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25. März 2000

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An irgendeinem Ort in Peru, September 1999 Communiqué der MRTA zum Hungerstreik

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An die nationale und internationale Öffentlichkeit! An die Solidaritäts- und Menschenrechtsorganisationen! An die fortschrittlichen und revolutionären Organisationen:

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Die nationale Führung der MRTA gibt bekannt, dass am 21. September 1999 um 0.00 Uhr die politischen Gefangenen des Marinegefängnisses der Militärbasis von CatLao, die Genossen Victor Potay Campos, Peter Cardenas Schulte und Miguel Rincon Rincon, Mitglieder der nationalen Führung der MRTA, einen Hungerstreik begonnen haben. Victor Potay Campos und Peter Schulte Cardenas befinden sich seit sieben Jahren in diesem Hochsicherheitsgefängnis, Miguel Rincon seit eineinhalb Jahren.

Das Hochsicherheitsgefängnis der Marinebasis von Callao ist acht Meter unter der Erde konstruiert worden.

Mit 60 cm dicken Wänden und Türen ohne Gucklöcher haben sie wahre Gräber für lebende Menschen geschaffen, in denen unsere Genossen In permanenter Isolation Opfer systematischer psychischer und physischer Folter wurden und Ihnen Nahrung und medizinische Versorgung verweigert.

Unter diesen Bedingungen und der starken physischen Angeschlagenheit haben sie nun eine Kampfform gewählt, die ein Ende machen will mit den unmenschlichen und irrationalen Haftbedingun-gen und der Isolation, die das Regime des Herrn Fujimori unseren Kämpfern auferlegt hat, um sie nicht nur physisch und mental, sondern auch In ihrer Moral und revolutionären Konsequenz völlig zu brechen.

Auf die Anwendung dieses Kampfmittel hat das Regime mit dem Verbot familiärer Besuche reagiert, um unsere Brüder Victor, Peter und Miguel weiter zu Isolieren.

Wir machen die Regierung für jedweden Schaden an der physischen und psychischen Gesundheit unserer Genossen verantwortlich. Wir rufen die nationale und internationale öffentliche Meinung, die Solidaritäts- und Menschenrechtsorganisationen dazu auf, von der peruanischen Regierung Garantien für die physische und mentale Gesundheit unserer Kämpfer im Hungerstreik einzufordern.

Ohne soziale Gerechtigkeit wird es keinen Frieden geben! Tupac Amaru Lebt und wird siegen!


Für die nationale Führung: Genosse Condorcanqui

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