UB-Logo Online Magazin
Untergrund-Blättle

Nach dem Friedenschluss: Menschenrechtslage noch viel schlimmer | Untergrund-Blättle

517191

ub_audio

Nach dem Friedenschluss: Menschenrechtslage noch viel schlimmer

Seit dem 24. November 2016 herrscht endlich Frieden in Kolumbien! Zumindest wird das der internationalen Öffentlichkeit so dargestellt, denn die kolumbianische Regierung und die grösste kolumbianische Rebellenorganisation FARC haben an jenem Tag einen historischen Friedensvertrag unterschrieben. Tatsächlich ist seitdem die Zahl der bewaffneten Konflikte in dem Land zurückgegangen. Allerdings gilt das nicht für soziale Aktivist*innen und Menschenrechtsverteidiger*innen. Seit dem Friedensschluss sind sie zunehmend Drohungen, Angriffen und Morden ausgesetzt. Leonardo Díaz ist Anwalt und arbeitet als Koordinator der Programms Somos Defensores, das seit 20 Jahren Prävention und Schutz für bedrohte soziale Organisationen und Einzelpersonen aus dem Menschenrechtsbereich anbietet.Onda hat mit ihm gesprochen.

Creative Commons Logo

Autor: Darius Ossami


Radio: npla
Datum: 14.02.2019

Diesen Artikel...

Kommentare zu diesem Artikel

es gibt noch keinen Beitrag zu diesem Text

Schreibe einen Kommentar...

Captcha

Mehr zum Thema...

«El Libertador» und seine Ideen sind eine Inspiration für viele lateinamerikanische Linke.
Ein Interview mit der bolivarischen Bewegung Marcha Patriótica«Freiheit, Frieden und soziale Gleichheit sind die Parolen unserer Sache»

30.08.2016

- Die im Oktober 2012 aufgenommenen Friedensverhandlungen zwischen der Regierung Santos und der FARC-EP in Kolumbien schufen die Möglichkeiten für kolumbianische AktivistInnen, sich erneut verstärkt zu organisieren und öffentlich Präsenz zu zeigen.

mehr...
Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos bei einer Ansprache an das Volk am 26.
Ein Erklärungsversuch zum negativen Ausgang des Referendums in KolumbienKolumbien: Ein Sieg der Apathie und der Gewalt

12.10.2016

- Am 2. Oktober war die kolumbianische Bevölkerung aufgerufen, zu dem bereits unterschriebenen Friedensvertrag zwischen der Regierung des konservativen Präsidenten Juan Manuel Santos und der linken Guerillagruppe FARC-EP Stellung zu beziehen. Vorangegangen waren Wahlanalysen, die für das Si-Lager traumhafte Resultate bis zu 70% vorhersagten. Auch auf den Strassen sprach wenig für ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wie es der Wahlabend zeitigen sollte.

mehr...
Militärpolizei in Zipaquira, Kolumbien.
Zur Situation in KolumbienAufruf an die internationale Solidarität mit dem kolumbianischen Volk

14.12.1999

- In Kolumbien, im Nordwesten Südamerikas gelegen, finden sich grosser Reichtum, aber auch tiefe Ungerechtigkeit, welche die Bevölkerung dazu gebracht hat, sich in verschiedenen Formen zu organisieren, um ihre Rechte und ihr Leben zu verteidigen.

mehr...

Aktueller Termin in Berlin

Räumungsprozess Liebig 34

Padovicz hat vor über 10 Jahren die Liebig 34 der Hausgemeinschaft in der letzten Minute vor der Nase weggeschnappt und dann einen Pachtvertrag ausgestellt, der den im Haus lebenden Menschen deutlich weniger Rechte als regulären ...

Freitag, 15. November 2019 - 09:00

Landgericht Berlin, Tegeler Weg 17-21 (Moabit), Berlin

Event in Berlin

Little league shows puschen prsnt The ...

Freitag, 15. November 2019
- 19:00 -

Schokoladen


Berlin

Trap
Untergrund-Blättle
Untergrund-Blättle