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Reaktionäre Kompromisse auf Kosten von SexarbeiterInnen | Untergrund-Blättle

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Reaktionäre Kompromisse auf Kosten von SexarbeiterInnen

Die grosse Koalition hat sich auf ein lang geplantes Prostitutionsgesetz geeinigt. Damit wolle die Regierung die Sexarbeiterinnen besser schüten: und zwar mit einer Kondompflicht, durch regelmässige Beratungstermine für betroffene Frauen und durch die Überprüfung von Bordellbetreibern. Doch KritikerInnen des Gesetzes meinen, dass der Entwurf nicht die Sexarbeiter*innen schützen würde, sondern konservative Moralvorstellungen. Der Bundesrat hat nun ebenfalls über den Gesetzesentwurf zum Prostitutionsgesetz debattiert. Heraus kam: er lehnt Teile des von der Bundesregierung geplanten Prostitutionsgesetzes ab. Das Gesetz ist in Teilen sogar verfasusngswidrig. Was von dem Ergebnis der Debatte zu halten ist, und wie die genaue Kritik am Gesetz ausschaut, darüber möchte ich mich nun mit Juanita Henning vom Dona Carmen e.V. unterhalten. Doña Carmen setzt sich für die sozialen und politischen Rechte von Frauen ein, die in der Prostitution arbeiten. Zunächst haben wir sie gefragt, was sie von der Stellungnahme des Bundesrates hält.

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Autor: Tagesaktuelle Redaktion
Radio: corax
Datum: 18.05.2016

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