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Flughafenausbau Frankfurt, Demo gegen Abholzung | Untergrund-Blättle

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Flughafenausbau Frankfurt, Demo gegen Abholzung

Am 26. April 2009 demonstrierten rund 450 Menschen gegen die Abholzung des Waldes in der Nähe von Mörfelden-Walldorf. Nicht nur für die Landebahn bei Kelsterbach wurde Bannwald abgeholzt. Auch in der Nähe von Mörfelden-Walldorf haben die Baumkiller im Auftrag der Fraport AG zugeschlagen und ganze Arbeit geleistet. Die A-380-Halle, vor wenigen Jahren mit fadenscheinigen Argumenten durchgesetzt, verschlang 20 Ha Bannwald. Jetzt wurden noch einmal 60 ha Wald abgeholzt. Auf der Fläche sollen Frachtanlagen, Flugzeugserviceflächen und sonstige Betriebsflächen entstehen. Viele Menschen in der Doppelstadt waren entsetzt, als sie das erste mal diesen Kahlschlag gesehen haben. Ein breites Bündnis über Kirchen, DGB, Frauentreff, verschiedenen Parteien, Naturschutzverbänden, Verkehrs-BIs, IGF und BI gegen Flughafenerweiterung hat deshalb zur Kundgebung gegen diesen Waldfrevel aufgerufen. Redner waren: Gerd Mehler, Landesvorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Markus Buss, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Mörfelden Frank Kaufmann, B90/Grüne, MdL Bernd Kunz, BUND Ortsverband und Kreisverband Gross-Gerau Hermann Schaus, Linke, MdL Heinz-Peter Becker, SPD, Bürgermeister von Mörfelden-Walldorf In diesem Tondokument sind sämtliche Reden zu hören. Doch vor diesen Reden befindet sich ein Interview mit Petra Schmidt von der Bürgerinitiative gegen Flughafenerweiterung Mörfelden-Walldorf.

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Autor: Helmut, Radio-Quer Mainz-Wiesbaden
Radio: RadioQuer
Datum: 26.04.2009

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Kommentare zu diesem Artikel

insgesamt 1 Beitrag

Angelika
29. April 2019 um 13:26 Uhr
Ja klar - keiner will Flugverkehr über dem eigenen Lebensraum. Aber alle wollen fliegen. 20 Millionen Fluggäste mehr?
Was die Regierenden angeht - was wird getan, um die Klimaziele Deutschlands zu erreichen? Es [...]
Ja klar - keiner will Flugverkehr über dem eigenen Lebensraum. Aber alle wollen fliegen. 20 Millionen Fluggäste mehr?
Was die Regierenden angeht - was wird getan, um die Klimaziele Deutschlands zu erreichen? Es möglich machen, dass 20 Millionen Menschen mehr fliegen. Wenn wir die in das grösstmögliche Flugzeug stecken (derzeit der Airbus 380) dann wird es mehr als 23.000 Starts und Landungen im Jahr geben.
Ein einziger Hin- Rückflug Frankfurt/ Mallorca bläst 926 kg des klimaschädigenden CO2 in die Luft. Das sind bei 23.000 Flügen mehr als 21 Millionen Kilo CO2.
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