In Chile wurde am 9. Mai 2011 von der Regierung beschlossen eines der grössten Bauunternehmungen in der Geschichte der Staudämme durchzusetzen. Es sollen fünf riesige Staudämme in eines der grössten Naturschutzgebiete Chiles gebaut werden.
Bild: Demonstration in Barcelona gegen das Hidroaysen-Projekt / Farisori
Diese Staudämme die im
Süden Chiles, in Patagonien, in der Region
Aysen an den Flüssen Baker und
und Pascua, in Planung sind, sollen das
angebliche Energiedefizit lösen und den
Energiehunger Santiago de Chiles stillen.
Dazu sollen durch das gesamte Land
riesige Energieleitungen gebaut werden.
Während also der Wachstum Chiles weiter
ermöglicht werden soll (vergangenes
Jahr 7%), wollen die Superreichen, zu
denen auch die Regierung gehört, ihren
Reichtum weiter ausbauen und dafür eine
fast unberührte Natur zerstören.
Dies obwohl
immernoch über 20% der Bevölkerung
von der Hand in den Mund leben
Hier nun ein Text der Kommunistischen
Jugend aus Llay-llay in der Region von
Valparaiso zu diesem Thema.
Hidroaysén ist das schlimmste Projekt in
der gesamten Geschichte der Staudämme
in Chile, weil es auf 5900 Hektar unberührte
Fläche gebaut werden soll. Wir
wollen nicht, dass Türme mit einer Höhe
von 70 Meter unser Land von Süden bis
ins Zentrum durchziehen, ebensowenig
wollen wir 5 Staudämme, die in 50 Jahren
aufhören werden Energie zu produzieren
und als hässliche Ruinen für zuküntige
Generationen bleiben werden.
All das was jetzt passiert zeigt wie sehr
das spanische Energieunternehmen (empresa
transnacional española) die Demokratie
beherrscht und nach dem Bau der
Staudaemme 80% der Energieproduktion
in Chile besitzen wird, also ein fast komplettes
Monopol innehaben wird.
Eines der wichtigsten Bestandteile dieser
Ideologie ist, dass es sich in das einzige
Paradigma verwandelt ,durch welche eine
bestimme Gesellschaft seine Umwelt
analysiert und versteht.
Es ist ein Bürgerliches
Establishment welches nach seiner
Vormachtstellung greift und das Vernichten
jeglicher anderer Weltanschauungen.
Es ist das, was wir heute in gewisser Weise
im Wirtschaftspragmatismus sehen,
welcher Tag für Tag in dem Schoss der
Familie, in den Schulen, in Freundschaften
den Menschen beigebracht wird. Logischerweise
auch in der Presse, sowie Fernsehen und Radio, die uns belügen
und uns ignorieren.
In dem was uns bevorsteht müssen wir
zeigen, dass nicht alles mit Geld möglich
ist. Wir müssen beweisen, dass es Situationen
gibt, welche nicht durch Geld gesteuert
werden können. Dass es Gefühle
und vergangene Begebenheiten gibt, die
wir nicht einmal mit Geld zurückholen,
wiederherstellen oder entstehen lassen
können. Wir müssen beweisen, dass es
keinen Geldbeutel gibt, den wir in Glück
umwandeln können.
"Die Alacalufes, Kahueshkas, chonos und
tehuelches (Indigene Stämme in Chile)
sind meine Kultur und Tradition. Nein,
ich tausche Wälder, Berge, Täler und diese
wunderschöne Natur nicht für Strom
und Fortschritt", meint der Jugendliche
Richard Sepúlveda aus der Region Aysen.
Aber er ist nicht der einzige, der stolz darauf ist, auf dieser wünderschönen Erde
in diesem fast unberührten Stück Natur,
wohnen zu dürfen.
"Nenn' einen Ort auf der Welt, wo immernoch
ein Fluss fliesst, welcher mit
Reinheit und Unberührtheit vor sich
hinströmt, so werden meine Leute dir
gratulieren. Sag' mir wenn du in der
Welt Bäume, Blumen und Harz siehst.
Die Natur, mein Freund, verteidigt man
mit Wut." Schreit Alonso Nuñez in "Mit
Wut" heraus."Meine Damen und Herren,
ich bin vom Baker, diese harte Umgebung,
vermischt mit Verschiedenheit und Schönheit, wo sich die Unversehrtheit
der Natur wiederspiegelt. Gesegnet sei
diese, meine Erde. Myteriös ohne Fragen,
wo viele ihre Leben verloren, ohne ein
Grab zu haben.", deklariert Cochranino
Nicasio Luna in "Meine Herren, ich bin
vom Baker".
Ähnlich wie diese, haben Dutzende von Menschen sich über dieses versteckte Stückchen Erde am Ende der Welt erstaunt. Dutzende von bekannten Persöhnlichkeiten haben diese Schönheit in Musik, Bilder und Gedichte verwandelt, um dieses Stückchen Erde für die Ewigkeit zu behalten.
Bild: Werbung von Hidroaysén in der Metro von Santiago de Chile / Warko
Am Montag den 9. Mai 2011 beschloss ein Gremium
aus elf Delegierten, ohne eine einzige
Information gegenüber der Bevölkerung,
dieses Megaprojekt umzusetzen.
Eine von diesen Elf war die Regionalverwalterin
Pilar Cuevas. Dieser Beschluss
behinhaltete ebenso eine der weniger diskutierten
Punkte. So nämlich die Hochspannungsleitung,
die gebaut werden
muss, um den Strom über Zweitausend
Kilometer weit, ins Zentrum, transportieren
zu können.
Abseits von dieser Ideologie, die von
sich schreit das alles käuflich ist, gibt es
immernoch Menschen, die sich dagegen
wehren, dass das wunderschöne Erbe unserer
Erde nicht nur noch in Liedern zu
hören ist. Diese wollen, dass ihre wünderschönen
Berge, Wälder, Seen, Flüsse
und Gletscher alle Leute inspirieren und
das noch für hunderte von Jahren.
In diesem wichtigen, aber nicht letztem,
Moment ist es unsere Aufgabe dies zu
verhindern. Da die Leute jetzt die Wahrheit
über diese Megaprojekt wissen.
Sie
wissen bescheid über die Lügen, die ihnen
in Fernsehen und Radio gebracht
werden, dass es kein Energiedefizit gibt
und wenn es eines geben würde, dieses
Projekt ihnen nicht helfen kann, da die
neu produzierte Energie direkt weiter an
die Minen im Norden geht. Wenn diese
ihren Ernergieverbrauch nur um 2% senken
würden. So würde soviel Ernergie
freiwerden wie Hidroaysén höchsten einbringen
würde.
Tausende von Chilenen sind gegen dieses
Projekt und bitten um ein Einlenken.
Also wenn der President Piñera dem zusammen
mit den Ministern zustimmt,
sollte sich mensch mal fragen ob der Regierung
das Volk wirklich interresiert.
msd / di schwarzi chatz 13


