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Belletristik | Untergrund-Blättle

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Tom McCarthy: Satin IslandDas Denken streamt im Kopf

Satin White.

Das Buch «Satin Island» des englischen Autors Tom McCarthy – vielleicht ein Roman über das Leben in unserer Zeit. Tom McCarthy ist ein englischer Schriftsteller und Künstler, «Satin Island» sein drittes oder viertes Buch, das in deutscher Übersetzung erschienen ist: Ein Buch, das im Literaturbetrieb von heute über alle Erwartungen hinausgeht. Dabei verzichtet «Satin Island» auf eine fortschreitende Handlung im überlieferten Sinn.mehr...

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Thomas Glavinic: Der KameramörderDas Fernsehen, der Zuschauer und die Schuld

Archives New Zealand

Eine spannende Kriminalgeschichte, die schonungslos die Skrupellosigkeit des Fernsehens und den paradoxen Voyeurismus seiner Zuschauer thematisiert. Thomas Glavinic legt in seinem Roman „Der ...mehr...

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Didier Eribon: Rückkehr nach ReimsDie Schlagkraft erhöhen

Didier Eribon legt den Finger auf eine Schlüsselmechanik der Gegenwart: Er zeigt auf, wie wichtig die Ressource Bildung ist, damit ein Mensch seinen Klassenstandort verbessern kann.mehr...

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George Orwell: 1984Big Brother is watching You!

George Orwell.

Eine beklemmende Geschichte von Widerstand, Wahnsinn und Wahrheit in einer Welt der totalen Überwachung. Orwell schreibt in 1984 über so viel mehr als nur totale Überwachung und Polizeistaat. In ...mehr...

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Stefano Benni: Die PantherinBei Borges im Billardsalon

Mit zwei neuen Erzählungen beweist der italienische Schriftsteller Stefano Benni wieder einmal seine Kunst. In Italien gehört er zu den etablierten Autoren: Stefano Benni, geboren 1947 in Bologna.mehr...

Jaume Cabré: Das Schweigen des SammlersDas stille Böse in der bürgerlichen Existenz

Der spanische Schriftsteller Jaume Cabré an der Götheburg Book Fair 2014.

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Jaume Cabré liefert einen Cut-Up-Roman, der emanzipatorisches Potential auf kunstvolle Weise verspielt und somit Raum für ziemlich fragwürdige Interpretationen eröffnet.mehr...

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Joachim Zelter: Schule der ArbeitslosenNicht lesen, nicht träumen, nicht sprechen

Arbeitsamt von Walter Gropius; erbaut 1928–29.

In seinem dystopischen Roman von 2006 schildert Zelter ein reales Horrorszenario im Jahr 2016. Was Joachim Zelter in seinem 2006 erschienenen Roman „Schule der Arbeitslosen“ so satirisch starten ...mehr...

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Rezension zum Buch von Vassilij GrossmanLeben und Schicksal

Der russische Regisseur Fedor Bondarchuk beim Filmdreh zu Stalingrad.

Grossman entwirft in diesem Roman ein umfassendes Panorama der Kämpfe um Stalingrad. Sein 1080 Seiten-Roman geschrieben in den Jahren bis 1960, ist erst jetzt ungekürzt in neuer Übersetzung ...mehr...

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Der Geschichte zum TrotzRobert Cohen: Exil der frechen Frauen

Robert Cohen setzt mit seinem historischen Roman „Exil der frechen Frauen“ den Kommunistinnen Olga Benario, Maria Osten und Ruth Rewald ein literarisches Denkmal.mehr...

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Der alltägliche TerrorTezer Kiral: Die kalten Nächte der Kindheit

Der autobiografisch geprägte Roman «Die kalten Nächte der Kindheit» dokumentiert auf anrührende Weise die Gewalt von sogenannten Nervenkliniken.mehr...

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Rezension zum BuchHarry Mulisch: Die Entdeckung des Himmels

Der Autor Harry Mulisch in Amsterdam, 9.

„Die Entdeckung des Himmels“ gilt als Harry Mulischs bestes und vielseitigstes Buch und setzt sich mit vielen „Themen unserer Zeit“ kritisch auseinander. Harry Mulisch, der im Oktober 2010 ...mehr...

Rezension zum Roman von Alfred DöblinNovember 1918 - Eine deutsche Revolution

Alfred Döblin an der Akademie der Künste in Berlin, 1929 (stehend, zweiter von links).

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Authentisches und Revolutionäres von Alfred Döblin, einem viel zu lange viel zu vergessenen Schriftsteller. 1957- Döblin war so verarmt, dass er nur in Deutschland - wohl über Wiedergutmachung - eine Sanatoriumsversorgung erhalten konnte.mehr...

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Autobiographie von Richard Hell: Blank GenerationDas Dilemma der Unterschätzten

Mit seiner Autobiographie liefert Richard Hell, Mitglied der Punkbands Heartbreakers und Television, fragmentarische Einblicke in sein Leben.mehr...

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Ingvar Ambjørnsen: Die Nacht träumt vom TagBeiläufig anders

Auf eine etwas seltsam niederschwellige Art zieht einen der Roman «Die Nacht träumt vom Tag» von Ingvar Ambjørnsen in einen Sog und lässt die Leser_innen nicht so einfach los, vor allem diejenigen, die ein Flair für etwas düstere skandinavische Literatur haben.mehr...

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Rezension zum Roman über die junge DDRWerner Bräunig: Rummelplatz

Der Roman «Rummelplatz» von Werner Bräunig verschafft tiefe Einblicke in die Probleme und Hoffnungen der Menschen in der jungen DDR.mehr...

Ermattende Dialoge und kleinbürgerlicher EgozentrismusAlbert Ostermaier: Lenz im Libanon

Der Autor Ostermaier entwirft in seinem Roman abstruse Neologismen, bei denen Einschusslöcher in Wänden zu „Beton mit Hautausschlag“ und „Bürgerkriegsakne“ werden.

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Der neu erschienene Roman von Albert Ostermaier «Lenz im Libanon» ist ein Buch, welches unbedingt in jeder Bibliothek fehlen sollte.mehr...

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Klassiker, und solche, die es werden sollten (Teil 4)Primo Levi: Das periodische System

Der Italienische Schriftsteller und Chemiker Primo Levi.

Primo Levi, ein italienischer Jude, der am 13. Dezember 1943 von der faschistischen Miliz festgenommen und nach Auschwitz deportiert wurde, berichtet in „Ist das ein Mensch?“ von seiner Deportation ...mehr...

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Aleš Šteger: Archiv der toten SeelenLeichen im Keller

Thriller, Groteske, Gesellschaftsroman, Stadtporträt? Irgendwie von allem etwas ist Aleš Štegers „Archiv der toten Seelen“.mehr...

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Klassiker, und solche, die es werden sollten (Teil 3)Theodor Bergmann: Im Jahrhundert der Katastrophen

Theodor Bergmann hält die Hauptansprache bei der Gedekfeier für den HitlerAttentäter Georg Elser am 19.

Dieser Tage wurde Theodor Bergmann hundert und er ergänzte seine Biografie im Zuge dieses runden Geburtstages um ein weiteres Kapitel: „1917 – 2017: 100 Jahre Oktoberrevolution. Eine persönliche ...mehr...

Klassiker, und solche, die es werden sollten (Teil 1)Primo Levi: Ist das ein Mensch?

Das Konzentrationslager Auschwitz in Polen.

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Primo Levi, ein italienischer Jude, der am 13. Dezember 1943 von der faschistischen Miliz festgenommen und nach Auschwitz deportiert wurde, berichtet in „Ist das ein Mensch?“ von seiner Deportation und Gefangenschaft.mehr...

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Ein beachtliches ExperimentMartin Walser: Angstblüte

Auf den Spuren Balzacs, Zolas und Tom Wolfes dringt Martin Walser mit seinem Roman «Angstblüte» in die Seele des Geldmenschen ein, der allen Ernstes glaubt, das Geld schaffe den Wert.mehr...

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Bemerkungen zu Dietmar Daths RomanenZu Dietmar Daths „Leider bin ich tot“

Mario Sixtus

Über den ehemaligen Chefredakteur der Musikzeitschrift Spex, für dessen Debütroman („Cordula killt dich! Oder: Wir sind doch nicht die Nemesis von jedem Pfeifenheini“) eigens ein Verlag ...mehr...

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Kommunismus im unendlichen RaumDer Science Fiction-Autor Iain Banks

Der Moment bei dem einem auffällt dass der oder die AutorInnen einer Geschichte (egal ob nun Niedergeschrieben, in laufende Bilder gepackt, in Form eines Spiels oder sonst etwas), eine ähnliche Weltanschauung vertreten müssen wie man selbst, ist ein schöner.mehr...

Rezension zum RomanNicolas Born: Die Fälschung

Checkpoint während des libanesischen Bürgerkriegs, Beirut 1982.

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Auch vor 30 Jahren wütete der Krieg im Libanon: Journalist Laschen erfährt stellvertretend für uns und vorweg die Unmöglichkeit des Eindringens in die Wirklichkeit des Krieges.mehr...

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Shumona Sinha: Erschlagt die Armen!Die Märchen der menschlichen Zugvögel

Kämpfen statt betteln: Mit einer verstörenden Handlung erzählt Shumona Sinha vom Elend jener Flüchtlinge, die nicht als „politisch verfolgt“ gelten und von der gnadenlosen Logik des europäischen Asylsystems betroffen sind.mehr...

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Jenny Erpenbeck: Gehen, ging, gegangenAuf der sicheren Seite

Erschüttert, aber berührt nicht wirklich: Jenny Erpenbecks Roman zur Flüchtlingskrise. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Richard, einem alternden Berliner Professor, der gerade in den Ruhestand gegangen ist.mehr...

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Yannick Haenel: Die bleichen FüchseIn schlechter Gesellschaft

Verlorene Territorien in der Republik Frankreichdas Problemviertel ClichysousBois im Osten von Paris.

Darf ein französischer Roman über die Flüchtlingsproblematik die realen Verhältnisse einfach ausblenden, die Bewegung welche sich darum entwickelt dagegen romantisieren und damit in Gefahr laufen, ...mehr...

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Goethe und Marx. Allegorien der Warenform im Faust IICharaktermaskerade

Dieser Artikel will eine Erkenntnis wieder ins Bewusstsein rufen, der die Zeit, zu der sie formuliert wurde, nicht günstig war. Es handelt sich um eine Deutung des zweiten Teils von Goethes Faust durch den Germanisten Heinz Schlaffer.mehr...

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John Le Carré: MarionettenÜberwachung total - die Macht der Geheimdienste

Bautafel des Bundesnachrichtendienstes in Berlin, Chausseestrasse.

In dem Roman «Marionetten» hat John Le Carré sich das mögliche und wirkliche Zusammenspiel der Behörden in der BRD vorgenommen.mehr...

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Diether Dehm: Bella CiaoPartisanenkrieg in Norditalien

Der Roman «Bella Ciao» von Diether Dehm handelt von Krieg, Widerstand und Liebe im faschistischen Italien. Im Mittelpunkt dabei steht das Lied der italienischen Partisanen.mehr...

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Rezension zum Roman von John SteinbeckFrüchte des Zorns

John Steinbeck schildert in seinem Roman «Früchte des Zorns» aus der letzten Weltwirtschaftskrise die Enteignung der Farmer in den USA und ihre qualvolle Unterwerfung unter die Lebens- und Arbeitsbedingungn des Prolerariats.mehr...

Die bedrückende Erfahrung des AbsurdenDie Pest: Hoffnung in der sinnfreien Welt

La miseria.

Buchrezensionen

1947 erschien der Roman «Die Pest», der Albert Camus weltberühmt machen sollte. In diesem Meisterwerk entwickelte er am Beispiel von Krankheit, Tod und Sterben seine Philosophie des Absurden – mit einer zutiefst menschenfreundlichen Botschaft.mehr...

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Patrick Rotman: Die Seele in der FaustGeschichte zum Verzweifeln

Wie es gewesen sein könnte: Ein französischer Résistance-Krimi wirft Fragen über das Schreiben von Geschichte auf.mehr...

Zu Gisela Elsners „Fliegeralarm“Alles Gute kommt von oben

Boeing B17 der US Army Air Force beim Bombenabwurf über Nürnberg am 31 Januar 1945.

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Nürnberg gegen Ende des Krieges. Die Reichsparteitagsstadt liegt in Schutt und Asche. Gisela Elsner, 1937 geboren, erlebt als Kind, wie der Krieg heim ins Reich kommt.mehr...

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Deutsche Demokratische Rechnung: Eine LiebeserzählungPolitik der Wahrheit

Dietmar Dath ist in seinem neuen Roman auf der Suche nach der Wahrheit im Konkreten. Der Autor versucht sich damit an einem Stück Literatur, das man vielleicht Sozialistischen Realismus im postsozialistischen Zeitalter nennen könnte.mehr...

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Rezension zum Buch von DJ Stalingrad - Exodus„Das Leben ist eine Pokerrunde und du hast ein totales Scheissblatt“

Holzkapelle der GottesmutterIkone „Lindere meinen Kummer“.

Willkommen in der Welt von „Exodus“, dem Debütroman von DJ Stalingrad alias Piotr Silaev. Es ist keine schöne Welt: Gewalt und Wut bestimmen den Alltag, und die Protagonisten sind Skinheads, ...mehr...

Zu Joanna Russ‘ „Planet der Frauen“Zukunft ohne Macker

Bücherstapel mit Werken von Joanna Russ.

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Es ist in den abendländlichen Verstand eingemeisselt: Mann denkt, Mann kommt, Mann geht, Mann macht usw. usf. Patriarchale Verhältnisse, zu denen die bürgerlich verwaltete Gesellschaft im 21. Jahrhundert gehört.mehr...

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