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NO G20: Lieber heute als morgen desertieren | Untergrund-Blättle

Politik

Raus aus Normierung, Rassismus & Kapitalismus – für ein anderes Leben NO G20: Lieber heute als morgen desertieren

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Ohne jeden Zweifel sind wir mit der Wahl Trumps abermals auf einer neuen Qualität der Gesellschaft des Spektakels angelangt. Nichts scheint dabei den Siegeszug des Konsums, der Warenförmigkeit und zwischenmenschlichen Tragödie besser zu verdeutlichen, als die Wahl dieses Clowns durch 60 Millionen Menschen.

Die neue HafenCity in Hamburg.
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Bild: Die neue HafenCity in Hamburg. / Tony Webster (CC BY 2.0 cropped)

16. Mai 2017

16.05.2017

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Ein Clown, der als Karikatur seiner Selbst, nichts so sehr zum Ausdruck bringt, als dass hinter den Bildern der Macht, sich nichts verbirgt als eine Wüste - die sie geschaffen haben. Auch wenn bei der gegenwärtigen Misere der Zynismus nahe liegt, wollen wir eine Position der zielgerichteten Destruktion stärken – denn wir haben nur eines im Sinn: Mit möglichst vielen Menschen diese Welt einzureissen!

16 Jahre nach Genua wird das erste Mal wieder ein grosser Gipfel in einer westeuropäischen Metropole abgehalten werden – der G20 Gipfel in Hamburg mit all den neuen und alten Clowns, der ritualisierten Linken, den Lobbyist*innen, Expert*innen und dem Sicherheitsapparat. Dieser Text soll ein Aufruf und Diskussions-Grundlage sein, für die Tendenz der grössten Ablehnung, für all jene die ihre Gedanken, Kraft und Handeln alltäglich nur einem widmen, der Zerstörung dieser Welt und dem schaffen neuer Welten. Wir wollen mit euch in Kontakt treten und die schon aufgekommene Idee einer militanten Auseinandersetzung verbreitern und zueinander in Bezug setzen. Um schlussendlich mit euch in Hamburg ganz konkret zusammen zu kommen, aber nicht als Endpunkt sondern als eine Etappe auf unserem Weg, den wir bereits begonnen haben.

Gleichzeitig wollen wir mit diesem Text den Spagat wagen – versuchen – auch all jene anzusprechen, die von den Gesellschaften ausgestossen werden, verdrängt, kontrolliert, normiert und unterdrückt werden, also all die scheinbar Subjektlosen die bei all den Eruptionen zutage treten. Uns ist sehr wohl die Ambivalenz eines solchen Text-Versuchs, eines solchen Aufrufs bewusst. Bei unseren Diskussionen um den Aufruf und dem darlegen einer bestimmten Tendenz, haben wir folgende Punkte herausgestellt:
  • Vom Siegeszug einer Ökonomisierung zum Siegeszug eines Sicherheitsparadigma
  • Nicht Sharing-Industrie, nicht Facebookfreundschaft
  • Kieze, Orte, Widerstand – Gegen einen Endpunkt
  • Ritualisierte Linke & Bewegungsmanager*innen versus Leben
  • Achse des Pöbels reloaded - ein vorsichtiger Blick über den Tellerrand

Vom Siegeszug einer Ökonomisierung zum Siegeszug eines Sicherheitsparadigma

Niemand, aber auch gar niemand, schaut der Zukunft noch entgegen. Es scheint so, als warten nur noch alle darauf, dass die nächsten Runden Hartz IV, loi travail, pia casa in Europa durchgeboxt werden - wie zuletzt in Frankreich. Warten auf noch mehr Depressionen, noch mehr Wohnungsnot und noch mehr Geflüchtete an den Grenzen. Warten auf noch mehr organisierte Traurigkeit. Die Krise zeigt sich dabei immer unverhohlener, als das was sie ist, systematische Erneuerung des Elends. Nach fast zehn Jahren Krise wird dabei niemand mehr leugnen können, dass die Krise aber letztlich nur eine Regierungstechnik ist, die der Vollendung des Siegeszuges der Ökonomie dient. Von Griechenland bis Portugal, von Argentinien bis Italien, sind all die Programme durchgesetzt worden, die getrost als Angriff auf das letzte bisschen Soziale gelesen werden können.

30 Jahren nach dem Ende des Fordismus, scheint die Ökonomie alternativloser als jemals zuvor, das ausgerufene Ende der Geschichte wird dabei zusehends zum Ende des Politischen in der alten politischen Arena. Aber es zeigt sich nicht nur die Abstinenz des Politischen - in Zeiten von Alternativlosigkeit - sondern auch, wie sehr die souveräne Macht nicht mehr in den Kulissen mit ihren Parlamenten und Palästen zu Hause ist. Von Syriza bis zum

letzten Technokraten, eine jede Regierung jedweder Couleur, zeigt lediglich, dass die souveräne Macht längst zwischen Infrastruktur und Biopolitik liegt. Infrastruktur. im Sinne von kleinen Verträgen, die tagtäglich abgeschlossen werden, der Zirkulation von Datenvolumen innerhalb der vernetzten Welt, der Sicherung von Rohstoffen. Biopolitik im Sinne der Vermessung des menschlichen Lebens durch Excel Tabellen und der Normierung des angestrebten Selbstmanagment und der permanenten Optimierung der eigenen Kompetenzen.

Mit dem Siegeszug der Ökonomisierung tritt aber auch vermehrt zu Tage, dass es überall Existenzen gibt, die nicht regiert werden können oder regiert werden wollen. Diese scheinbar Subjektlosen ausgestossenen Ränder der westlichen Gesellschaften treten nicht erst seit der Novemberrevolte 2005 in den Banlieus eruptionsartig auf, vielmehr sind sie eben jener Pöbel der schon Ende der 70er in Italien zum bisher schönsten Angriff auf das

Bestehende antrat. Konnte der klassische fordistische Arbeits-Kampf noch mit Ökonomisierung und den einhergehenden Veränderungen der Produktionsweisen, Deregulierungen, Zersplitterungen und dem allgemeinen technischen Fortschritt besiegt werden, so wird gegen eben jenen Pöbel das Sicherheitsparadigma und die dazu gehörige, produzierte Angst ins Feld geführt.

Sicherheit ist damit das zweite Paradigma, neben dem Ökonomischen, welches das Feld des Politischen weiter aushölt. Denn nichts soll die Kapitalakkumulation, den Fetisch der Arbeit und den Fortschritt in seinem Lauf hindern, erst recht nicht einige Unregierbare. Wir brauchen uns nichts vor zumachen nicht erst seit dem elften September ist das Sicherheitsparadigma neben dem ökonomischen das Bestimmende. Der Ausnahmezustand ist schon seit jeher Teil der westlichen Demokratie, mehr noch, er ist gerade bezeichnender Teil der Demokratie. Die Negation von Rechten bestimmter Menschen, lassen den Ausnahmezustand zum höchsten Gut des Sicherheitsparadigma werden, in dem mit Hilfe von Architektur, sozialer Arbeit, Überwachung, New-Government Konzepte mit einer Selbstregierung der Nachbarschaft, bis hin zu all den MAT und BFE Einheiten dieser Welt, alle jene, die nicht am Empire partizipieren, können, wollen oder dürfen – kontrolliert werden!

Nicht Sharing-Industrie, nicht Facebookfreundschaft

Wir haben weder die Antwort auf die gegenwärtige Misere, noch denken wir, dass eine Antwort reicht, noch, dass wir sie jetzt auf diesem Weg schon haben könnten. Doch einiges ist schon jetzt klar, weder „ein weiter so“, noch ein Warten auf die Revolution kann es jetzt noch geben. Wir wollen lieber heute als morgen aus dem Elend desertieren, um nicht mehr an dieser perversen Welt teil zunehmen. Einige Attribute haben wir schon heute, die wir mitnehmen können auf dem schmalen Grad zu einem anderen Leben.

Es gehört mit zu den grössten Obszönitäten des letzten Jahrzehnts, dass eigentlich emanzipatorische Begriffe, wie Teilen und Freundschaft, heute für seelische Ödniss und Konsum stehen. Denn wenn wir nämlich den Kapitalismus und diese Welt ernsthaft zerstören wollen, müssen wir zum einen das Teilen wieder lernen, von Material, Gütern, Orten, Wissen, Häusern, Gedanken und Liebe - anstatt Home-Office und Sharing-Industrie. Und das wir zum anderen der seelischen Ödniss dieser Welt, die sich tagtäglich bei aber tausenden Depressiven bahn-bricht, die Solidarität als menschliche Beziehung entgegen halten – anstatt Facebook-Freundschaft und Smilies.

Solidarisches Teilen steht dabei der kapitalistischen Logik, der Ökonomie, konträr gegenüber, denn wo Dinge, Wissen und Aufgaben geteilt werden greifen wir auch immer ein Stück die Lohnarbeit und die Warenförmigkeit dieser Welt an und bauen eine Beziehung der gegenseitigen Achtsamkeit auf.

All diese Dinge wollen wir mit euch schon heute leben, an unseren Orten und Kiezen. Unsere Orte und Kieze müssen noch mehr zueinander in Bezug gesetzt werden und ein Austausch von Praktiken, Taktiken, Techniken und Wissen stattfinden um so zu einer Verständigung zukommen.

Aber um diese Welt zu zerstören und ein anderes Leben zu leben braucht es mehr als diese Koordinaten, es braucht nicht zuletzt Kieze, Orte, Widerstand.

Der Moment, in dem wir uns als Kompliz_Innen sehen, das heisst über den Erdball hinweg als Assoziierte verstehen, die in Solidarität mit Anderen handeln ohne sich persönlich zu kennen, ist der Moment, in dem wir die Isoliertheit abstreifen um ums Ganze zu kämpfen. Diese Positionierung hängt davon ab, wo wir selbst unsere Aktionen verordnen und welche Bedeutung wir den Bezügen zu anderen Gruppen, Kampagne und Kampfansage zu sprechen. Das heisst nicht, dass unsere Aktionen darauf ausgerichtet sind, auf Sympathie ausserhalb unseres direkten Zusammenhangs zu hoffen, sondern stets auf die antagonistische Spannung und Polarisierung ab zu zielen. Noch dazu ist es uns wichtig, über Themen und Emotionalität zu militantem aber auch autonomen Handeln zu mobilisieren, Interesse daran zu wecken, denn nur das Agieren ohne Herrschaft und gegen diese Form der Gewalt, das Gefühl vermittelt wird, frei zu sein und die Logik des gesellschaftliche Konsens brechen zu können.

Auch wenn die gegenwärtige Situation auf allen Ebenen wahrlich keine rosige ist, so geben uns doch jeden Tag aufs neue tausende von Gesten neue Kraft.

Kieze, Orte, Widerstand – gegen einen Endpunkt

Auf eine militante Vorfeldkampagne freuen wir uns jetzt schon, aber eine militante Auseinandersetzung hört nicht in Hamburg auf, sie ist Teil eines permanenten Kampfes. Ob und wie intensiv die Auseinandersetzung auf der Strasse während des Gipfels wird, ist für uns nicht das Entscheidende, sondern darum uns wiedermal zu begegnen und auf transnationaler Ebene zusammen zukommen Kontakte zu vertiefen und vielleicht auch einen gemeinsamen Rythmus zu finden, denn genauso wenig wie Ausbeutung, Sexismus oder Rassismus an einer Landesgrenze aufhört, sollte unser Widerstand nicht an eben diesen enden. Aus dem gemeinsam Erlebten, folgern teilweise gemeinsame Ansichten und Ideen, es entstehen Freundschaften und solidarische Beziehungen. Hamburg im Juli wird ein weiteren Moment darstellen diese Beziehungen zu vertiefen und neue zu knüpfen.

Ritualisierte Linke & Bewegungsmanager*innen versus Leben

Aktivismus als Nebenjob sehen wir kritisch, die Politik, die wir fahren ist eine grundsätzliche Einstellung, nicht etwas womit wir unsere Freizeit nach der Uni oder der Arbeit füllen. Die Logik von Gruppen, wie der Interventionistischen Linke (IL), die Masse da „abzuholen“ wo sie gerade in ihrem „geordneten“ Leben stehen, um diese an einen zivilen Ungehorsam heran führen, kann in ihren Augen nur funktionieren, wenn ein vermeintlicher Aktionskonsens gespannt wird. Dieser Aktionskonsens wird vorher von einer Vorbereitungsgruppe festgelegt und appelliert dann an alle, diesen nicht zu durchbrechen, wenn sie sich an dieser Aktion beteiligen wollen. Wir finden diese Einstellung problematisch. Das Ziel einer Aktion oder Kampagne kann nicht sein, möglichst viele Menschen auf einer symbolischen Plattform zusammen zu bekommen, ein paar Fotos zu schiessen und dann wieder nach Hause zu fahren. Das Ziel sollte in unseren Augen sein, die Gesellschaft als Ganzes in Frage zu stellen und die

Unterdrückungsmechanismen anzugreifen. Das funktioniert aber nicht, wenn Proteste einfach nur einen weiteren Eintrag im Terminkalender dar stellen. Viel mehr sollten Kampagnen und Aktionen den Raum für möglichst viele Formen des Protestes bieten. Da spielt die Frage nach einem Aktionskonsens keine Rolle mehr, sondern die Solidarität untereinander und miteinander. Das heisst, sich nicht zu distanzieren von

Aktionsformen, diese Distanzierungen und damit auch Denunziationen machen uns schwach und angreifbar.

Schon oft wurden hoffnungsvolle Ansätze des Widerstands in der BRD von den Herrschenden durch Bewegungsmanager*innen abgefangen.

Als gutes Beispiel kann der sogenannte „Nacktensamstag“ am 7. November 1981 an der Startbahn-West in Frankfurt gesehen werden. Zu jener Zeit bestand eine zuvor und danach kaum dagewesene Nähe zwischen der lokalen Bevölkerung und den militanten Gruppen, zu denen auch die Revolutionären Zellen gehörten. Bei gewaltsamen Demonstrationen am Startbahngelände und bei nächtlichen Anschlägen näherten sich Autonome und Nachbarschaften an. Zu Gesetzesbrüchen bestand bei vielen Leuten mehr als klammheimliche Freude. Die Führung der Bürgerinitiative gegen die Startbahn West war über die Sympathie ihrer Mitglieder und auch der unorganisierten Bürger gegenüber den Chaot*innen und RZ – Anschlägen nicht erfreut, schliesslich setzte sie auf eine Konsenslösung mit der hessischen Regierung, die ihnen entsprechenden Einfluss sichern würde. Um auf dem

Höhepunkt der Eskalation die Oberhand zu behalten, wird ein dem Spektakel würdiges Schauspiel inszeniert.

Am 7. November 1981 nähert sich eine Demonstration von 40.000 Menschen im Wald der Startbahn Baustelle. Eine Schlacht mit den dort wartenden Bullen erscheint unausweichlich. Doch plötzlich überwinden 50 „Nackte“ an der Spitze eines Keils, den die Massen bilden sollten ungehindert auf Teppichen den Natodraht. Hinter ihnen schliessen sich sofort die Ketten der Bullen und BI-Ordner. Über einen Bullenlautsprecher erklären sich die „Nackten“, bei denen es sich um Kader der Bürgerinitiative handelt, zu Geiseln der Bullen, deren Leben in Gefahr wäre, wenn die Menge unfriedlich werden sollte. Wer trotzdem militant agieren würde, wäre ein Provokateur. Der fassungslosen Demonstration bleibt nichts anderes übrig, als sich aufzulösen. Die demoralisierende Wirkung dieser Inszenierung führte zu einem Abflauen der Massenmobilisierung, auch wenn es noch Jahre lang Krawalle und Anschläge gab. Aber das Ziel hatten die BI-Führer in Zusammenarbeit mit der SPD erreicht, der aufbrechenden Revolte wurde der Schwung genommen.

Im Juni 2007 wurden viele Aktivist*innen überrascht, als ein Sprecher der IL und der ALB vor die Presse trat, um sich von der Strassenschlacht in Rostock zu distanzieren und auch von dem ganzen Spektrum, das seine Organisation selbst dorthin mit mobilisiert hatte. “Zum Ende ist die Situation in einem Masse eskaliert, wie wir dies nicht wollten und ausdrücklich verurteilen” (Junge Welt, 5.6.) oder auch “Die Randalierer waren nur eine kleine Minderheit, wir wollen keine Gewalt” (Mopo , 4.6.) und “Eine Eskalation wie in Rostock darf es nicht wieder geben” (Vanity Flair, dpa, 6.6.) erklärte Tim Laumeyer, eine Person, der man zumindest vorher das nicht zugetraut hätte. Für diese Szenarien sollten wir uns vorbereiten.

Überall in Europa sehen sich die unversöhnlichen Elemente von Bewegungen mit Bewegungsmanager*innen konfrontiert, die zwar radikales Vokabular einsetzen, deren Handlungen und Analysen aber nur in eine Richtung zeigen Kompromiss und Herrschaftssicherung von links, jüngstes Beispiel, die von vielen hoch gejubelte Syriza Partei in Griechenland.

Die Proteste und Grossevents, die aber immer gut vereinbar mit dem restlichen Leben sein sollen, während dessen sich von gewalttätigen Aktionen distanziert wird und die eigentlich möglichst von der grossen Masse akzeptiert werden sollen, können dementsprechend gar nicht zum Ziel haben den gesellschaftlichen Diskurs zu durchbrechen.

Darauf wollen und dürfen wir nicht hereinfallen, denn darum geht es uns auch nicht, nicht darum einen möglichst grossen Gegengipfel mit NGOs zu simulieren, wir wollen mit euch, den Ausgeschlossenen, Abgehängten, Wütenden, Kämpfenden, Stehlenden, der Achse des Pöbels zusammenkommen – diskutieren & angreifen!

Achse des Pöbels reloaded ein vorsichtiger Blick über den Tellerrand

Pöbel, Chaot, Migrant, Pack, Trans, Penner, Asylant alles Begriffe für all jene die Tag täglich durch die Normierungen, Rassismen und kapitalistischer Wirtschaftsform weiter an den Rand gedrängt werden, sei es ganz physisch in Form von Verdrängung oder sei es Metaphysisch durch Negierungen. Unser Ziel ist genau all diese einzuladen und uns mit ihnen in Hamburg wieder zutreffen.

Wir sind für eine Wiederauflage der Achse des Pöbel, der sich nicht auf ein inszeniertes Spiel in Hamburg

einlässt, sondern davor und danach dafür kämpft einen andauernden Kampf zu führen, am Arbeitsplatz, in der Schule, der Uni, in den Familien, auf der Strasse und in den eigenen Köpfen.

Lasst uns im Juli und darüber hinaus, die Clowns und das Spektakel angreifen, lasst uns zusammenkommen um ein neues Bild der Gegenwart zu entwerfen.

Autonome Gruppen

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