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Interview mit dem Berliner Rapper PTK | Untergrund-Blättle

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„Das ist also das Haus, das ich besetze.“ Interview mit dem Berliner Rapper PTK

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Der Berliner Rapper PTK ist als Sohn ehemaliger Hausbesetzer in Kreuzberg geboren und erzählt im Interview vom vielen Umziehen wegen steigender Mieten, goldenen Klingelschildern, Kinder kriegen und natürlich seinem neuen Album „Ungerächte Welt“.

PTKMusikVideo «Das Haus wird besetzt».
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Bild: PTK-Musik-Video «Das Haus wird besetzt». / Screenshot

18. September 2017

18.09.2017

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Ich hab mir dein neues Album angehört und du sprichst, wie auch in deiner bisherigen Musik, viele „klassisch linke“ Themen an. In „Am Rande der Gesellschaft“ zum Beispiel rappst du über den Gegensatz von denen, die Geld haben, zu denen, die keins haben. Siehst du dich selbst als „Zeckenrapper“?

Die klassische Frage, die ich gestellt kriege, ist: „Siehst du dich als politischen Rapper?“ Aber ich sehe mich weder als politischen noch als linken Rapper. Jemand, der sich als politischen Rapper darstellt oder selber sieht, rappt meistens auch nur über solche Sachen. Für mich ist das nur eine meiner Säulen. Ich setz mich nicht hin und such mir politische Themen, sondern ich rappe halt über alles, was mich beschäftigt, mir passiert oder was in meinem Umfeld abgeht. Ich muss immer über Erlebtes berichten oder sagen, was daran Scheisse ist, ich mache keine Gute-Laune-Musik. Die Themen, die du mit „klassisch links“ meinst, sind einfach die Überschneidungen – ich habe auch nichts gelesen über irgendeine Ideologie und daraus meine Schlüsse gezogen. Dass Geld zum Beispiel Scheisse ist, habe ich einfach in meinem Alltag und dem meiner Mitmenschen gemerkt.

Es gibt viele linke Menschen, Kreise und Strukturen oder sonst was, die aufgrund meiner Musik zu mir gekommen sind. Nicht ich habe mich in diese Kreise begeben und da Musik gemacht. Aber es gibt auch vor allem in der linken Szene viele Leute, bei denen ich anecke aufgrund von Textzeilen, Wortwahl oder der Art und Weise, wie ich mich gebe, oder auch wirklich wegen bestimmten Inhalten. Dann kommt ja gleich wieder dieser Katalog, den du einhalten musst. Von wegen politisch korrekte Wortwahl und erst mal zehn Mal Plenum machen, über das Vokabular diskutieren. Ich komme aus einer ganz anderen Welt. Zwar habe ich auch linke Einflüsse, ich komme aus Kreuzberg, meine Eltern waren Hausbesetzer, aber die haben mir keine Ideologie eingetrichtert.

Du sagst zwar, du gehörst nicht dazu, aber du setzt dich ja trotzdem viel mit der linken Szene auseinander.

Meine Musik findet zwar in der linken Szene statt, aber halt nicht nur dort. Die Leute, die mich hören, sind immer irgendwas zwischen Strasse und Gymnasium.Ich war bei dem G20-Camp, ich war des Öfteren schon in der Rigaer Strasse, auf dem 1. Mai und was weiss ich. Das sind ja alles Sachen, bei denen ich nicht zufällig stattfinde, sondern ich mache das gerne und bewusst.

Aber am Ende des Tages glaube ich, „links“ schliesst viel mehr ein, als womit ich mich befasse. Es gibt bestimmt linke Themen, von denen ich keine Ahnung hab und wo ich wahrscheinlich nie drüber rappen werde. Bei mir sind es eben Themen wie Gentrifizierung, Rassismus und andere Geschichten, die ich aus meinem Umfeld kenne. Der Grossteil meiner Freunde sind Kurden, also hab ich dafür auch Verständnis und viel Input und beschäftige mich damit; ich bin auch bei „Beatz for Kobanê – Waffen für die Rojava“ aufgetreten.

Ich habe aber das Gefühl, dass linke Rapper – ohne jetzt zu haten – sich eine Woche mit Kurdistan beschäftigen, die nächste Woche dann mit Rassismus, in der nächsten Woche irgendwas mit Palästina und Israel und so weiter. Das werden dann immer so viele Sachen, zu denen man zwar fünf Meinungen haben kann, zu denen ich aber gar nicht zu jedem gleichwertig einen persönlichen Bezug hab. Das ist glaube ich der Unterschied. Ich kann nur das behandeln, womit ich mich auch wirklich auseinandersetze und zu dem ich was zu sagen hab. Der persönliche Bezug ist für mich das Wichtigste.

Du findest ja in der linken Szene auch nicht kritiklos statt, es gab in der Vergangenheit durchaus Diskussionen um dich und mit dir, die du jetzt ja mit „Anti Turista 2“ sogar in einem Track behandelst.

Wenn ich in dem Track jemanden anspreche, der mich kritisiert hat, weiss ich nicht, ob der aus der linken Szene ist. In „Anti Turista 2“ meine ich mit der Zeile „Ihr redet lieber über mein Vokabular“ einfach alle, nicht nur die in der linken Szene, die das gestört hat. Ich musste noch einen zweiten Teil machen, weil beim ersten über alles andere als über den Inhalt geredet wurde. Die Leute, die sich da beschwert haben, waren auch oft nicht die, die selber von Gentrifizierung betroffen sind.

Gentrifizierung wird in deiner Musik viel behandelt. Du hast eben schon gesagt, dass du aus Kreuzberg kommst und deine Eltern früher hier schon Häuser besetzt haben, Gentrifizierung ist also Teil deiner Biografie. Wie erlebst du die Veränderung im Kiez und wie ist das zu so einem wichtigen Thema für dich geworden?

Ich bin in Kreuzberg zur Welt gekommen. Bevor ich von zu Hause ausgezogen bin, sind wir sieben Mal innerhalb Kreuzbergs umgezogen, weil die Mieten zu teuer wurden. Einige Male davon, weil unser Block aufgekauft und es einfach unbezahlbar wurde. Einmal wurden wir rausgeschmissen, weil alles in Eigentumswohnungen umgewandelt wurde. Heute ist da ein goldenes Klingelschild. Das ist keine Floskel, da ist heute wirklich ein goldenes Klingelschild. Die Wohnung ist immer noch leer und man kann sie immer noch kaufen. Dieses ganze Umziehen und Verdrängt-Werden habe ich also schon erlebt. Freunde von mir mussten ihre Geschäfte schliessen, weil die Mieten immer teurer wurden. Dann siehst du halt, dass danach ein Laden reinkommt von irgendeinem Typen, der sich keine Existenz aufbauen will, sondern einfach sein Geld verballert, weil er grad zu viel davon hat. Zum Beispiel einen Laden, der nur vier Stunden am Tag auf hat und nur Gulasch verkauft. Da war vorher die Bäckerei von einem Kumpel drin. Und dann fängt der nach zwei Jahren auch noch wirklich an zu laufen. Aber der konnte sich zwei Jahre die Miete leisten, ohne Kunden. Da weiss man doch, dass sich da niemand eine Existenz aufbaut. Der konnte mit seinem Geld nichts Besseres anfangen. Von so kleinen Beispielen könnte ich tausende erzählen.

Gibst du mit „Dieses Haus ist besetzt“ eine Antwort auf die Veränderungen im Kiez?

Der Track ist keine Antwort auf Gentrifizierung an sich. Häuser besetzen und Gentrifizierung sind ja jetzt auch keine neuen Themen. In den 80ern war das schon so, es gab Leerstand, und der wurde besetzt, damit Leute hier wohnen konnten. Das ist so ein Spirit, den es schon immer in Kreuzberg irgendwie gab.

Das sieht man jetzt auch anhand der Flüchtlingsthematik in Kreuzberg, wo sich eine Schule genommen wurde, die leer stand. Ein öffentlicher Platz wurde auch besetzt, um zu protestieren. Oder auch Leute, die schon in Häusern wohnen und dann aber raus sollen und es stattdessen besetzen. Das finde ich geil, dass das so eine Art Kreuzberger Kulturding ist.

Ausserdem ist „blablabla ist im Haus“ ja auch so eine Hiphop-Floskel, die ich so ähnlich schon mal auf einem Song hatte. Da rappe ich: „PTK ist im Haus und das Haus wird besetzt“. Bei dem Track jetzt hab ich aus dieser Line, weil die auch voll oft von Fans zitiert wurde und wie so ein Slogan ist, einen ganzen Song gemacht. Symbolisch gesehen bedeutet das, diesen typischen Kreuzbergstyle, wie ich es ja auch sage und auch einfach: Wenn das Haus Deutschrap ist, bin ich jetzt da und Deutschrap ist halt voll mit Scheisse und ich bin der mit der Message. Aber du kannst es auch auf Deutschland beziehen, ist halt auch voll mit Scheisse und ich bringe halt die Themen rein, für die ich stehe. Das ist also das Haus, das ich besetze.

Du konfrontierst ja – auch wenn du dich nicht als linken Rapper siehst – deine Fanbase, die sich ja vermutlich auch nicht geschlossen links verordnen würde, mit deinen – linken – Inhalten. Wie ist da die Resonanz? Hast du viele Fans, die sagen „Lass die Scheisse, früher warst du besser“?

Nee, gar nicht eigentlich. Das Feedback ist bis auf ganz wenige Ausnahmen richtig gut. Ich meine, klar, die Leute, die mein Album kaufen, sind ja eh schon affin dafür, aber was die Leute mir schreiben, ist eigentlich unfassbar. Ich bekomme ganz viele Nachrichten, dass es Leute animiert, was zu machen. Das war früher schon so, bei „Auge des Gesetzes“ hab ich nur gerappt, warum ich kein Smartphone habe, und Leute haben gesagt: „Wegen dem Song hab ich auch kein Smartphone mehr.“ Bei „Anti Turista“ haben mich Leute gefragt: „Dicka, ich will nach Berlin ziehen, aber ich will nicht gentrifizieren. Soll ich nach Lichtenberg oder nach Spandau, weil da hab ich eine Wohnung gefunden.“ Durch „Antinational Embassy“ kamen dann sogar Nachrichten, in denen Leute erzählt haben, dass ihre Familie jetzt Flüchtlinge aufgenommen hat, weil sie sich durch die Musik mit dem Thema befasst haben. Da kommen schon krasse Sachen. Bei dem aktuellen Album haben mir jetzt schon ein paar Leute das Feedback gegeben, dass es wie eine Gefühlsachterbahn ist. Von „es stimmt dich traurig“ bis hin zu „es bestärkt dich“, weil du eh schon ähnlich denkst. Dann schreiben mir Leute: „Ich mach jetzt auch Workshops mit Jugendlichen“, oder „Dicka, ich will auch irgendwas machen, in meiner Stadt sind ganz viele Nazis. Wo kann ich hingehen? Was kann ich tun?“. Da muss ich dann am Ende voll das Auffangbecken spielen für die alle, die auf einmal voll Bock haben was zu tun.

Nervt dich das denn manchmal? Ob du das willst oder nicht, du hast ja so eine Brückenrolle. Du bist nicht so richtig Teil der linken Szene und siehst dich ja auch gar nicht als Teil, bist aber spätestens seit der Ohlauer in der Refugee-Bewegung aktiv. Ausserdem sagst du ja selber, dass du diese ganzen Messages in die Hip-Hop-Szene tragen willst. Ist das für dich dann nichts Halbes und nichts Ganzes in beiden Szenen?

Nee, also eigentlich finde ich das ganz geil. Ich glaube nur, dass es die Gefahr gibt, dass Leute das sehen und für sich ausnutzen wollen. Ich merk das ja, da ist die linke Szene manchmal nicht anders als die Musikindustrie. Es gibt Leute, die wollen dich instrumentalisieren, weil du was hast, was jemand anderes nicht hat. Solange ich das aber alles peile, kann ich das auch handlen. Ich machs umgekehrt gerne bei den Themen, hinter denen ich stehe. Ob ich jetzt zu einer Asylunterkunft in Rostock oder Dresden mit der Band auftrete, wo Leute nur meinetwegen hingehen, die da sonst niemals hingekommen wären und dann dort neben unserem Auftritt auch noch die Leute kennenlernen und mitbekommen, was da sonst so los ist. Oder die Auftritte in der Rigaer Strasse, wo mir die Leute aus den besetzten Häusern dann sagen, dass wegen mir Leute kommen, die vorher noch niemals in dieser Strasse waren. Das finde ich cool, weil es zeigt, dass man auf was aufmerksam machen kann.

Du hast in fast deinem ganzen Album diese allgemeine Sicht von Aussen auf die Dinge und bringst deine Message rüber. Dabei kommen deine Erklärungsansätze meistens aus linker, antikapitalistischer Ecke und kritisieren das System und nicht die einzelnen Player. Dann kommt aber am Ende deines Albums das Lied „Fernsehn und Zucker“, wo sich das alles umkehrt und du recht moralingesäuert die Schuld bei dem Individuum siehst und nicht mehr im System. Da sind dann alleinerziehende Eltern Schuld daran, dass sie so viel Stress haben, dass sie sich nicht ums Kind kümmern können.

Also, es ist kein Angriff auf Alleinerziehende, weil sie alleinerziehend sind. Es ist ein Angriff auf alle, die unüberlegt, unvorsichtig und unbedacht Kinder in die Welt setzen. Am Ende kannst du immer sagen, das System ist schuld, das stimmt schon. Ich finde halt dieses „Don’t hate the player, hate the game“ nicht richtig. „Hate the game“ auf jeden Fall, aber den Player hate ich halt auch, weil der die Scheisse ja mitspielt. Der könnte aber reflektieren und das auch anders spielen.

Aber wo ziehst du denn da die Grenze? Da musst du ja im Grunde Jeden und dich Selbst hassen, weil wir alle gezwungen sind, im Kapitalismus mitzuspielen.

Im Grossen und Ganzen hast du natürlich Recht. Wenn man aber eine Ebene drunter guckt, kann man halt einzelne Sachen schon besser machen. Du kannst ja zum Beispiel in den Urlaub fahren, ohne dir eine Airb’n’b-Wohnung zu nehmen, die da ganz aktiv Wohnraum vernichtet, nur weil du hautnah das Arbeiterviertel oder Ghetto erleben willst.

Um jetzt zurück zu „Fernsehn und Zucker“ zu kommen: Natürlich kannst du sagen, dass das System am Ende daran Schuld ist, dass zwischenmenschliche Beziehungen durch Stress, Arbeit, Drogenkonsum und andere ganz normale Problemen kaputt gehen. Aber zwei Menschen müssen nicht aus Versehen ein Kind kriegen. Ich mein da auch nicht bloss den Akt: ohne Gummi ficken und dann ist man auf einmal schwanger. Sie können sich auch vorher fragen, wollen sie das wirklich oder sind sie in ein paar Wochen wieder getrennt und alle arrangieren sich damit irgendwie? Leidtragender ist dann letztendlich das Kind. Die Karten werden am Anfang gemischt und du kannst nichts dafür, welche du bekommst.

Ich kann nichts dafür, dass ich aus Kreuzberg komme, ich kann nichts dafür, dass meine Eltern sich früh getrennt haben und ich kann auch nichts dafür, dass meine Eltern nie Geld hatten und dass es in meiner Familie auch sehr komische, zerrüttete Verhältnisse gibt. Ich hab auch viel Scheisse gebaut und war nicht das artigste Kind, aber ab einem gewissen Punkt ist das alles dann scheissegal. Ab einem gewissen Punkt musst du einfach sagen „ok, das ist halt alles passiert, aber du kannst ja vielleicht erkennen, was das alles mit dir gemacht hat und warum du so bist, wie du bist“ und dann kann man eben gewisse Dinge ändern oder anders machen oder wenigstens ein Bewusstsein dafür entwickeln. Deswegen ist bei „Fernsehn und Zucker“ die Kritik für mich bei dem Menschen an sich, weil die Verantwortung, die zwei Menschen für einen neuen Menschen haben, in erster Linie bei den beiden selbst liegt.

Das ist schon ein moralischer Track, das stimmt. Staiger hat den sogar „lehrerhaft“ genannt. Ich finde schade, wenn es so ist, weil ich mag das nicht so, der Zeigefingerrapper zu sein. Aber wenn es bei dem Track so ist, dann ist es eben so.

Ich finde es trotzdem schwierig, wenn du sagst, es gibt bestimmte Leute, in bestimmten Situationen, die keine Kinder kriegen sollten. Wenn du das weiter denkst, gibt es dann nur noch Akademikerkinder, deren Eltern einen Job und gutes Einkommen haben.

Nee nee nee, dann läuft es zu sehr in eine Richtung, die ich nicht meine. Es geht mir bei Verhältnissen nicht nur um finanzielle. Vordergründig geht es mir um zwischenmenschliche Verhältnisse. Bei mir war das Ausschlaggebende, dass ich in einer Welt aus Streit gross geworden bin und das ist nicht cool. Keinen Vater haben ist nicht cool. Die Quintessenz von dem Song ist nämlich nicht: nur die und die dürfen Kinder kriegen und die und die sollen keine Kinder kriegen. Die Quintessenz soll sein, dass Eltern von Kindern, die Scheisse bauen oder die verloren sind, sich fragen sollen: Wie sollen die denn besser werden, wenn man es ihnen nicht besser zeigt? Was aus eurem Kind wird, ist doch bloss auf euch zurückzuführen, und wenn ihr euer Kind nicht versteht und es dann anschreit, dann müsstet ihr eigentlich euch selber anschreien.

Das geht ja genau auf meine Anfangsfrage zurück. Du sagst „der Mensch ist ein Produkt seiner Verhältnisse“ und bist dabei ganz bei Marx. Die Mutter schreit das Kind an, weil sie gestresst ist und das Kind wird deshalb aggressiv und lässt es an anderen Kindern in der Schule aus. Nur ist die Mutter ja auch Produkt ihrer Verhältnisse und ist vielleicht gestresst, weil der Vermieter die Wohnung gekündigt hat oder die Miete erhöht, oder weil der Chef ihr Stress macht.

Ja, aber sie ist halt kein Kind mehr. Sie könnte an dem Punkt sein, zu wissen, woran das alles liegt und auch zu wissen, warum sie gestresst ist und dass das Kind nichts dafür kann. Ab einem gewissen Punkt muss man halt einfach sich selbst reflektieren können. Als Kind bist du an der Stelle frei von Schuld. Du kannst noch nicht entscheiden und du hast auch nicht entschieden. Jemand hat für dich gewürfelt und du bist einfach an dieser Zeit, an diesem Ort, mit diesen Menschen, unter diesen Gegebenheiten auf die Welt gekommen und du kannst für nix irgendwas. Du kannst nur später, bis zu einem gewissen Grad, was dafür, was du draus machst.

Interview Karl Plumba / lcm

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