschen nackte HautJames Baldwin: I am Not Your Negro

James Baldwin 1969 im Hyde Park von London.

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Nicht Heimweh trieb den jungen schwarzen Schriftsteller James Baldwin 1957 zurück in sein Geburtsland USA, sondern ein Zeitungsfoto, das eines Tages überall an den Pariser Kiosken zu sehen war: er sah das fünfzehnjährige schwarze Mädchen Dorothy Counts in North Carolina, bespuckt und verhöhnt vom weissen Mob, in eine Schule gehen, die es neuerdings per Gesetz besuchen durfte.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Robert BudreauChet Baker: Born to Be Blue

Chet Baker in Belgien, 1983.

„Born to Be Blue“ erzählt mal realitätsgetreu, dann wieder sehr fiktionalisiert von dem Comebackversuch Chet Bakers in den 60ern. Zwischen Drogen und Kunst entsteht so das Porträt eines Mannes, ...mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Stanley KramerDas Narrenschiff

Narrenschiff, Ölbild Thomas Bühler.

«Das Narrenschiff» überzeugt mit hervorragendem Schauspiel des gesamten Ensembles sowie schönen Bildern. Die damals neuartige Erzählstruktur wirkt heutzutage allerdings eher zusammengewürfelt und ...mehr...

Kultur

Die Imagination der „Macht des Volkes“Pop und Populismus

Pop, sollte man meinen, ist doch je schon und von Anfang an, seit den fünfziger Jahren, populistisch: Wie „Pop“ einst, sei der Populismus heute auch und vor allem: Kampfbegriff – wenn auch jener offensiv und affirmativ, dieser hingegen negativ, als Vorwurf; sowieso stecke etymologisch, zumindest wenn „Pop“ als Abkürzung für das Populäre verstanden wird, in beiden Wörtern das lateinische „populus“ = Volk.mehr...

Kultur

Überraschend berührtDas Kino des Max Ophüls und das Verlangen nach dem Verlangen selbst

Das Kino des Max Ophüls wurde oft als oberflächlich bezeichnet. Ein Missverständnis: Seine Filme reflektieren komplexe menschliche Erfahrungen, so unterschiedlich wie das Gefühl der Vergeblichkeit, das Vergehen der Zeit oder die Melancholie über das Verlorene.mehr...

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„Angriff ist die beste Verteidigung“Do Not Resist – Police 3.0

Aufstandsbekämpfung in Ferguson, September 2014.

In seinem Regiedebüt «Do Not Resist – Police 3.0» versammelt Craig Atkinson eine ganze Reihe von Beispielen zu den Themen militarisierte Polizei und Sicherheit. Das ist manchmal absurd, manchmal ...mehr...

Vom Oranienplatz in die OperInterview mit der Band Antinational Embassy

«Abendspaziergang» rund um das Sperrgebiet der Gerhart Hauptmann Schule an der Ohlauer Strasse in Berlin Kreuzberg, Juni 2014.

Kultur

Die Band Antinational Embassy gründete sich Anfang 2013 in der damals besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin Kreuzberg. Die Besetzung hat sich im Laufe der Zeit immer wieder geändert.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Chris KrausDie Blumen von gestern

Der Film «Die Blumen von gestern» des deutschen Autor und Filmregisseurs Chris Kraus erzählt von Gefühlserbschaften, von der Weitergabe des Auschwitz-Traumas bis in die dritte Generation der Opfer in Zazies Familie, ebenso wie von der Weitergabe der Hass-Ideologie in Totilas Nazi-Familie; aber auch vom frühen Ausstieg Totilas und vom Schmerz auch all jener Menschen, die sich mit den Traumata des Holocausts näher beschäftigen .mehr...

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Rezension zum Film von Nicole WeegmannEin Teil von uns

Eine Familie hadert mit der psychisch kranken und obdachlosen Mutter. Das ist schwerer Stoff, „Ein Teil von uns“ macht es weder sich, noch dem Publikum einfach.mehr...

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Bertolt Brecht: Die SeeräuberjennyNo future for Jenny

Brecht hat das Gedicht «Die Seeräuberjenny» 1926 geschrieben, im selben Zeitraum wie die Ballade «Von der Kindesmörderin Marie Farrar», einer als Dienstmädchen schuftenden jungen Frau, die ihre (ungewollte) Schwangerschaft geheim hält (denn ein schwangeres Dienstmädchen wird auf die Strasse geworfen) und dann aus Verzweiflung ihr Neugeborenes umbringt.mehr...

Rezension zum Film von Mariana RondónPelo Malo: Der Traum vom glatten Haar

Der Film, ein Sozialdrama aus Venezuela über den Überlebenskampf in Caracas, thematisiert im Subtext die Verschleppung und jahrhundertelange Versklavung afrikanischer Menschen.

Kultur

„Ich habe dich nicht lieb.“ sagt der 9jährige Junior zu seiner Mutter in der Küche in einem dicht bevölkerten Viertel in Caracas. „Ich dich auch nicht.“ antwortet die Mutter.mehr...

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Hip-Hop und Selbstorganisierung in Athen„Wir versuchen, eine neue proletarische Kultur aufzubauen“

Wand in Athen, Griechenland.

Über Hip-Hop und Selbstorganisierung in Athen und anderswo – Interview mit Apsinthos und DJ Cinuk Muerto. Anfang November spielten der Rapper Apsinthos und der DJ Cinuk Muerto aus Griechenland zwei ...mehr...

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Angriff der Gegenwart auf die übrige ZeitThe Future is unwritten

Die Moderne will auf Dauer eingestellt sein, proklamiert die Ewigkeit, die keinen Anfang und kein Ende kennt, verteidigt die Beständigkeit ihrer Werte.mehr...

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Rezension zum Film von Daniel RagussisImperium

Graham Dean  ngc981

„Imperium“ erinnert nicht nur daran, dass im Schatten des islamistischen Terrors auch vor der eigenen Haustür Terror droht, sondern zeigt auch auf erschreckende Weise, wie Wahrnehmung und Realität ...mehr...

Über das neue Berliner Hip-Hop-Album „LIT Lost in Translation“ von JuJu Rogers und BluestaebRight on! All Power to the People!

Black Panther Convention, 1970.

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Panther Power Rap auf souligen Hip-Hop-Beats – das neue Album „LIT Lost in Translation“ von JuJu Rogers (Rap) und Bluestaeb (Beats und Produktion) ist schon musikalisch vom Feinsten.mehr...

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Rezension zum Film von Veronika Franz und Severin FialaVeronika Franz: Ich seh, ich seh

Severin Fiala und Veronika Franz bei der Verleihung des Papierenern Gustls im Jahr 2015 zu ihrem Film «Ich seh, ich seh».

Zwei Kinder erkennen ihre Mutter nach einer Operation nicht wieder, was zu immer stärkeren Konflikten führt – aus dieser Ausgangslage wird bei „Ich seh, ich seh“ von den österreichischen ...mehr...

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Mehr Melancholie!Nachruf auf Leonard Cohen

Manche meinen, Leonard Cohen hätte eher als Bob Dylan den Literaturnobelpreis verdient, was stimmen mag, aber ähnlich wie bei den Dylan-Fans dürfte es auch für die Cohen-Fans letztlich egal sein.mehr...

Interview mit Monchi von der Punkband Feine Sahne Fischfilet„Wenn nur noch die Solipartys laufen, läuft irgendwas schief“

Die Punkband «Feine Sahne Fischfilet» am 32.

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Über Antifa-Konzerte in Meck-Pomm, den Blick über den deutschen Tellerrand und die Notwendigkeit, sich immer und immer wieder zu streiten – Interview mit Monchi von Feine Sahne Fischfilet.mehr...

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Ken Loach: I, Daniel BlakeDas tödliche System

Ken Loachs neuer Film „I, Daniel Blake“ beschreibt das Ergebnis jahrzehntelanger neoliberaler Zerstörung der sozialen Sicherungssysteme. Daniel Blake ist ein älterer Mann, der nach einem Herzinfarkt nicht arbeiten darf. Sozialhilfe kriegt er allerdings auch nicht. Die gesichtslose Mitarbeiterin einer privaten Gesundheitsdienstleistungsfirma sieht keinen Grund, weshalb Daniel nicht arbeiten könnte.mehr...

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Gegen die Re-Essentialisierung von Ausdrucks- und ProtestformenComandante Brus Li isst Sushi

Sind Dreadlocks bei Weissen kulturimperialistisch? Offenbart der Protest gegen die Prekarisierung in Europa bloss die Heuchelei der Protestierenden, die ihre Privilegien nicht reflektieren?mehr...

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Rezension zum Film von Stephan RichterEiner von uns

Der österreichische Filmregissuer Stephan Richter.

„Einer von uns“ ist das zugleich spannende wie trostlose Porträt einer Gesellschaft, deren Mittelpunkt ein Supermarkt bildet. Da treffen schicke Endlosregale auf bittere Wegwerfbilder, die Wut der ...mehr...

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Rezension zum Film von Fede AlvarezDon’t Breathe

«Don’t Breathe» vom uruguayischen Filmregisseur und Drehbuchautor Fede Alvarez ist nichts für schwache Nerven und Asthmatiker sollten sich ihren Kinobesuch zweimal überlegen.mehr...

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Material und VisionAlberto Giacometti und seine Werkstoffe

Alberto Giacometti in Venedig, 1962.

Er gehört zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts: Alberto Giacometti (Borgonovo/Bergell 1901-1966 Chur). Sein Ruhm ist unermesslich und unbestritten. Es ist kaum möglich, etwas Neues ...mehr...

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Rezension zum Film von Jan Ole GersterOh Boy

«Oh Boy» des deutschen Filmregisseurs Jan-Ole Gerster erzählt mit stimmungsvollen Schwarzweissbildern die unspektakuläre Geschichte eines jungen Mannes, der auf seiner Sinnsuche durch Berlin streift und den verschiedensten Menschen begegnet.mehr...

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Wie Big Data, Kunst und Pop in Südkorea miteinander vermählt werdenSchöpfen oder berechnen?

Songs, deren Melodien mithilfe algorithmischer Verfahren hergestellt werden. Operierte Gesichter und perfekt geshapte Körper.mehr...

Rezension zum Film von Fritz LangM – Eine Stadt sucht einen Mörder

Der deutsche Filmregisseur Fritz Lang bei den Aufnahmen des WeltraumFilms «Frau im Mond».

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Fritz Langs unverwüstlicher Klassiker M von 1931 ist nicht etwa nur die Studie eines Mörders, der sich scheinbar nicht kontrollieren kann und zum brutalen Mörder unschuldiger Kinder wird.mehr...

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Rezension zum Film von Helena Ahonen und Max AnderssonTito On Ice

Zwei Comiczeichner, eine Styropor-Mumie und Papierfiguren machen sich auf den gemeinsamen Weg durch das ehemalige Jugoslawien.mehr...

Aufklärung als MassenbetrugPop, Kultur und Alltag

Die Kulturindustrie verspricht, was sich nicht hält.

Kultur

Unser Alltag gehört zur Moderne. Nicht dass Menschen in vormodernen Zeiten nicht auch schon ihren Alltag gehabt hätten: nur war das Alltägliche weitgehend religiös gestaltet, mit reichlich Phantasie durchsetzt, die gerade half, von dem abzusehen, was heute eher als das Alltägliche erscheint – die Wiederkehr des Trotts, die Tretmühle, die Job, Beziehung, Hobby, das Treibrad von Beruf und Freizeit meint. Der Alltag war ein Fest.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Martti HeldeIn the Crosswind

„In the Crosswind“ der estnischen Regisseurin Martti Helde erzählt die bedrückende Geschichte einer baltischen Familie, die 1941 von Russland deportiert und getrennt wurde.mehr...

Kultur

Rezension zum Film von Florian GaagLenaLove

Der deiutsche Regisseur Florian Gaag im Lycée Sévigné von CharlevilleMézières.

Mobbing unter Jugendlichen im Alter des Internets, das hätte leicht zu einer Moralstunde werden können, ist bei „LenaLove“ aber eine beunruhigende Mischung aus Jugenddrama und Psychothriller, das ...mehr...

Die Ideologie des Herzens Proust, letzte Liebe

Marcel Proust, ca. 1894.

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Mit fortschreitendem Alter wird das Lesen zu einem immer schwierigeren Unterfangen. Welches Buch soll man wählen?mehr...

Quellen-URL:

http://www.untergrund-blättle.ch/kultur/

Untergrund-Blättle 2017