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Belletristik | Untergrund-Blättle

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Belletristik

Zu Gisela Elsners „Fliegeralarm“Alles Gute kommt von oben

Boeing B17 der US Army Air Force beim Bombenabwurf über Nürnberg am 31 Januar 1945.

Nürnberg gegen Ende des Krieges. Die Reichsparteitagsstadt liegt in Schutt und Asche. Gisela Elsner, 1937 geboren, erlebt als Kind, wie der Krieg heim ins Reich kommt.mehr...

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Deutsche Demokratische Rechnung: Eine LiebeserzählungPolitik der Wahrheit

Dietmar Dath bei einer Lesung an einer Soiree in Berlin mit Kunst, Politik, Performance und Poetik.

Dietmar Dath ist in seinem neuen Roman auf der Suche nach der Wahrheit im Konkreten. Der Autor versucht sich damit an einem Stück Literatur, das man vielleicht Sozialistischen Realismus im ...mehr...

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Rezension zum Buch von DJ Stalingrad - Exodus„Das Leben ist eine Pokerrunde und du hast ein totales Scheissblatt“

Willkommen in der Welt von „Exodus“, dem Debütroman von DJ Stalingrad alias Piotr Silaev. Es ist keine schöne Welt: Gewalt und Wut bestimmen den Alltag, und die Protagonisten sind Skinheads, Hooligans, Punks und Anarchisten der Moskauer Szene.mehr...

Buchrezensionen

Zu Joanna Russ‘ „Planet der Frauen“Zukunft ohne Macker

Bücherstapel mit Werken von Joanna Russ.

Es ist in den abendländlichen Verstand eingemeisselt: Mann denkt, Mann kommt, Mann geht, Mann macht usw. usf. Patriarchale Verhältnisse, zu denen die bürgerlich verwaltete Gesellschaft im 21. ...mehr...

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Hans Fallada: Jeder stirbt für sich alleinEin antifaschistischer Roman in den Top Ten?

Vor nicht allzu langer Zeit war der Roman von Hans Fallada „Jeder stirbt für sich allein“ in den Top Ten der Bestsellerlisten. Das ist aus mehreren Gründen bemerkenswert!mehr...

Christian Geisslers „Wird Zeit, dass wir leben“Wann fängt dein Sterben an?

Коряков К.М.

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Die extrem hohe Körnung starker Szenen, der grosse Register an ausdifferenzierten Charakteren und Nebenplots und die Sprache machen den Roman „Wird Zeit, dass wir leben“ zu einem Studienobjekt.mehr...

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Michel Houellebecq - UnterwerfungIch bin ein erfolgreicher Schreibertrottel, aus der Bahn!

Michel Houellebecq.  Евгения Давыдова

Michel Houellebecqs Roman „Unterwerfung“: Politisches Statement, Marktsegment, beides oder nichts davon? Über Wandel und Stagnation eines Intelligenzlerberufs.mehr...

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Was geschrieben werden mussVorbemerkung und “Nackt unter Wölfen”

Der Schriftsteller Bruno Apitz (4.v.l.) nahm am 28.4.1975 bei einer Gratulationscour in der Akademie der Künste der DDR herzliche Glückwünsche zu seinem 75.

Der antifaschistische Klassiker „Nackt unter Wölfen“ aus 1958 von Bruno Apitz (1900-1979).mehr...

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Roman über die moderne LohnsklavereiIch bin so glücklich, ich könnte twittern

In und um Dave Eggers „Der Circle“ scharen sich Expert*innen für Kultur, Logistik und Demokratie. Kein Buch hat in den letzten Wochen mehr Wellen geschlagen.mehr...

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Eugène Ionescos komisches Drama «Die Unterrichtsstunde»Die Apokalypse der Pädagogik

Eugène Ionescos absurder Einakter La Leçon (deutsch: Die Unterrichtsstunde) hat zahlreiche literarische und psychologische Interpretationen angeregt.mehr...

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Blick ins Milieu rechtsextremer BurschenschaftenFriedrich Ani: M

Der deutsche Schriftsteller Friedrich Ani, Oktober 2014.

Friedrich Ani lässt in seinem neuesten Roman seinen bekannten Privatdetektiv Tabor Süden tief im braunen Sumpf stochern. Ani entwickelt eine spannende Geschichte, die der/die Leser_in am Liebsten an ...mehr...

Blaise Cendrars: Gold - Die Geschichte von Johann August SuterDer Kaiser von Kalifornien

Aus «CendrarsLe Panama ou les aventures de mes sept oncles», 1918.

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Blaise Cendrars, der ewige Aussenseiter, der schon in jungen Jahren den Ausbruch wagte aus den einengenden Verhältnissen in La Chaux-de-Fonds, beschreibt in seinem Buch „Gold“ die tragische Lebensgeschichte von Johann August Suter, einem Fabrikantensohn aus reichem Hause aus dem badischen Kandern.mehr...

Buchrezensionen

Buchrezension zu Julius Fu?íks „Eine Reise nach München“ von 1934Der Tourist

„Menschen, ich hatte euch lieb, seid wachsam!“ Es ist ein ungebrochener Trend bürgerlicher Erinnerungskultur, zu reduzieren und damit an immer falscher Stelle zu relativieren.mehr...

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Hans Fallada: Jeder stirbt für sich alleinDrittes Reich: Nur Land der entfesselten Unterwelt

Hans Fallada entwirft in seinem letzten Roman «Jeder stirbt für sich allein» das Bild eines einsamen und folgenlosen Widerstandes, wie er ihn selbst gern ausgeübt hätte. Zu diesem Zweck verbirgt er sich selbst das Gesamtbild faschistischer Herrschaft.mehr...

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George Orwell - Im Inneren des WalsAm Ursprung des demokratischen Konsenses

Der Konsens, der für das reibungslose Funktionieren des kapitalistischen Systems erforderlich ist, stellt sich bekanntlich hinter dem Rücken der Beteiligten her.mehr...

Der Mensch in der RevolteAlbert Camus, Anarchosyndikalist

Albert Camus im Jahr 1957.

Buchrezensionen

Unter den Veröffentlichungen und Diskussionen anlässlich des 100. Geburtstags von Albert Camus muss uns besonders eine Veröffentlichung von Lou Marin interessieren. 1998 erschien von ihm im Verlag Graswurzelrevolution: Ursprung der Revolte: Albert Camus und der Anarchismus.mehr...

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Über Elias Canettis Drama «Die Befristeten»No alarms and no surprises

Elias Canetti.

Entscheidend ist in Elias Canettis Stück »Die Befristeten«, dass sich unter diesen neuen Voraussetzungen die Tabuisierung des Todes auf das Alter verschoben hat.mehr...

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Die Rache der Mara SalvatruchaAndreas Böhm: Teuflische Schatten

»Teuflische Schatten« von Andreas Boehm erzählt die dramatische Geschichte zweier mutiger Frauen in Guatemala. Die oftmals leider immer noch prekäre Menschenrechtssituation in Mittelamerika ist ebenso Gegenstand seiner Geschichte.mehr...

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Buchkritik von Michel Houellebecqs «Ich habe einen Traum»Was für ein Traum?

Michel Houellebecq in Porto Alegre, 2016.

Wer Michel Houellebecqs »Ich habe einen Traum« mag, ist entweder hochgradig depressiv oder von demselben Hass auf die eigene Zeit beseelt wie der Autor des vorliegenden Essaybandes.mehr...

Grandioses Werk über die goldenen ZwanzigerF. Scott Fitzgerald: Zärtlich ist die Nacht

Der Protagonist des Romans «Zärtlich ist die Nacht» übernachtete im Grand Hotel in Caux, oberhalb von Montreux.

Buchrezensionen

Der Roman »Zärtlich ist die Nacht« von F. Scott Fitzgerald erscheint heute zeitlos, gewaltig und zugleich aktueller denn je. Eine genial-brutale Analyse der dekadenten US-Oberschicht vom Anfang des 20. Jahrhundert.mehr...

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Alex Gräbeldinger - Bald ist Weltuntergang, bitte weitersagen!Wenn Gelegenheitstrinker und Hausmänner Alltagsgeschichten erzählen

Bald ist Weltuntergang - Eine Textsammlung verschiedener Artikel von Alex Gräbeldinger, die als Kolumnen im Hardcore-Magazin Ox erschienen sind.mehr...

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Die Einsamkeit verwüstet, die Geselligkeit bedrücktFernando Pessoa: Das Buch der Unruhe

Plastik von Fernando Pessoa in der Deutschen Schule in Lissabon.

Depressive und existentialisistische Dialektik bestimmen in Fernando Pessoas «Buch der Unruhe» den Alltag des Hilfsbuchhalter Bernardo Soares, das Alter Ego des grossen portugiesischen ...mehr...

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Andrzej Stasiuk: Hinter der BlechwandSlawische Depression im Wandel der Zeit

Der begnadete polnische Schriftsteller Andrzej Stasiuk schlägt in seinem neuen Roman »Hinter der Blechwand« einmal mehr radikale Töne an.mehr...

Louis Ferdinand Céline - Reise ans Ende der NachtKeine Rettung, nirgends

LouisFerdinand Céline (18861958) im Jahr 1932, in welchem er den Renaudot Preis gewinnt für sein Werk

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Hätte Louis-Ferdinand Céline sich durch seine rassistischen Hasstiraden, antisemitischen Pamphlete wie z. B. »Judenverschwörung in Frankreich« und seine Kollabroation mit den deutschen Besatzern, nicht selbst desavouiert, man könnte ihn als einen demehr...

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Erschreckend zeitloses MeisterwerkB. Traven: Die weisse Rose

Mit seiner eindringlichen Erzählkunst zwingt Traven den Leser zur Anteilnahme an dem Schicksal der Hazienda mit dem symbolischen Namen »Die weisse Rose«.mehr...

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Die Autobiografie Emma GoldmansGelebtes Leben

Die soeben im Nautilus Verlag wieder erschienene Autobiografie von Emma Goldman hat beides. In einer angenehm zugänglichen Sprache beschreibt Emma Goldman ihr Leben von ihrer Geburt bis 1931.mehr...

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Buchrezension zum KlassikerGeorge Orwell: 1984

Krieg ist Frieden.

Eric Arthur Blairs (alias George Orwell) Welterfolg »1984« erschien 1949. Der visionäre Roman steht unter dem Eindruck des wenige Jahre zuvor besiegten Nationalsozialismusmehr...

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Rezension zum BuchHans Fallada: Kleiner Mann – was nun?

Im 1932 erschienenen Roman von Hans Fallada »Kleiner Mann - was nun?« wird frei vom Wissen um die nahende Katastrophe, die Verhältnisse der Arbeiterklasse in den Berliner Vorkriegsjahren geschildert.mehr...

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Das Überhandnehmen der OberflächlichkeitAldous Huxley: Schöne neue Welt

clement127

In Aldous Huxleys visionärem Jahrhundertroman »Schöne neue Welt« herrscht eine globale Wohlstandsgesellschaft, deren Mitglieder künstlich gezüchtet – Alphas, Betas, Gammas, Deltas und ...mehr...

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Zwei entgegenlaufende BewegungenJane Bowles: Zwei sehr ernsthafte Damen

Jane Bowles wunderbarer Roman »Zwei sehr ernsthafte Damen« fiel mir, wie die meisten wunderbaren Romane, zufällig in die Hände.mehr...

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Robert A. Heinlein - Starship TroopersBei Sternenkriegers daheim zu Besuch

In dem Roman »Starship Troopers« von Robert A. Heinlein haben die Menschen das Weltall erobert, oder vielmehr sind sie gerade dabei.mehr...

Ein gottverdammter kleiner Cracknigger auf seinem letzten RittPhilipp Schiemann - Suicide City

Mo Riza

Buchrezensionen

Der Autor Philipp Schiemann erzählt einen Short Cut aus dem Leben von Joey, dem Grosstadtcowboy. Im Stil amerikanischer Underdogs wird detailliert berichtet, wie sich die boys & girls auf endzeitmässige Art und Weise die Hirse aus dem Schädel pusten.mehr...

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Der literarische Kampf für soziale GerechtigkeitGerhart Hauptmann: Bahnwärter Thiel

Gerhart Hauptmann gewährt dem Leser in seinem Roman »Bahnwärter Thiel« einen schauerlichen Einblick in die Schattenseiten der menschlichen Psyche.mehr...

Abrechnung mit Hitler und seinen GreueltatenAnna Seghers: Das siebte Kreuz

Anna Seghers am Rednerpult, Porträt.

Buchrezensionen

Ohne Weinerlichkeit und Sentimentalität schildert Anna Seghers in ihrem Roman »Das siebte Kreuz« das Leben und Zusammenleben der Menschen in Nazideutschland kurz vor Kriegsbeginn/mehr...

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